Aktuelles
Horgen/Schlieren ZH – CDR-Life kündigt einen neuartigen Wirkstoffkandidaten gegen die axiale Spondyloarthritis an. Die auch als Morbus Bechterew bekannte chronisch entzündliche rheumatische Krankheit kann therapeutisch weitgehend kontrolliert werden, ist aber bislang nicht heilbar.
(CONNECT) CDR-Life hat einen neuen Kandidaten für seine Antikörper-Technologie-Plattform M-gager angekündigt. Wie es in einer Mitteilung heisst, handelt es sich dabei um CDR209, einen neuartigen T-Zell-Engager zur Behandlung der axialen Spondyloarthritis. T-Zell-Engager sind eine Klasse künstlicher bispezifischer monoklonaler Antikörper, die bisher als Antikrebsmittel erforscht werden. Wenn sich der neue Kandidat als wirksam erweist, wäre dies „ein wichtiger Schritt hinsichtlich der Erweiterung unserer M-gager-Plattform auf Autoimmunerkrankungen“, wird CEO Dr. Christian Leisner zitiert. Damit ergänzt der neue Wirkstoffkandidat das Onkologie-Portfolio Biotech-Unternehmens, das Mitglied im Bio-Technopark Schlieren-Zürich ist. Sein Anti-Krebs-Kandidat CDR404 befindet sich derzeit in der klinischen Phase-1-Studie.
Die axiale Spondyloarthritis ist im deutschsprachigen Raum besser als Morbus Bechterew bekannt. Die chronisch-entzündliche Erkrankung betrifft vorwiegend die Wirbelsäule und die Iliosakralgelenke. Sie geht typischerweise mit Rückenschmerzen, Bewegungseinschränkungen und mit einer möglichen Versteifung dieser Gelenke einher. Allein in den USA sind davon schätzungsweise bis zu 2,7 Millionen Erwachsene betroffen. Zwar haben sich die Behandlungsmöglichkeiten in den vergangenen Jahren verbessert. Für viele Erkrankte gibt es jedoch noch keine ausreichende Krankheitskontrolle, heisst es in der Mitteilung.
Auf seiner M-gager-Plattform hat CDR-Life nun mit CDR209 einen Kandidaten entwickelt, der auf TRBV9-positive T-Zellen abzielt. Diese speziellen T-Zellen scheinen bei vielen Erkrankten eine wichtige Rolle in der Immunantwort zu spielen. In präklinischen Studien hat CDR-Life gesunde T-Zellen so umgeleitet, dass sie diese TRBV9-T-Zellen selektiv eliminieren, ohne andere Zellen anzugreifen.
„Die selektive Entfernung dieser Zellen bei gleichzeitigem Erhalt des übrigen Immunsystems eröffnet die Möglichkeit, den Krankheitsprozess auf einer grundlegenderen Ebene zu unterbrechen“, so Denis Poddubnyy, Professor für Innere Medizin und Direktor der Abteilung für Rheumatologie an der Temerty Faculty of Medicine der Universität Toronto. „Langfristig soll geklärt werden, ob eine solche immunologische Neuausrichtung zu einer dauerhaften Krankheitskontrolle oder sogar zu einer therapiefreien Remission führen kann.“
Die 2017 gegründete CDR-Life AG hat ihren Sitz in Horgen und ist Mitglied im Bio-Technopark Schlieren-Zürich. ce/mm

Morbus Bechterew betrifft vorwiegend die Wirbelsäule und das Kreuzdarmbeingelenk. Symbolbild: Pexels
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Zürich/Affoltern am Albis ZH/Traunreut – In der neuen Multisporthalle Movecity in Affoltern am Albis steht der digitale LED-Glasboden von ASB erstmals dauerhaft einem breiten Publikum zur Verfügung. Die Arena by ASB GlassFloor kann für unterschiedliche Sportarten, Spiele und Veranstaltungen gebucht werden.
(CONNECT) Die Arena by ASB GlassFloor ist Teil der neuen Multisporthalle Movecity an der Moosbachstrasse 13 in Affoltern am Albis. Bislang kam der digitale Sportboden vor allem in professionellen Veranstaltungsstätten und bei grossen Sportereignissen zum Einsatz, etwa im BMW Park des FC Bayern Basketball in München. Jetzt ist der LED-Glasboden der ASB Systembau Horst Babinsky GmbH mit Sitz im bayerischen Traunreut gemäss einer Mitteilung erstmals für ein breites Publikum buchbar.
Der ASB GlassFloor wird über eine Softwareplattform gesteuert und kann für unterschiedliche Nutzungen programmiert werden. So lassen sich etwa Spielfeldmarkierungen für verschiedene Sportarten sowie Animationen, Grafiken, Logos und Live-Daten direkt auf der 28 mal 15 Meter grossen Fläche darstellen. Über ein Tracking-System sind auch interaktive Spiele möglich, bei denen die Teilnehmenden das Geschehen auf dem Boden durch ihre Bewegungen steuern.
Die Arena kann von Privatpersonen, Gruppen, Vereinen, Schulen und Unternehmen gebucht werden. Neben Freizeitsport sind auch Veranstaltungen, Workshops oder Firmenanlässe möglich. Betrieben wird sie im Movecity als Shop-in-Shop von der Zürcher Athlete World GmbH in Zusammenarbeit mit der Zuger ASB Arena & Event Services AG (AES), einer Tochtergesellschaft von ASB.
Die movecity ag führte anfangs September ihr offizielles Eröffnungswochenende durch. Auf knapp 13'000 Quadratmetern vereint die Anlage zehn Sport- und Erlebnisbereiche. Dazu gehören ein Trampolinpark, eine Zipline, Anlagen für Padel und Pickleball, ein Freestyle-Park für Skateboard, BMX, Mountainbike und Scooter sowie Angebote für Freerunning und Klettern. ce/as

Dank des Glasbodens lassen sich Spielfeldmarkierungen für verschiedene Sportarten sowie Animationen, Grafiken, Logos und Live-Daten direkt auf der 28 mal 15 Meter grossen Fläche darstellen. Symbolbild: Sayeed Chowdhury/Pexels
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Schlieren ZH/Lausanne – Corintis aus Ecublens VD gewinnt zum zweiten Mal in Folge bei den Top100 Swiss Startups, gefolgt von DeepJudge aus Zürich und PAVE Space aus Villeneuve VD. Das beste Robotik-Start-up 2026 ist Flexion Robotics aus Zürich auf Platz 6. Den grössten Exit verzeichnete Memo Therapeutics aus Schlieren ZH.
(CONNECT) Der Gold Award der Top100 Swiss Startups 2026 ging bei der Preisverleihungsgala am 9. September 2026 wie im vergangenen Jahr an Corintis. Das 2022 als Ausgliederung der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL) von Remco van Erp und Sam Harrison gegründete Engineering-Start-up entwickelt eine Mikrofluidik-Kühltechnologie für Hochleistungschips von Rechenzentren.
Den Award in Silber vergaben über 100 Jury-Mitglieder an DeepJudge aus Zürich. Das Kernprodukt des 2022 aus der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich hervorgegangenen Legaltech-Unternehmen von CEO und Mitgründerin Paulina Grnarova ist eine proprietäre Künstliche Intelligenz. Sie kann das Wissen einer Kanzlei sichtbar machen, das unter anderem auf Dokumenten, Strategien und Präzedenzfällen beruht.
Den Top100 Award in Bronze erhielt PAVE Space (Villeneuve VD). Die 2023 an der EPFL gegründete Ausgliederung des von Studierenden geführten und von ihnen mitgegründeten Gruyère Space Programme entwickelt das Raumfahrzeug Kickstage. Es kann Satelliten innerhalb von Stunden statt Monaten von der erdnahen Umlaufbahn zu ihrem endgültigen Bestimmungsort befördern.
