Nordrhein-Westfalen fördert SYNHELION

Zürich/Jülich – Das deutsche Bundesland Nordrhein-Westfalen fördert im Rahmen des Programms Produktives NRW das Zürcher Cleantech-Unternehmen SYNHELION. Somit soll eine kommerzielle Anlage zur Produktion synthetischer Treibstoffe im Brainergy Park Jülich unterstützt werden.

(CONNECT) Das Zürcher Cleantech-Unternehmen SYNHELION ist vom deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen für eine Förderung ausgewählt worden. Im Rahmen des Programms Produktives NRW soll der Bau einer kommerziellen Anlage zur Herstellung synthetischer Treibstoffe im Brainergy Park Jülich unterstützt werden, heisst es in einer Mitteilung.

Die Lösung von SYNHELION gehört zu den neun marktreifen Projekten, die von dem NRW-Förderprogramm ausgewählt wurden. Für die neun Projekte stehen insgesamt 90 Millionen Euro zur Verfügung. Die Pilotanlage DAWN in Jülich hat die Technologie SYNHELIONS, einer Ausgliederung der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH), industriell validiert. Mit der neuen Anlage soll ein kommerzieller Betrieb demonstriert werden. SYNHELION produziert erneuerbare synthetische Treibstoffe, die fossile Treibstoffe direkt ersetzen können, ohne dass bestehende Motoren oder die Treibstoffinfrastruktur angepasst werden müssen. Dazu gehören synthetisches Kerosin (SAF), synthetischer Diesel und synthetisches Benzin. Die Treibstoffe reduzieren den CO2-Austausch nach Unternehmensangaben bis zu 100 Prozent und eignen sich besonders für schwer elektrifizierbare Verkehrssektoren wie die Luftfahrt und den Langstreckentransport.

„Die Auswahl im Rahmen des Förderprogramms Produktives.NRW bestätigt die Relevanz unserer Technologie und unserer Kommerzialisierungsstrategie“, wird Philipp Furler, Co-CEO und Mitgründer von SYNHELION, in der Mitteilung zitiert. „Wir danken dem Bundesland Nordrhein-Westfalen für die Unterstützung unseres Projekts. Mit dem Bau unserer nächsten Anlage in Jülich stärken wir Deutschland als Industriestandort für erneuerbare synthetische Treibstoffe und leisten einen Beitrag zu einer resilienteren, diversifizierteren Energieversorgung, die weniger von Importen abhängig ist.“ ce/ww

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