Wemakeit führt langfristige Schwarmfinanzierung ein

Zürich – Personen mit einem langfristigen Konzept können ab dem 16. September 2026 auf wemakeit Communities aufbauen. Von diesen erhalten sie über die Plattform zur Schwarmfinanzierung monatlich Geld. Der Schlüssel sind kontinuierliche direkte Kommunikation ohne Algorithmen sowie Belohnungen.

(CONNECT) Die Zürcher Crowdfunding-Plattform wemakeit lanciert am 16. September 2026 laut einer Mitteilung eine neue Form der Schwarmfinanzierung: Statt einer einmaligen Geldsumme für ein bestimmtes Projekt können Musiker, Sportlerinnen, Aktivisten, Wissenschaftlerinnen oder andere Kreative jetzt neu auch ihre eigenen Communities aufbauen, die sie kontinuierlich finanzieren.

Wer davon profitieren möchte, legt auf wemakeit eine Community-Seite an, präsentiert sich und das eigene Tun und legt dar, warum Menschen einen unterstützen sollten. Unterstützungswillige wählen aus drei frei gewählten Beitragsstufen eine aus und treten so der Community bei. Im Gegenzug erhalten sie dafür Belohnungen. „Die besten Belohnungen liegen in allem, was du machst und bereits vorhanden ist: behind-the-scenes, Prozess-Updates, exklusive Fotos“, erklärt wemakeit die Schweizer Lösung für kontinuierliche Community-Finanzierung. Als Schlüssel zum erfolgreichen Aufbau einer Community wird eine lebendige und direkte Kommunikation ohne Algorithmen und Werbung zwischen der geförderten Person und ihren Unterstützenden bezeichnet.

Das siebenköpfige, fast vollständig weibliche Leitungsteam von wemakeit führt dieses neue Konzept ein, „weil die Bedingungen für Menschen mit Passion in den letzten Jahren härter geworden sind: weniger Förderungen, weniger Geld für den Service public, mehr Abhängigkeit von Big Tech und Algorithmus-Druck“, erklärt die Co-Geschäftsführerin und Marketingchefin Bianca Zeuner in der Mitteilung. „Macher*innen lassen sich davon nicht abschrecken, sie suchen andere Wege.“

Auf die Frage nach dem Unterschied zwischen wemakeit Communities und der ähnlich funktionierenden weltweiten Online-Plattform Patreon verweist sie darauf, dass wemakeit eine Finanzierungs- und keine Content-Plattform sei: „Du versteckst nichts total Neues hinter einer Bezahlschranke. Du machst weiter, was du machst. So können Vorhaben mit Mut und Haltung langfristig umgesetzt werden. Gemeinsam mit deinen Unterstützer*innen schaffst du so gesellschaftlichen Impact für eine enkeltaugliche Zukunft.“ ce/mm

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