Neben den Hauptpreisen wurden auch Sonderpreise in sechs Kategorien verliehen. Bester Neueinsteiger ist Dexterous Endoscopes (Epalinges VD), das einzige 2026 gegründete Unternehmen unter den Top 100. Die grösste Finanzierungsrunde entfiel mit 225 Millionen Dollar auf Kandou Bus (Saint-Sulpice VD).
Den grössten Exit verzeichnete 2026 Memo Therapeutics mit geschätzten über 700 Millionen (Schlieren ZH). Das bestplatzierte Biotech-Start-up ist Aukera Therapeutics (Saint-Sulpice). Bestes Cleantech-Start-up ist Voltiris (Epalinges). Und als bestes Jungunternehmen in der Robotik wurde Flexion Robotics (Zürich) ausgezeichnet.
„Die Gründer, die in den diesjährigen Top100 vertreten sind, lösen einige der wichtigsten Herausforderungen unserer Welt“, wird Stefan Steiner, Programmdirektor dieser auch „Oscars der Schweizer Start-ups“ genannten Veranstaltung, in einer Mitteilung zitiert. „Ihr Ehrgeiz, gepaart mit den einzigartigen Stärken der Schweiz in den Bereichen Forschung, Ingenieurwesen und Unternehmertum, trägt dazu bei, die nächste Generation globaler Marktführer aufzubauen.“
Der Wettbewerb wird von der „Handelszeitung“ und Venturelab organisiert. In den 16 Jahren seines Bestehens wurden 677 Hightech-Start-ups ausgezeichnet. Zusammen erhielten sie 18,8 Milliarden Franken Risikokapital und schufen 27'288 Arbeitsplätze. 111 der Unternehmen schafften den Exit, elf wurden zu Einhörnern und weitere 11 sind inzwischen an der Börse notiert. ce/mm

DeepJudge aus Zürich hat den zweiten Platz unter den besten 100 erreicht. Bild: zVg/Venturelab
Startups
Well ist die neue Gesundheitsplattform der Schweiz und Ihr digitaler Wegweiser durch das Schweizer Gesundheitssystem. Wir bringen alle relevanten Akteure des Schweizer Gesundheitssystems an einem Ort zusammen und verbinden Patientinnen und Patienten mit digitalen und physischen Gesundheitsdienstleistern sowie mit Versicherern. Als junges, dynamisches Startup mit einem starken Investorenkreis aus dem Gesundheitswesen (Allianz, CSS, Visana, zur Rose) kombinieren wir das Beste aus beiden Welten.
Bernstrasse 39
8952 Schlieren
Digitale Gesundheit, Plattform, Symptom-Checker, Telemedizin, E-Rezept, Online-Apotheke, Marktplatz, digitale Krankenversicherung
Finanzierungsunterstützung
Verve Ventures wurde 2010 gegründet und ist einer der aktivsten Deep Tech Investoren Europas mit rund 150 Portfoliofirmen. Die wichtigsten Investmentthemen sind «Future of Computing», «Health & Bio» und «Climate & Energy». Verve investiert ab Seed Stage mit Tickets von einer halben bis mehreren Millionen.
Uetlibergstrasse 132
8045 Zürich
Support
Blackbeard ist eine in Zürich ansässige Boutique-Beratungsfirma für Innovation und Venture-Capital, die etablierten Unternehmen dabei hilft, ihr Kerngeschäft durch Innovation weiterzuentwickeln und neue Wachstumsmotoren für die Zukunft zu schaffen. Durch die Verbindung von strategischem Weitblick und praxisorientierter Umsetzung ermöglichen wir es Unternehmen, komplexe Herausforderungen in innovative Ideen und tragfähige Lösungen umzuwandeln, die einen dauerhaften Wettbewerbsvorteil schaffen.
Wir gestalten die Zukunft – immer wieder aufs Neue.
Bodmerstrasse 9
8002 Zürich
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Wir haben Simona Fehlmann, CEO und Co-Founder von sallea, gefragt, was Innovation für sie bedeutet. Sallea stellt 3D-gedruckte Salztemplates her, die die Produktion von leichteren und stärkeren Carbon-Bauteilen ermöglichen.
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Von 2024 bis 2026 wurden in der zweiten Umsetzungsphase der Innovation‑Sandbox fünf KI‑Projekte erfolgreich umgesetzt: KI in der medizinischen Dokumentation, autonome Inspektionsroboter, digitale Augenklinik, sensorbasierte Brückenüberwachung und KI bei Baubewilligungen. Da Künstliche Intelligenz für Unternehmen und die Gesellschaft immer wichtiger wird, startet die Innovation‑Sandbox noch dieses Jahr in die dritte Umsetzungsphase. Gemeinsam mit Partner:innen werden weitere KI‑Projekte unter realen Bedingungen getestet und offene regulatorische Fragen geklärt.
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Wir haben Richard König, Stellvertretender Leiter Recht und Bau bei Gossweiler Ingenieure AG, gefragt, was Innovation für ihn bedeutet. Gossweiler ist ein Ingenieurunternehmen, das neben Beratung, Planung und Bau auch Analysen, Messungen und Prüfungen in unterschiedlichen Bereichen anbietet. Ihre Dienstleistungen sind auf Städte, Gemeinden, gemeindenahe Betriebe, Unternehmen und Privatpersonen ausgerichtet.
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Von 2024 bis 2026 wurden in der zweiten Umsetzungsphase der Innovation‑Sandbox fünf KI‑Projekte erfolgreich umgesetzt: KI in der medizinischen Dokumentation, autonome Inspektionsroboter, digitale Augenklinik, sensorbasierte Brückenüberwachung und KI bei Baubewilligungen. Da Künstliche Intelligenz für Unternehmen und die Gesellschaft immer wichtiger wird, startet die Innovation‑Sandbox noch dieses Jahr in die dritte Umsetzungsphase. Gemeinsam mit Partner:innen werden weitere KI‑Projekte unter realen Bedingungen getestet und offene regulatorische Fragen geklärt.
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Die Standortförderung des Kantons Zürich und das Swiss Data Science Center (SDSC) führen das KI-Innovationsprogramm weiter, um Zusammenarbeit und Innovation im Bereich Datenwissenschaft und KI bei KMU im Kanton Zürich zu stärken. Durch die gezielte Unterstützung kleiner und mittelständischer Unternehmen bei der Einführung von KI leisten sie einen wichtigen Beitrag zur digitalen Transformation der Schweizer Wirtschaft.
Ab September startet die nächste Ausgabe des einjährigen Programms mit dem Ziel, die Einführung von KI-Technologien für KMU zu erleichtern, den Wissensaustausch zu fördern und eine Community aufzubauen.
Bewerbungen sind ab sofort per Anmeldeformular möglich.
Mehr Informationen: https://www.datascience.ch/de/innovation/kanton-zurich-kmu-programm
In der Informationsveranstaltung erhalten Interessierte Einblicke in das KI-Lern- und Innovationsprogramm und haben Gelegenheit, Fragen zu stellen.
Aktuelles
Zürich – Der Kanton Zürich hat in der zweiten Phase seiner Innovation-Sandbox für Künstliche Intelligenz (KI) gezeigt, dass KI vor allem dort einen Mehrwert schaffen kann, wo sie klar definierte und praxisnahe Aufgaben unterstützt. Das haben Tests in fünf realen Anwendungsfällen ergeben.
(CONNECT) Die KI-Sandbox der Volkswirtschaftsdirektion im Kantons Zürich hat fünf KI-Anwendungsfälle unter realen Bedingungen getestet, nämlich im Rahmen von Baubewilligungsverfahren und medizinischer Dokumentation sowie bei Inspektionsrobotern, sensorbasierter Überwachung von Brücken und der Auswertung von Netzhautbildern. Insgesamt hatten sich laut einer Mitteilung 24 Organisationen für eine Teilnahme beworben.
