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Mehr InformationenVoices
Raphael von Thiessen durfte den SVSM Award 2023 gestern Abend entgegennehmen. Der Dachverband SVSM Schweizerische Vereinigung für Standortmanagement zeichnet damit zielgerichtete, effektive und innovative Projekte aus dem Standortmarketing, der Standortentwicklung und der Wirtschaftsförderung aus.
Die Innovation-Sandbox wurde für ihren klaren strategischen Ansatz gelobt. Es sei bemerkenswert, dass sich eine kantonale Stelle mit Unternehmen vernetzt, um gemeinsam den Hightech-Standort Schweiz zu fördern.
Die Innovation-Sandbox für Künstliche Intelligenz ist eine Testumgebung für die Umsetzung von KI-Vorhaben. Die Sandbox soll verantwortungsvolle Innovation fördern, indem die Verwaltung und teilnehmende Organisationen eng an regulatorische Fragestellungen arbeiten und die Nutzung von neuartigen Datenquellen ermöglichen.
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Mehr InformationenAktuelles
PwC Schweiz sprach mit Raphael von Thiessen über die Innovation Sandbox für Künstliche Intelligenz und ihre Rolle bei der Unterstützung von Startups im Zürcher KI-Ökosystem. Das Projekt trägt dazu bei, die Lücke zwischen Spitzentechnologie und den sich entwickelnden rechtlichen Rahmenbedingungen zu schließen.
Die KI-Sandbox bietet einen Raum, in dem Herausforderungen wie Datenzugang und Regulierung angegangen werden können, während gleichzeitig reale Anwendungen ermöglicht werden. Zürich und die Schweiz spielen eine Schlüsselrolle bei der Förderung der KI, und die Sandbox trägt zu diesem Fortschritt bei. Schalte ein, um zu erfahren, wie Startups die Plattform nutzen, um verantwortungsvoll zu innovieren und wie die Zusammenarbeit die Zukunft der KI gestaltet.
Studien
Die Regulierung und die Normierung von autonomen Systemen hinken aktuell der technologischen Entwicklung hinterher. Die rechtlichen Rahmenbedingungen sind in der Folge für viele Hersteller unklar. Im Rahmen der «Innovation-Sandbox für Künstliche Intelligenz» wurde ein Leitfaden erarbeitet, welcher eine Übersicht über die wichtigsten Fragen gibt.
Das Ziel des Leitfadens ist es, rechtliche Fragen im Bereich von autonomen Systemen zu klären. Der Fokus liegt auf geschäftlich genutzten Systemen mit Bodenkontakt, die sich im öffentlichen Raum bewegen.
Der Leitfaden richtet sich vor allem an Hersteller, die stark auf die Produktentwicklung fokussiert sind. Sie verfügen oftmals über geringes Know-how und limitierte Ressourcen, um regulatorische Aspekte abzuklären bzw. abklären zu lassen. Aus diesem Grund soll der nachfolgende Leitfaden eine Übersicht über die wichtigsten Fragen geben und als Einstiegspunkt für eine detaillierte und herstellerspezifische Vertiefung dienen. Die Inhalte des Leitfadens richten sich ausschliesslich an Hersteller in der Schweiz.
Aktuelles
Zürich – Das Zürcher Handelsgericht soll auf Antrag von Streitparteien auch für internationale Streitigkeiten zuständig werden und diese als Zurich International Commercial Court auf Englisch verhandeln. Das schlägt der Zürcher Regierungsrat vor. Er will damit den Wirtschaftsstandort stärken.
(CONNECT) Der Kanton Zürich soll ein Internationales Handelsgericht einrichten (Zurich International Commercial Court, ZICC) erhalten. Das schlägt der Regierungsrat gemäss einer Mitteilung vor. Der ZICC soll zum bestehenden Handelsgericht gehören und kann auf Englisch verhandeln. Er wird durch eine Änderung der Schweizerischen Zivilprozessordnung ermöglicht, die auf Anfang Jahr in Kraft getreten ist. Er soll für internationale handelsrechtliche Streitigkeiten zuständig sein. Der Streitwert liegt dabei bei bei mindestens 100‘000 Franken.
Der Regierungsrat will mit dem ZICC den Justiz- und Wirtschaftsstandort Zürich stärken. Er verweist in seinem Regierungsratsbeschluss auf ähnliche Gerichte etwa in Frankfurt, Hamburg, Stuttgart und Mannheim, auf den Netherlands Commercial Court, den London Commercial Court und den Singapore International Commercial Court. Der Regierungsrat erinnert an einen Vorstoss des Kantonsrates von 2019, einen solchen Gerichtshof einzurichten, für den damals die rechtlichen Grundlagen gefehlt haben.
Der Regierungsrat rechnet gemäss den internationalen Erfahrungen mit einer jährlichen Fallzahl im niedrigen einstelligen Bereich. Personelle Aufstockungen seien nicht nötig. Allfällige Mehrkosten würden durch die Gerichtsgebühren gedeckt. ce/stk
Aktuelles
Zürich – Die Hochschule für Wirtschaft Zürich (HWZ) führt einen Studiengang für Führungskräfte in der Immobilienbranche ein. Er soll berufsbegleitend bezüglich datengestützter Wertschöpfung weiterbilden. Das soll dem Sektor helfen, den Rückstand bei Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz (KI) aufzuholen.
