UZH baut langfristige interdisziplinäre Forschungsstrukturen auf

Zürich – Die Universität Zürich (UZH) will 3,6 Millionen Franken in den Aufbau von interdisziplinären Forschungsstrukturen investieren. Gefördert werden je ein Projekt zur Wissenschaft des Altertums, der Sicherung von Forschungsqualität und der Immuntherapie.

(CONNECT) Die UZH unterstützt den Aufbau langfristiger interdisziplinärer Forschungsstrukturen mit einer Anschubfinanzierung aus ihrer Förderlinie TRANSFORM. In den kommenden vier Jahren werden dabei drei neue Projekte mit insgesamt 3,6 Millionen Franken gefördert, informiert die UZH in einer Mitteilung. Voraussetzung für den Erhalt der Mittel ist es, dass die Forschungsstrukturen im Anschluss an die Anschubfinanzierung aus fakultären Mitteln weiter getragen werden.

Der Aufbau eines Instituts für Archäologie, Klassische Philologie und Altertumswissenschaften (IAKA) an der Philosophischen Fakultät wird mit 1,8 Millionen Franken unterstützt. In das Projekt zur Erforschung der griechisch-römischen und anderer früher Kulturen sind das Institut für Archäologie, das Seminar für Griechische und Lateinische Philologie der Antike, des Mittelalters und der Neuzeit sowie drei Lehrstühle aus dem Bereich Alte Geschichte des Historischen Seminars involviert.

Der Aufbau eines Zentrums für Reproduzierbarkeit und Forschungssynthese wird mit 1 Million Franken unterstützt. Hier soll es um die Entwicklung von Methoden zur Beurteilung von Qualität und Validität wissenschaftlicher Erkenntnisse gehen. Obwohl das Zentrum an der Medizinischen Fakultät angesiedelt ist, könnten auch andere Disziplinen von den Erkenntnissen profitieren, schreibt die UZH.

Das neue Center for Engineered Immunotherapy bekommt 0,75 Millionen Franken. Im CEI will die UZH unter anderem die bestehenden Forschungsaktivitäten zur Immuntherapie bündeln. Damit sollen Potenziale von für eine bestimmte Krankheit entwickelten Ansätzen auch in anderen Gebieten besser erkannt und genutzt werden können. ce/hs

Vollständigen Beitrag ansehen