Im Projekt KI bei Baubewilligungen hat die Innovation-Sandbox mit den Projektpartnern Gossweiler Ingenieure, Byte Studio und Nokema und in enger Abstimmung mit der Baudirektion einen Prototyp für einen KI-gestützten Vorabcheck im Meldeverfahren entwickelt, etwa für Solaranlagen, Wärmepumpen oder Ladestationen. Dieser hilft Gesuchstellenden dabei, frühzeitig zu erkennen, ob die Unterlagen vollständig sind und wo formale Angaben fehlen oder verbessert werden müssen. „Das Projekt zu den Baubewilligungen zeigt exemplarisch, wie verantwortungsvoll eingesetzte KI zu besseren Eingaben und mehr Effizienz beitragen kann – ohne die Entscheidungskompetenz und die Verantwortung der Behörden zu schwächen“, wird Regierungspräsidentin und Volkswirtschaftsdirektorin Carmen Walker Späh zitiert.
Anhand eines Beispiels der Firma MPAssist wurde untersucht, wie KI Ärztinnen und Ärzte beim Transkribieren und Strukturieren medizinischer Berichte entlasten kann. Mit der Augenklinik des Stadtspitals Zürich Triemli und der Werner H. Spross-Stiftung wurde untersucht, wie KI die Auswertung von Netzhautbildern in der klinischen Praxis unterstützen kann. Die Resultate des Projekts mit irmos technologies und der Schweizerischen Südostbahn machen deutlich, dass Sensordaten die klassischen Vor-Ort-Inspektionen von Bahnbrücken sinnvoll ergänzen. Mit ANYbotics, dem Hersteller vierbeiniger Inspektionsroboter, wurde analysiert, unter welchen regulatorischen Voraussetzungen Robotiksysteme für Inspektionen in kritischer Infrastruktur wie Energieanlagen eingesetzt werden können.
„Die zweite Phase der KI-Sandbox zeigt, dass die künstliche Intelligenz vor allem dort Mehrwert schafft, wo sie konkrete, praxisnahe Aufgaben unterstützt“, wird Raphael von Thiessen, Programmleiter KI-Standort im Amt für Wirtschaft, zitiert. „Für den breiten Einsatz braucht es deshalb nicht nur leistungsfähige Modelle, sondern auch Testumgebungen, die die Technologie mit sauberen Daten, klaren Prozessen, menschlicher Kontrolle und verlässlichen rechtlichen Rahmenbedingungen zusammenbringen.“ ce/mm
Aktuelles
Zürich/Affoltern am Albis ZH/Traunreut – In der neuen Multisporthalle Movecity in Affoltern am Albis steht der digitale LED-Glasboden von ASB erstmals dauerhaft einem breiten Publikum zur Verfügung. Die Arena by ASB GlassFloor kann für unterschiedliche Sportarten, Spiele und Veranstaltungen gebucht werden.
(CONNECT) Die Arena by ASB GlassFloor ist Teil der neuen Multisporthalle Movecity an der Moosbachstrasse 13 in Affoltern am Albis. Bislang kam der digitale Sportboden vor allem in professionellen Veranstaltungsstätten und bei grossen Sportereignissen zum Einsatz, etwa im BMW Park des FC Bayern Basketball in München. Jetzt ist der LED-Glasboden der ASB Systembau Horst Babinsky GmbH mit Sitz im bayerischen Traunreut gemäss einer Mitteilung erstmals für ein breites Publikum buchbar.
Der ASB GlassFloor wird über eine Softwareplattform gesteuert und kann für unterschiedliche Nutzungen programmiert werden. So lassen sich etwa Spielfeldmarkierungen für verschiedene Sportarten sowie Animationen, Grafiken, Logos und Live-Daten direkt auf der 28 mal 15 Meter grossen Fläche darstellen. Über ein Tracking-System sind auch interaktive Spiele möglich, bei denen die Teilnehmenden das Geschehen auf dem Boden durch ihre Bewegungen steuern.
Die Arena kann von Privatpersonen, Gruppen, Vereinen, Schulen und Unternehmen gebucht werden. Neben Freizeitsport sind auch Veranstaltungen, Workshops oder Firmenanlässe möglich. Betrieben wird sie im Movecity als Shop-in-Shop von der Zürcher Athlete World GmbH in Zusammenarbeit mit der Zuger ASB Arena & Event Services AG (AES), einer Tochtergesellschaft von ASB.
Die movecity ag führte anfangs September ihr offizielles Eröffnungswochenende durch. Auf knapp 13'000 Quadratmetern vereint die Anlage zehn Sport- und Erlebnisbereiche. Dazu gehören ein Trampolinpark, eine Zipline, Anlagen für Padel und Pickleball, ein Freestyle-Park für Skateboard, BMX, Mountainbike und Scooter sowie Angebote für Freerunning und Klettern. ce/as
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Winterthur ZH – Thomas Schoch ist neuer Verwaltungsratspräsident der Technopark Winterthur AG. Der Unternehmer folgt auf Daniel Anderes, der nach sechs Jahren an der Spitze aus dem Verwaltungsrat zurückgetreten ist. Auch das Vizepräsidium und weitere Sitze im Gremium wurden neu besetzt.
(CONNECT) Thomas Schoch hat per 1. September das Präsidium des Verwaltungsrats der Technopark Winterthur AG übernommen, informiert das Unternehmen in einer Mitteilung. Er gehört dem Gremium seit vier Jahren an und ist als Unternehmer und Start-up-Investor tätig. Er bringe „die Erfahrung und das Netzwerk für die strategische Weiterentwicklung der Unternehmung mit“.
Sein Vorgänger Daniel Anderes ist Ende August nach sechs Jahren als Präsident aus dem Verwaltungsrat ausgeschieden. Während seiner Amtszeit wurden unter anderem das Erdgeschoss des Technoparks umgebaut und die Geschäftsführung von Thomas Schumann an Stève Mérillat übergeben. Anderes begleitete zudem den Technopark während der Corona-Pandemie.
Neu besetzt ist auch das Vizepräsidium: Franziska Zuber, seit 2021 Mitglied des Verwaltungsrats, übernimmt diese Funktion. Bereits im Mai folgte Michael Ott als Vertreter der Zürcher Kantonalbank (ZKB) auf Ronald Kundert. Gleichzeitig wurde Moritz Heim von der Winterthurer Dahinden Heim Partner Architekten AG neu in den Verwaltungsrat gewählt. Seit Juli gehört zudem Stefan Fritschi dem Gremium an, er rückte nach dem Wechsel im Winterthurer Stadtpräsidium für Mike Künzle nach. Damit ist der Verwaltungsrat wieder in der vorgesehenen Stärke besetzt. ce/as
Aktuelles
Zürich/Andelfingen ZH – Die Gebäudeversicherung Kanton Zürich hat die Aufrichte für die neuen Übungsanlagen im Ausbildungszentrum Andelfingen gefeiert. Für rund 40 Millionen Franken entstehen eine Hochhaussimulationsanlage sowie eine Übungshalle mit Brandkeller. Der Beton stammt zu zwei Dritteln aus Abbruchmaterial.
(CONNECT) Der Bau der neuen Übungsanlagen im Ausbildungszentrum Andelfingen (AZA) hat mit der Aufrichte einen weiteren Meilenstein erreicht, informiert die Gebäudeversicherung Kanton Zürich (GVZ) in einer Mitteilung. Das rund 40 Millionen Franken teure Projekt umfasst eine Hochhaussimulationsanlage sowie eine Halle mit einem Brandkeller. Die GVZ finanziert das Vorhaben aus Brandschutzabgaben und trägt die Gesamtverantwortung.
Die Hochhaussimulationsanlage erreicht eine Höhe von 24 Metern und verfügt über sechs Vollgeschosse, zwei Untergeschosse und ein Attikageschoss. Auf 1832 Quadratmetern sollen Einsatzkräfte unter anderem das Vorgehen bei Hochhausbränden trainieren können. Dafür wird das Gebäude mit einem Feuerwehrlift, einer Rauchschutzdruckanlage sowie Sprinkler- und Brandmeldeanlagen ausgestattet. Die 17 Meter hohe Übungshalle verfügt ebenfalls über zwei Untergeschosse. Ihr Brandkeller ermöglicht wetterunabhängige Trainings und die Simulation von Bränden unter Terrain.