Der neue Studiengang MAS Digital Real Estate Management HWZ der Hochschule für Wirtschaft Zürich (HWZ) soll bezüglich der Chancen weiterbilden, die Prozessoptimierungen dem Immobiliensektor bieten. Das berufsbegleitende Weiterbildungsangebot richtet sich an Führungs- und Fachverantwortliche im Immobilienmanagement.
Studienleiter Dr. Peter Staub weist in einer Medienmitteilung darauf hin, dass die Immobilienbranche bis heute bezüglich der Digitalisierung fast allen Branchen „teilweise deutlich“ hinterherhinke. Der ganze Sektor sei „gut beraten, jetzt neue Technologien zu adaptieren und den Rückstand bei der Digitalisierung und KI rasch aufzuholen“. Anders seien relevante Kosten- und Ergebnisoptimierungen und eine deutliche Strategie gegen den Fachkräftemangel „kaum mehr zu bewältigen“.
Künstliche Intelligenz sei der Schlüssel zur Modernisierung der Branche, wird Markus Streckeisen zitiert. Er ist Gesamtverantwortlicher der Immobilienprodukte an der HWZ und Studiengangsleiter des bestehenden MAS in Real Estate Management HWZ. „Datenmanagement, Plattformlösungen und Automatisierungsschritte reduzieren die laufenden Kosten und treiben Innovationen voran“, auch hinsichtlich Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft.
Der in drei Modulen buchbare Studiengang konzentriert sich auf die Schwerpunkte smarte Geschäftsmodelle, datengestützte Wertschöpfung und nachhaltiges Lifecycle Management. Vorgesehen sind Kooperationen mit Dozierenden von Hochschulen wie der Universität St.Gallen und der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich. Beginn ist im September 2024. ce/mm
Aktuelles
Zürich – Die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETH) hat im vergangenen Jahr rund 4000 Fachkräfte ausgebildet und die Kooperation zwischen Wissenschaft und Politik gestärkt. Zudem erkannte sie 46 Ausgründungen an, wie aus ihrem Geschäftsbericht hervorgeht.
(CONNECT) Die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETH) legt in ihrem Geschäftsbericht 2025 Umfang, Bandbreite und Qualität ihrer Leistungen des vergangenen Jahres dar. Demnach hat sie auch 2025 wieder rund 4000 Master- und Doktoratsabschlüsse vergeben, darunter an die ersten im Masterstudiengang Quantum Engineering. Fast 100 Prozent dieser Absolventinnen und Absolventen sind nach einem Jahr als Fachkräfte angestellt, rund 80 Prozent davon in der Schweiz.
Im sechsten Jahr in Folge lag der Frauenanteil für die neu ernannten Professorinnen und Professoren mit 44 Prozent über dem Zielwert von 40 Prozent – „ein starkes Ergebnis, das uns stolz macht“, wird ETH-Präsident Joël Mesot in einer Mitteilung zitiert. Im Oktober gründete die ETH die Albert Einstein School of Public Policy, um die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Politik zu stärken. Neu ist auch, dass ein Nachhaltigkeitsrat die Schulleitung berät.
2025 erkannte die ETH die rekordhohe Zahl von 46 Ausgründungen an. Und das Robotics und AI Institute eröffnete an der ETH seinen zweiten Sitz nach dem Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Boston. Zu ihren besonderen Forschungserfolgen des Jahres zählt die Hochschule einen Mikroroboter, der Medikamente in Blutgefässe transportiert und sich danach auflöst. Zudem entstanden lebende Materialien, die CO2 binden. Und mit Apertus veröffentlichten die Eidgenössischen Technischen Hochschulen Zürich und Lausanne (EPFL) zusammen mit dem Swiss National Supercomputing Centre das erste vollständig offene und mehrsprachige Sprachmodell und setzte dabei einen Meilenstein für eine transparente und vielfältige generative Künstliche Intelligenz.
Die ETH Zürich erzielte einen Gesamtertrag von 2051 Millionen Franken. Davon wurden 1385 Millionen Franken durch Bundesmittel finanziert. Die übrigen 666 Millionen Franken sind Drittmittelerträge. ce/mm
Events
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Aktuelles
Zürich/Wallisellen ZH – Die Hochschule für Wirtschaft Zürich (HWZ) erweitert ihr CAS Future Banking & Digital Transformation um Anwendungen der Künstlichen Intelligenz. Dafür wird die Trendscouting-Plattform für Schweizer Retail-Banking, Trenda, des gleichnamigen Start-ups in die Lehre integriert.
Die HWZ arbeitet im zehnten Jahr ihres Certificate of Advanced Studies (CAS) Future Banking & Digital Transformation neu mit dem in Wallisellen ansässigen Start-up Trenda zusammen. Der „starke Partner“ Trenda betreibt laut einer Mitteilung der HWZ eine „hochmoderne“ Trendscouting-Plattform gleichen Namens für das Schweizer Retail Banking. Sie wird den Angaben zufolge bereits von über 50 Banken und Beratungsunternehmen genutzt.