Auch Bauschaffende, Brandschutzbeauftragte sowie GVZ-Schätzerinnen und -Schätzer sollen die Anlagen nutzen. „Die neuen Trainingshäuser sind eine Investition in den Bevölkerungsschutz“, so der Zürcher Sicherheitsdirektor und GVZ-Verwaltungsratspräsident Mario Fehr.
Beim Bau kommen unter anderem 2900 Kubikmeter Beton zum Einsatz, davon mehr als zwei Drittel aus recyceltem Betonabbruch. Die 350 Tonnen Bewehrungsstahl bestehen vollständig aus Recyclingstahl. Eine Rauchgaswaschanlage soll die bei Übungen mit echtem Feuer entstehenden Brandgase reinigen. Nach der für Mitte 2027 vorgesehenen Fertigstellung sollen die neuen Anlagen ab Anfang 2028 schrittweise in Betrieb gehen. Sie werden anschliessend Eigentum des Kantons Zürich, für den Betrieb ist das AZA zuständig. ce/as
Aktuelles
Schlieren ZH/Lausanne – Corintis aus Ecublens VD gewinnt zum zweiten Mal in Folge bei den Top100 Swiss Startups, gefolgt von DeepJudge aus Zürich und PAVE Space aus Villeneuve VD. Das beste Robotik-Start-up 2026 ist Flexion Robotics aus Zürich auf Platz 6. Den grössten Exit verzeichnete Memo Therapeutics aus Schlieren ZH.
(CONNECT) Der Gold Award der Top100 Swiss Startups 2026 ging bei der Preisverleihungsgala am 9. September 2026 wie im vergangenen Jahr an Corintis. Das 2022 als Ausgliederung der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL) von Remco van Erp und Sam Harrison gegründete Engineering-Start-up entwickelt eine Mikrofluidik-Kühltechnologie für Hochleistungschips von Rechenzentren.
Den Award in Silber vergaben über 100 Jury-Mitglieder an DeepJudge aus Zürich. Das Kernprodukt des 2022 aus der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich hervorgegangenen Legaltech-Unternehmen von CEO und Mitgründerin Paulina Grnarova ist eine proprietäre Künstliche Intelligenz. Sie kann das Wissen einer Kanzlei sichtbar machen, das unter anderem auf Dokumenten, Strategien und Präzedenzfällen beruht.
Den Top100 Award in Bronze erhielt PAVE Space (Villeneuve VD). Die 2023 an der EPFL gegründete Ausgliederung des von Studierenden geführten und von ihnen mitgegründeten Gruyère Space Programme entwickelt das Raumfahrzeug Kickstage. Es kann Satelliten innerhalb von Stunden statt Monaten von der erdnahen Umlaufbahn zu ihrem endgültigen Bestimmungsort befördern.
Neben den Hauptpreisen wurden auch Sonderpreise in sechs Kategorien verliehen. Bester Neueinsteiger ist Dexterous Endoscopes (Epalinges VD), das einzige 2026 gegründete Unternehmen unter den Top 100. Die grösste Finanzierungsrunde entfiel mit 225 Millionen Dollar auf Kandou Bus (Saint-Sulpice VD).
Den grössten Exit verzeichnete 2026 Memo Therapeutics mit geschätzten über 700 Millionen (Schlieren ZH). Das bestplatzierte Biotech-Start-up ist Aukera Therapeutics (Saint-Sulpice). Bestes Cleantech-Start-up ist Voltiris (Epalinges). Und als bestes Jungunternehmen in der Robotik wurde Flexion Robotics (Zürich) ausgezeichnet.
„Die Gründer, die in den diesjährigen Top100 vertreten sind, lösen einige der wichtigsten Herausforderungen unserer Welt“, wird Stefan Steiner, Programmdirektor dieser auch „Oscars der Schweizer Start-ups“ genannten Veranstaltung, in einer Mitteilung zitiert. „Ihr Ehrgeiz, gepaart mit den einzigartigen Stärken der Schweiz in den Bereichen Forschung, Ingenieurwesen und Unternehmertum, trägt dazu bei, die nächste Generation globaler Marktführer aufzubauen.“
Der Wettbewerb wird von der „Handelszeitung“ und Venturelab organisiert. In den 16 Jahren seines Bestehens wurden 677 Hightech-Start-ups ausgezeichnet. Zusammen erhielten sie 18,8 Milliarden Franken Risikokapital und schufen 27'288 Arbeitsplätze. 111 der Unternehmen schafften den Exit, elf wurden zu Einhörnern und weitere 11 sind inzwischen an der Börse notiert. ce/mm
Aktuelles
Zürich/Steffisburg BE – Youngpreneurs weitet sein Engagement auf den Kanton Zürich aus. Hier arbeitet der Verein zur Förderung von Unternehmertum bei jungen Menschen mit der Hochschule für Wirtschaft Zürich (HWZ) zusammen. Der erste Programmdurchgang ist für diesen Herbst geplant.
(CONNECT) Der Verein Youngpreneurs und die HWZ spannen bei der Förderung junger Unternehmerinnen und Unternehmer zusammen. Nach erfolgreichem Auftakt in Bern, Thun und der Zentralschweiz soll in diesem Herbst das erste Förderprogramm im Kanton Zürich durchgeführt werden, informiert die HWZ in einer Mitteilung. Sie wird als Partnerin von Youngpreneurs ihr unternehmerisches Fachwissen und ihr Netzwerk aus Wirtschaft und Praxis einbringen.
„Mit der HWZ gewinnen wir eine Partnerin, die als Hochschule Unternehmertum lebt und vermittelt“, wird Emanuel Roth, Co-Founder und Managing Partner der Youngpreneurs Association, in der Mitteilung zitiert. „Gemeinsam schaffen wir für junge Menschen ein inspirierendes Umfeld, in dem sie ihre Ideen weiterentwickeln, wertvolle Kontakte knüpfen und erste unternehmerische Erfahrungen sammeln können.“
Die beiden Partner wollen noch in diesem Herbst mit der Durchführung des ersten Programms beginnen. Teilnehmende entwickeln dabei ihre Geschäftsideen und bauen sie über acht Monate in 16 praxisnahen Modulen zum marktfähigen Jungunternehmen aus. Zum Abschluss werden die Teams ihre Projekte an der Award Night im April 2027 einer Jury präsentieren. Die HWZ ist Gastgeberin des Finales und nimmt mit einer Vertretung an der Jury teil.
„Unternehmertum beginnt dort, wo Menschen den Mut haben, Ideen auszuprobieren und Verantwortung zu übernehmen“, erläutert Linard Barth, Leiter Departement Entrepreneurship, Innovation & Academy an der HWZ. Diese Haltung wolle die HWZ fördern. „Wir freuen uns sehr, die jungen Talente von Youngpreneurs auf ihrem Weg begleiten zu dürfen und die erste Award Night des Zürcher Programms an der HWZ zu feiern.“ ce/hs
Aktuelles
Wädenswil ZH – Das Departement Life Sciences und Facility Management der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) hat seinen Umzug in die historischen Shedhallen in Wädenswil gefeiert. In den historischen Hallen sind moderne Labore, Arbeitsräume und eine Bibliothek untergebracht.
(CONNECT) Das Departement Life Sciences und Facility Management der ZHAW ist neu in den Shedhallen in Wädenswil untergebracht. Nach abgeschlossenem Umbau der historischen Hallen haben Vertretende des Kantons Zürich, der ZHAW, der Tuwas Immobilien AG und der Hotz Partner AG den neuen Standort am 4. September eingeweiht, informiert die Baudirektion des Kantons Zürich in einer Mitteilung. Fassaden und die charakteristische Shed-Dachkonstruktion der denkmalgeschützten Hallen wurden beim Umbau erhalten.
Im Inneren sind jetzt aber anstelle der Webmaschinen der ehemaligen Tuchfabrik Wädenwil AG moderne Biotechnologielabore und Arbeitsflächen für das Institut für Chemie und Biotechnologien der ZHAW untergebracht. Im Obergeschoss wurden eine offen gestaltete Bibliothek sowie Unterrichtsräume und Arbeitsplätze für Studierende eingerichtet. Zudem gibt es sogenannte Raum-in-Raum-Kuben, die variabel für Lernen und für Besprechungen genutzt werden können.
„Mit der Gesamterneuerung ist es gelungen, ein bedeutendes Zeugnis der Industriegeschichte zu erhalten und an die Anforderungen eines zeitgemässen Lehr- und Forschungsbetriebs anzupassen“, schreibt die Baudirektion. „Damit konnte ein Abbruch der Gebäude verhindert werden, was Ressourcen schont und graue Energie in bedeutendem Umfang einspart.“ Der Kanton hat die Hallen von der Tuwag Immobilien AG langfristig gemietet, um der ZHAW zusätzliche Flächen für Lehre und Forschung zur Verfügung zu stellen. Der Umbau erfolgte in Abstimmung mit der kommunalen Denkmalpflege. ce/hs
Open Calls
Das Büro Züri Innovationspark sucht ambitionierte Deep-Tech-Start-ups, die bereit sind, den Schritt vom Prototyp zum nachhaltigen Wachstum zu vollziehen. Das Programm bietet ein Umfeld der Zusammenarbeit, in dem Gründer:innen Seite an Seite mit Branchenpartner:innen, anderen Start-ups und internationalen Akteur:innen arbeiten und gleichzeitig die Entwicklung ihrer Innovationen vorantreiben können.
Aktuelles
Schlieren ZH/Lausanne – Corintis aus Ecublens VD gewinnt zum zweiten Mal in Folge bei den Top100 Swiss Startups, gefolgt von DeepJudge aus Zürich und PAVE Space aus Villeneuve VD. Das beste Robotik-Start-up 2026 ist Flexion Robotics aus Zürich auf Platz 6. Den grössten Exit verzeichnete Memo Therapeutics aus Schlieren ZH.
(CONNECT) Der Gold Award der Top100 Swiss Startups 2026 ging bei der Preisverleihungsgala am 9. September 2026 wie im vergangenen Jahr an Corintis. Das 2022 als Ausgliederung der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL) von Remco van Erp und Sam Harrison gegründete Engineering-Start-up entwickelt eine Mikrofluidik-Kühltechnologie für Hochleistungschips von Rechenzentren.
Den Award in Silber vergaben über 100 Jury-Mitglieder an DeepJudge aus Zürich. Das Kernprodukt des 2022 aus der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich hervorgegangenen Legaltech-Unternehmen von CEO und Mitgründerin Paulina Grnarova ist eine proprietäre Künstliche Intelligenz. Sie kann das Wissen einer Kanzlei sichtbar machen, das unter anderem auf Dokumenten, Strategien und Präzedenzfällen beruht.
Den Top100 Award in Bronze erhielt PAVE Space (Villeneuve VD). Die 2023 an der EPFL gegründete Ausgliederung des von Studierenden geführten und von ihnen mitgegründeten Gruyère Space Programme entwickelt das Raumfahrzeug Kickstage. Es kann Satelliten innerhalb von Stunden statt Monaten von der erdnahen Umlaufbahn zu ihrem endgültigen Bestimmungsort befördern.
Neben den Hauptpreisen wurden auch Sonderpreise in sechs Kategorien verliehen. Bester Neueinsteiger ist Dexterous Endoscopes (Epalinges VD), das einzige 2026 gegründete Unternehmen unter den Top 100. Die grösste Finanzierungsrunde entfiel mit 225 Millionen Dollar auf Kandou Bus (Saint-Sulpice VD).
Den grössten Exit verzeichnete 2026 Memo Therapeutics mit geschätzten über 700 Millionen (Schlieren ZH). Das bestplatzierte Biotech-Start-up ist Aukera Therapeutics (Saint-Sulpice). Bestes Cleantech-Start-up ist Voltiris (Epalinges). Und als bestes Jungunternehmen in der Robotik wurde Flexion Robotics (Zürich) ausgezeichnet.
„Die Gründer, die in den diesjährigen Top100 vertreten sind, lösen einige der wichtigsten Herausforderungen unserer Welt“, wird Stefan Steiner, Programmdirektor dieser auch „Oscars der Schweizer Start-ups“ genannten Veranstaltung, in einer Mitteilung zitiert. „Ihr Ehrgeiz, gepaart mit den einzigartigen Stärken der Schweiz in den Bereichen Forschung, Ingenieurwesen und Unternehmertum, trägt dazu bei, die nächste Generation globaler Marktführer aufzubauen.“
Der Wettbewerb wird von der „Handelszeitung“ und Venturelab organisiert. In den 16 Jahren seines Bestehens wurden 677 Hightech-Start-ups ausgezeichnet. Zusammen erhielten sie 18,8 Milliarden Franken Risikokapital und schufen 27'288 Arbeitsplätze. 111 der Unternehmen schafften den Exit, elf wurden zu Einhörnern und weitere 11 sind inzwischen an der Börse notiert. ce/mm
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Genf – Zürich nimmt in der Rangliste der Genfer Weltorganisation für geistiges Eigentum hinsichtlich der Innovationsintensität weltweit den 13. Platz ein. Dabei wird die Zahl der Erfindungen und Publikationen ins Verhältnis zur Bevölkerungsgrösse gesetzt. In absoluten Zahlen erreicht Zürich Platz 40.
(CONNECT) Zürich ist der einzige Innovationscluster der Schweiz, der es in die Top 100 der Welt schafft. Der Global Innovation Index 2026 der in Genf ansässigen World Intellectual Property Organization (WIPO) führt den Grossraum Zürich auf Platz 40. Dabei werden innovative Aktivitäten in Städten und Regionen der Erde gezählt. Darunter fallen die absoluten Zahlen internationaler Patentanmeldungen, wissenschaftlicher Veröffentlichungen und Risikokapitalgeschäfte identifiziert wurden.
Für Zürich fallen bei dieser Bewertung in den vergangenen fünf Jahren 4031 Patentanmeldungen und 23'704 wissenschaftliche Publikationen sowie 1491 Risikokapitalgeschäfte ins Gewicht. Die meisten Patente wurden von der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH, 180) angemeldet, gefolgt von SIKA (139) und IBM (134). Die meisten Veröffentlichungen stammten von der ETH (5881), der Universität Zürich (4107) und dem ETH-Bereich (1104).
59 Prozent aller Patente werden in Zusammenarbeit mit Innovatoren ausserhalb des Zürich-Clusters angemeldet. Diese stammen vornehmlich aus Basel, San Jose-San Francisco und Bern. 84 Prozent der im Innovationscluster Greater Zürich veröffentlichten Artikel wurden in Kollaboration mit Organisationen ausserhalb des Clusters erstellt. Diese sind hauptsächlich in Bern, London und Paris ansässig.
Den ersten Platz in der nach Grösse geordneten Rangliste für Innovationscluster nimmt die Region Shenzhen-Hongkong-Guangzhou ein. Diese zählt über 30 Millionen Einwohner zählt. Sie wird gefolgt von Tokio-Yokohama und San Jose-San Francisco, Seoul und Peking. London auf Platz 8 und Paris auf Platz 10 sind die bestplatzierten europäischen Innovationscluster.
In einer weiteren Rangliste des WIPO werden Innovationscluster mit der intensivsten Aktivität geführt. In dieser Liste wird die Zahl der Erfindungen und wissenschaftlichen Publikationen ins Verhältnis zur Einwohnerzahl der bewerteten Stadt oder Region gesetzt. Hier landet der Grossraum Zürich mit seinen 2,03 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern (Stand 2025) auf Rang 13. Damit liegt er in Kontinentaleuropa hinter Helsinki (Platz 8), Eindhoven (9), Stockholm (11) und Kopenhagen (12), aber vor München, London und Paris. Die ersten beiden Plätzen nehmen wie im Vorjahr San Jose-San Francisco und Cambridge ein. Dahinter folgen Ningde (China), Boston-Cambridge (USA) und Oxford (Grossbritannien). ce/mm
Aktuelles
Zürich/Affoltern am Albis ZH/Traunreut – In der neuen Multisporthalle Movecity in Affoltern am Albis steht der digitale LED-Glasboden von ASB erstmals dauerhaft einem breiten Publikum zur Verfügung. Die Arena by ASB GlassFloor kann für unterschiedliche Sportarten, Spiele und Veranstaltungen gebucht werden.
(CONNECT) Die Arena by ASB GlassFloor ist Teil der neuen Multisporthalle Movecity an der Moosbachstrasse 13 in Affoltern am Albis. Bislang kam der digitale Sportboden vor allem in professionellen Veranstaltungsstätten und bei grossen Sportereignissen zum Einsatz, etwa im BMW Park des FC Bayern Basketball in München. Jetzt ist der LED-Glasboden der ASB Systembau Horst Babinsky GmbH mit Sitz im bayerischen Traunreut gemäss einer Mitteilung erstmals für ein breites Publikum buchbar.
Der ASB GlassFloor wird über eine Softwareplattform gesteuert und kann für unterschiedliche Nutzungen programmiert werden. So lassen sich etwa Spielfeldmarkierungen für verschiedene Sportarten sowie Animationen, Grafiken, Logos und Live-Daten direkt auf der 28 mal 15 Meter grossen Fläche darstellen. Über ein Tracking-System sind auch interaktive Spiele möglich, bei denen die Teilnehmenden das Geschehen auf dem Boden durch ihre Bewegungen steuern.
Die Arena kann von Privatpersonen, Gruppen, Vereinen, Schulen und Unternehmen gebucht werden. Neben Freizeitsport sind auch Veranstaltungen, Workshops oder Firmenanlässe möglich. Betrieben wird sie im Movecity als Shop-in-Shop von der Zürcher Athlete World GmbH in Zusammenarbeit mit der Zuger ASB Arena & Event Services AG (AES), einer Tochtergesellschaft von ASB.
Die movecity ag führte anfangs September ihr offizielles Eröffnungswochenende durch. Auf knapp 13'000 Quadratmetern vereint die Anlage zehn Sport- und Erlebnisbereiche. Dazu gehören ein Trampolinpark, eine Zipline, Anlagen für Padel und Pickleball, ein Freestyle-Park für Skateboard, BMX, Mountainbike und Scooter sowie Angebote für Freerunning und Klettern. ce/as
Aktuelles
Winterthur ZH – Thomas Schoch ist neuer Verwaltungsratspräsident der Technopark Winterthur AG. Der Unternehmer folgt auf Daniel Anderes, der nach sechs Jahren an der Spitze aus dem Verwaltungsrat zurückgetreten ist. Auch das Vizepräsidium und weitere Sitze im Gremium wurden neu besetzt.
(CONNECT) Thomas Schoch hat per 1. September das Präsidium des Verwaltungsrats der Technopark Winterthur AG übernommen, informiert das Unternehmen in einer Mitteilung. Er gehört dem Gremium seit vier Jahren an und ist als Unternehmer und Start-up-Investor tätig. Er bringe „die Erfahrung und das Netzwerk für die strategische Weiterentwicklung der Unternehmung mit“.
Sein Vorgänger Daniel Anderes ist Ende August nach sechs Jahren als Präsident aus dem Verwaltungsrat ausgeschieden. Während seiner Amtszeit wurden unter anderem das Erdgeschoss des Technoparks umgebaut und die Geschäftsführung von Thomas Schumann an Stève Mérillat übergeben. Anderes begleitete zudem den Technopark während der Corona-Pandemie.
Neu besetzt ist auch das Vizepräsidium: Franziska Zuber, seit 2021 Mitglied des Verwaltungsrats, übernimmt diese Funktion. Bereits im Mai folgte Michael Ott als Vertreter der Zürcher Kantonalbank (ZKB) auf Ronald Kundert. Gleichzeitig wurde Moritz Heim von der Winterthurer Dahinden Heim Partner Architekten AG neu in den Verwaltungsrat gewählt. Seit Juli gehört zudem Stefan Fritschi dem Gremium an, er rückte nach dem Wechsel im Winterthurer Stadtpräsidium für Mike Künzle nach. Damit ist der Verwaltungsrat wieder in der vorgesehenen Stärke besetzt. ce/as
Aktuelles
Zürich/Andelfingen ZH – Die Gebäudeversicherung Kanton Zürich hat die Aufrichte für die neuen Übungsanlagen im Ausbildungszentrum Andelfingen gefeiert. Für rund 40 Millionen Franken entstehen eine Hochhaussimulationsanlage sowie eine Übungshalle mit Brandkeller. Der Beton stammt zu zwei Dritteln aus Abbruchmaterial.
(CONNECT) Der Bau der neuen Übungsanlagen im Ausbildungszentrum Andelfingen (AZA) hat mit der Aufrichte einen weiteren Meilenstein erreicht, informiert die Gebäudeversicherung Kanton Zürich (GVZ) in einer Mitteilung. Das rund 40 Millionen Franken teure Projekt umfasst eine Hochhaussimulationsanlage sowie eine Halle mit einem Brandkeller. Die GVZ finanziert das Vorhaben aus Brandschutzabgaben und trägt die Gesamtverantwortung.
Die Hochhaussimulationsanlage erreicht eine Höhe von 24 Metern und verfügt über sechs Vollgeschosse, zwei Untergeschosse und ein Attikageschoss. Auf 1832 Quadratmetern sollen Einsatzkräfte unter anderem das Vorgehen bei Hochhausbränden trainieren können. Dafür wird das Gebäude mit einem Feuerwehrlift, einer Rauchschutzdruckanlage sowie Sprinkler- und Brandmeldeanlagen ausgestattet. Die 17 Meter hohe Übungshalle verfügt ebenfalls über zwei Untergeschosse. Ihr Brandkeller ermöglicht wetterunabhängige Trainings und die Simulation von Bränden unter Terrain.
Auch Bauschaffende, Brandschutzbeauftragte sowie GVZ-Schätzerinnen und -Schätzer sollen die Anlagen nutzen. „Die neuen Trainingshäuser sind eine Investition in den Bevölkerungsschutz“, so der Zürcher Sicherheitsdirektor und GVZ-Verwaltungsratspräsident Mario Fehr.
Beim Bau kommen unter anderem 2900 Kubikmeter Beton zum Einsatz, davon mehr als zwei Drittel aus recyceltem Betonabbruch. Die 350 Tonnen Bewehrungsstahl bestehen vollständig aus Recyclingstahl. Eine Rauchgaswaschanlage soll die bei Übungen mit echtem Feuer entstehenden Brandgase reinigen. Nach der für Mitte 2027 vorgesehenen Fertigstellung sollen die neuen Anlagen ab Anfang 2028 schrittweise in Betrieb gehen. Sie werden anschliessend Eigentum des Kantons Zürich, für den Betrieb ist das AZA zuständig. ce/as
Aktuelles
Schlieren ZH/Lausanne – Corintis aus Ecublens VD gewinnt zum zweiten Mal in Folge bei den Top100 Swiss Startups, gefolgt von DeepJudge aus Zürich und PAVE Space aus Villeneuve VD. Das beste Robotik-Start-up 2026 ist Flexion Robotics aus Zürich auf Platz 6. Den grössten Exit verzeichnete Memo Therapeutics aus Schlieren ZH.
(CONNECT) Der Gold Award der Top100 Swiss Startups 2026 ging bei der Preisverleihungsgala am 9. September 2026 wie im vergangenen Jahr an Corintis. Das 2022 als Ausgliederung der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL) von Remco van Erp und Sam Harrison gegründete Engineering-Start-up entwickelt eine Mikrofluidik-Kühltechnologie für Hochleistungschips von Rechenzentren.
Den Award in Silber vergaben über 100 Jury-Mitglieder an DeepJudge aus Zürich. Das Kernprodukt des 2022 aus der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich hervorgegangenen Legaltech-Unternehmen von CEO und Mitgründerin Paulina Grnarova ist eine proprietäre Künstliche Intelligenz. Sie kann das Wissen einer Kanzlei sichtbar machen, das unter anderem auf Dokumenten, Strategien und Präzedenzfällen beruht.
Den Top100 Award in Bronze erhielt PAVE Space (Villeneuve VD). Die 2023 an der EPFL gegründete Ausgliederung des von Studierenden geführten und von ihnen mitgegründeten Gruyère Space Programme entwickelt das Raumfahrzeug Kickstage. Es kann Satelliten innerhalb von Stunden statt Monaten von der erdnahen Umlaufbahn zu ihrem endgültigen Bestimmungsort befördern.
Neben den Hauptpreisen wurden auch Sonderpreise in sechs Kategorien verliehen. Bester Neueinsteiger ist Dexterous Endoscopes (Epalinges VD), das einzige 2026 gegründete Unternehmen unter den Top 100. Die grösste Finanzierungsrunde entfiel mit 225 Millionen Dollar auf Kandou Bus (Saint-Sulpice VD).
Den grössten Exit verzeichnete 2026 Memo Therapeutics mit geschätzten über 700 Millionen (Schlieren ZH). Das bestplatzierte Biotech-Start-up ist Aukera Therapeutics (Saint-Sulpice). Bestes Cleantech-Start-up ist Voltiris (Epalinges). Und als bestes Jungunternehmen in der Robotik wurde Flexion Robotics (Zürich) ausgezeichnet.
„Die Gründer, die in den diesjährigen Top100 vertreten sind, lösen einige der wichtigsten Herausforderungen unserer Welt“, wird Stefan Steiner, Programmdirektor dieser auch „Oscars der Schweizer Start-ups“ genannten Veranstaltung, in einer Mitteilung zitiert. „Ihr Ehrgeiz, gepaart mit den einzigartigen Stärken der Schweiz in den Bereichen Forschung, Ingenieurwesen und Unternehmertum, trägt dazu bei, die nächste Generation globaler Marktführer aufzubauen.“
Der Wettbewerb wird von der „Handelszeitung“ und Venturelab organisiert. In den 16 Jahren seines Bestehens wurden 677 Hightech-Start-ups ausgezeichnet. Zusammen erhielten sie 18,8 Milliarden Franken Risikokapital und schufen 27'288 Arbeitsplätze. 111 der Unternehmen schafften den Exit, elf wurden zu Einhörnern und weitere 11 sind inzwischen an der Börse notiert. ce/mm
Aktuelles
Zürich/Steffisburg BE – Youngpreneurs weitet sein Engagement auf den Kanton Zürich aus. Hier arbeitet der Verein zur Förderung von Unternehmertum bei jungen Menschen mit der Hochschule für Wirtschaft Zürich (HWZ) zusammen. Der erste Programmdurchgang ist für diesen Herbst geplant.
(CONNECT) Der Verein Youngpreneurs und die HWZ spannen bei der Förderung junger Unternehmerinnen und Unternehmer zusammen. Nach erfolgreichem Auftakt in Bern, Thun und der Zentralschweiz soll in diesem Herbst das erste Förderprogramm im Kanton Zürich durchgeführt werden, informiert die HWZ in einer Mitteilung. Sie wird als Partnerin von Youngpreneurs ihr unternehmerisches Fachwissen und ihr Netzwerk aus Wirtschaft und Praxis einbringen.
„Mit der HWZ gewinnen wir eine Partnerin, die als Hochschule Unternehmertum lebt und vermittelt“, wird Emanuel Roth, Co-Founder und Managing Partner der Youngpreneurs Association, in der Mitteilung zitiert. „Gemeinsam schaffen wir für junge Menschen ein inspirierendes Umfeld, in dem sie ihre Ideen weiterentwickeln, wertvolle Kontakte knüpfen und erste unternehmerische Erfahrungen sammeln können.“
Die beiden Partner wollen noch in diesem Herbst mit der Durchführung des ersten Programms beginnen. Teilnehmende entwickeln dabei ihre Geschäftsideen und bauen sie über acht Monate in 16 praxisnahen Modulen zum marktfähigen Jungunternehmen aus. Zum Abschluss werden die Teams ihre Projekte an der Award Night im April 2027 einer Jury präsentieren. Die HWZ ist Gastgeberin des Finales und nimmt mit einer Vertretung an der Jury teil.
„Unternehmertum beginnt dort, wo Menschen den Mut haben, Ideen auszuprobieren und Verantwortung zu übernehmen“, erläutert Linard Barth, Leiter Departement Entrepreneurship, Innovation & Academy an der HWZ. Diese Haltung wolle die HWZ fördern. „Wir freuen uns sehr, die jungen Talente von Youngpreneurs auf ihrem Weg begleiten zu dürfen und die erste Award Night des Zürcher Programms an der HWZ zu feiern.“ ce/hs
Open Calls
Das Büro Züri Innovationspark sucht ambitionierte Deep-Tech-Start-ups, die bereit sind, den Schritt vom Prototyp zum nachhaltigen Wachstum zu vollziehen. Das Programm bietet ein Umfeld der Zusammenarbeit, in dem Gründer:innen Seite an Seite mit Branchenpartner:innen, anderen Start-ups und internationalen Akteur:innen arbeiten und gleichzeitig die Entwicklung ihrer Innovationen vorantreiben können.
Aktuelles
Schlieren ZH/Lausanne – Corintis aus Ecublens VD gewinnt zum zweiten Mal in Folge bei den Top100 Swiss Startups, gefolgt von DeepJudge aus Zürich und PAVE Space aus Villeneuve VD. Das beste Robotik-Start-up 2026 ist Flexion Robotics aus Zürich auf Platz 6. Den grössten Exit verzeichnete Memo Therapeutics aus Schlieren ZH.
(CONNECT) Der Gold Award der Top100 Swiss Startups 2026 ging bei der Preisverleihungsgala am 9. September 2026 wie im vergangenen Jahr an Corintis. Das 2022 als Ausgliederung der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL) von Remco van Erp und Sam Harrison gegründete Engineering-Start-up entwickelt eine Mikrofluidik-Kühltechnologie für Hochleistungschips von Rechenzentren.
Den Award in Silber vergaben über 100 Jury-Mitglieder an DeepJudge aus Zürich. Das Kernprodukt des 2022 aus der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich hervorgegangenen Legaltech-Unternehmen von CEO und Mitgründerin Paulina Grnarova ist eine proprietäre Künstliche Intelligenz. Sie kann das Wissen einer Kanzlei sichtbar machen, das unter anderem auf Dokumenten, Strategien und Präzedenzfällen beruht.
Den Top100 Award in Bronze erhielt PAVE Space (Villeneuve VD). Die 2023 an der EPFL gegründete Ausgliederung des von Studierenden geführten und von ihnen mitgegründeten Gruyère Space Programme entwickelt das Raumfahrzeug Kickstage. Es kann Satelliten innerhalb von Stunden statt Monaten von der erdnahen Umlaufbahn zu ihrem endgültigen Bestimmungsort befördern.
Neben den Hauptpreisen wurden auch Sonderpreise in sechs Kategorien verliehen. Bester Neueinsteiger ist Dexterous Endoscopes (Epalinges VD), das einzige 2026 gegründete Unternehmen unter den Top 100. Die grösste Finanzierungsrunde entfiel mit 225 Millionen Dollar auf Kandou Bus (Saint-Sulpice VD).
Den grössten Exit verzeichnete 2026 Memo Therapeutics mit geschätzten über 700 Millionen (Schlieren ZH). Das bestplatzierte Biotech-Start-up ist Aukera Therapeutics (Saint-Sulpice). Bestes Cleantech-Start-up ist Voltiris (Epalinges). Und als bestes Jungunternehmen in der Robotik wurde Flexion Robotics (Zürich) ausgezeichnet.
„Die Gründer, die in den diesjährigen Top100 vertreten sind, lösen einige der wichtigsten Herausforderungen unserer Welt“, wird Stefan Steiner, Programmdirektor dieser auch „Oscars der Schweizer Start-ups“ genannten Veranstaltung, in einer Mitteilung zitiert. „Ihr Ehrgeiz, gepaart mit den einzigartigen Stärken der Schweiz in den Bereichen Forschung, Ingenieurwesen und Unternehmertum, trägt dazu bei, die nächste Generation globaler Marktführer aufzubauen.“
Der Wettbewerb wird von der „Handelszeitung“ und Venturelab organisiert. In den 16 Jahren seines Bestehens wurden 677 Hightech-Start-ups ausgezeichnet. Zusammen erhielten sie 18,8 Milliarden Franken Risikokapital und schufen 27'288 Arbeitsplätze. 111 der Unternehmen schafften den Exit, elf wurden zu Einhörnern und weitere 11 sind inzwischen an der Börse notiert. ce/mm
Aktuelles
Genf – Zürich nimmt in der Rangliste der Genfer Weltorganisation für geistiges Eigentum hinsichtlich der Innovationsintensität weltweit den 13. Platz ein. Dabei wird die Zahl der Erfindungen und Publikationen ins Verhältnis zur Bevölkerungsgrösse gesetzt. In absoluten Zahlen erreicht Zürich Platz 40.
(CONNECT) Zürich ist der einzige Innovationscluster der Schweiz, der es in die Top 100 der Welt schafft. Der Global Innovation Index 2026 der in Genf ansässigen World Intellectual Property Organization (WIPO) führt den Grossraum Zürich auf Platz 40. Dabei werden innovative Aktivitäten in Städten und Regionen der Erde gezählt. Darunter fallen die absoluten Zahlen internationaler Patentanmeldungen, wissenschaftlicher Veröffentlichungen und Risikokapitalgeschäfte identifiziert wurden.
Für Zürich fallen bei dieser Bewertung in den vergangenen fünf Jahren 4031 Patentanmeldungen und 23'704 wissenschaftliche Publikationen sowie 1491 Risikokapitalgeschäfte ins Gewicht. Die meisten Patente wurden von der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH, 180) angemeldet, gefolgt von SIKA (139) und IBM (134). Die meisten Veröffentlichungen stammten von der ETH (5881), der Universität Zürich (4107) und dem ETH-Bereich (1104).
59 Prozent aller Patente werden in Zusammenarbeit mit Innovatoren ausserhalb des Zürich-Clusters angemeldet. Diese stammen vornehmlich aus Basel, San Jose-San Francisco und Bern. 84 Prozent der im Innovationscluster Greater Zürich veröffentlichten Artikel wurden in Kollaboration mit Organisationen ausserhalb des Clusters erstellt. Diese sind hauptsächlich in Bern, London und Paris ansässig.
Den ersten Platz in der nach Grösse geordneten Rangliste für Innovationscluster nimmt die Region Shenzhen-Hongkong-Guangzhou ein. Diese zählt über 30 Millionen Einwohner zählt. Sie wird gefolgt von Tokio-Yokohama und San Jose-San Francisco, Seoul und Peking. London auf Platz 8 und Paris auf Platz 10 sind die bestplatzierten europäischen Innovationscluster.
In einer weiteren Rangliste des WIPO werden Innovationscluster mit der intensivsten Aktivität geführt. In dieser Liste wird die Zahl der Erfindungen und wissenschaftlichen Publikationen ins Verhältnis zur Einwohnerzahl der bewerteten Stadt oder Region gesetzt. Hier landet der Grossraum Zürich mit seinen 2,03 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern (Stand 2025) auf Rang 13. Damit liegt er in Kontinentaleuropa hinter Helsinki (Platz 8), Eindhoven (9), Stockholm (11) und Kopenhagen (12), aber vor München, London und Paris. Die ersten beiden Plätzen nehmen wie im Vorjahr San Jose-San Francisco und Cambridge ein. Dahinter folgen Ningde (China), Boston-Cambridge (USA) und Oxford (Grossbritannien). ce/mm
Inno-Hubs
Das Gottlieb Duttweiler Institut (GDI) ist der älteste Think Tank der Schweiz. Als Ort für Inspiration, Innovation und strategische Impulse bringt das GDI Entscheidungsträger*innen zusammen, um die Zukunft von Wirtschaft und Gesellschaft zu gestalten. Das GDI verbindet Forschung und Praxis, um gemeinsam mit Unternehmen wegweisende Strategien zu entwickeln. Es stärkt Führungskräfte in den Bereichen Handel, Ernährung und Gesundheit und bietet Orientierung in Zeiten des Wandels – stets mit Blick auf gesellschaftliche, technologische und ökologische Veränderungen.
Langhaldenstrasse 21
8803 Rüschlikon
Co-Working
Where people work, meet and connect.
Im modernen startup space bieten wir Coworking Arbeitsplätze und Büros, einen Domizilierungsservice, Sitzungszimmer und Seminarräume, die Gastronomie LOX und einen Eventspace für bis zu 300 Personen. Die Location wurde im Herbst 2021 total renoviert und erfreut sich heute grosser Beliebtheit bei Mieterinnen und Mieter (Startups, KMU, Corporates, Initiativen) und Nutzerinnen und Nutzer der Seminar- und Eventräumlichkeiten. Der startup space ist direkt am Bahnhof Schlieren und in nur 9 Min. vom Zürich HB mit ÖV erreichbar. Auch stehen über 100 Parkplätze zur Verfügung. Komm vorbei und erlebe den startup space.
work space
Brauchst du nur von Zeit zu Zeit einen flexiblen Arbeitsplatz oder gleich ein ganzes Büro für dein Team? Bei uns erwarten dich Arbeitsplätze mit modernstem Ausbaustandard in einem innovativen und florierenden Arbeitsumfeld nur neun Minuten vom Hauptbahnhof Zürich.
event space
Firmenevent, Workshop, Seminar, Kongress oder deine private Geburstagsfeier – der event space ist deine Location für jeden Anlass. In verschiedenen Räumlichkeiten sowie auf unserer Terrasse bieten wir Platz für kleine und grosse Events mit bis zu 350 Personen und individuellem Cateringservice.
community
Wir gestalten die Zukunft gemeinsam. Tausch dich aus und lass dich von unserer Community inspirieren. Als Mitglied der Community bist du Teil eines innovativen Netzwerks von GründerInnen und InvestorInnen und bleibst über die startup space Web-App immer auf dem neuesten Stand.
LOX
In unserer hauseigenen Gastronomie wirst du täglich mit frischen und lokalen Köstlichkeiten verwöhnt. Mit der Stiftung Arbeitskette vertreten wir zudem einen Gastronomen, der soziales Engagement mit unternehmerischem Denken und Handeln verbindet.
Direkt am Bahnhof Schlieren - 9 Min. vom ZH HB
Wiesenstrasse 10A
8952 Schlieren
Inno-Hubs
Der IPZ schafft auf dem Areal des Flugplatzes Dübendorf eine neue, bestens vernetzte Plattform für Forschung, Entwicklung und Innovation für die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft.
Stiftung Innovationspark Zürich
Wangenstr. 68
8600 Dübendorf
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