Trenda unterstützt die gezielte Suche, Beobachtung und Verdichtung von strategisch relevanten Informationen auf allen Ebenen, vom Produktmanagement über die Strategie bis hin zur Geschäftsleitung und den Innovationsteams. Wie die HWZ ausführt, werde der Präsenzunterricht durch die Integration von Trenda in den Lehrplan inklusive eines Trenda-Accounts für alle Teilnehmenden „um eine einzigartige Dimension erweitert“.
Diese Kombination aus fundiertem Unterricht und moderner Technologie ermögliche es den Studierenden, stets auf dem neuesten Stand der Marktentwicklungen zu sein, effizient eigene Trendanalysen zu erstellen und in simulierten Szenarien datenbasierte Entscheidungen zu treffen. Die Kooperation zwischen der HWZ und Trenda zeige gemäss der Mitteilung „eindrücklich, wie moderne, softwarebasierte Tools in die Lehre integriert werden können, um die Studierenden optimal auf die Herausforderungen der digitalen Transformation im Banking vorzubereiten“. ce/mm
Aktuelles
Zürich – Nils Kümin hat den UBS-Nachhaltigkeitspreis für Bachelorarbeiten der Hochschule für Wirtschaft Zürich erhalten. Der Student zeigt in seiner Arbeit Schlüsselfaktoren digitaler Barrierefreiheit auf und gibt Unternehmen Empfehlungen für deren Umsetzung auf.
Nils Kümin hat den UBS-Nachhaltigkeitspreis 2024 der Hochschule für Wirtschaft Zürich (HWZ) erhalten, informiert die HWZ in einer Mitteilung. Mit dem Preis zeichnen Grossbank und Hochschule jährlich herausragende Bachelorarbeiten an der HWZ aus. Kümins Bachelorarbeit war der Frage nach Bedarf und Umsetzung barrierefreier digitaler Produkte und Dienstleistungen in Schweizer Unternehmen gewidmet.
Dabei habe sich der Preisträger in seiner Bachelorarbeit insbesondere mit der EU-Richtlinie 2019/882 für Anforderungen an die Barrierefreiheit von Produkten und Dienstleistungen auseinandergesetzt. Sie ist ab 2025 auch für in der EU aktive Schweizer Unternehmen ab einer gewissen Grösse verbindlich. „Damit adressiert die Arbeit eine hochaktuelle Problematik, deren Bedeutung über unsere Landesgrenzen hinausgeht“, schreibt die HWZ.
Kümin ist die Fragestellung über Interviews mit Menschen mit Beeinträchtigungen und Unternehmensvertretenden angegangen. Hier wurde eine bestehende Lücke zwischen dem Bedürfnis nach digitaler Inklusion und deren Umsetzung seitens der Unternehmer sichtbar. Im zweiten Teil seiner Arbeit gibt Kümin Unternehmen Handlungsempfehlungen sowohl für die Ermittlung des konkreten Bedarfs als auch bei der Erfüllung der rechtlichen Anforderungen. ce/hs
Aktuelles
Schlieren ZH/Rotkreuz ZG – Die smartconext AG und die LUUCY AG aus Schlieren sind eine strategische Partnerschaft eingegangen. Die Integration von smartconext-Daten in die auf aktuelle Bauprojekt-Plattform von LUUCY macht Informationen frühzeitiger verfügbar.
(CONNECT) Die smartconext AG, die webbasierte und vollintegrierte Lösungen zur digitalen Auftragsakquise in der Bauwirtschaft entwickelt, arbeitet künftig mit der LUUCY AG zusammen. Smartconext bietet webbasierte und vollintegrierte Lösungen zur digitalen Auftragsakquise in der Bauwirtschaft an, während LUUCY eine Plattform mit einer digitalen Nachbildung der Schweiz betreibt. LUUCY-Nutzende profitieren von der Zusammenarbeit durch einem integrierten Zugriff auf aktuelle Bauprojektinformationen.
Ziel der Partnerschaft, die laut einer Mitteilung bauwirtschaftliche Informationen frühzeitiger verfügbar machen, Zusammenhänge klarstellen und Entscheidungen besser fundieren soll, ist es, mehr Effizienz, Transparenz und Geschwindigkeit im Bauprozess zu schaffen. „Unsere Vision ist es, Bauinformationen dort verfügbar zu machen, wo sie echten Mehrwert stiften – frühzeitig, präzise und integriert in bestehende Prozesse", wird Dominik Mahn, Gründer und CEO von smartconext, in der Mitteilung zitiert. „Mit LUUCY haben wir einen Partner gefunden, der wie wir für Innovation und digitale Exzellenz in der Bauwirtschaft steht."
Die Plattform der LUUCY AG, die neben dem Hauptsitz in Schlieren über Vertretungen in Kriens LU und Münchenstein BL verfügt, vereint georeferenzierte Planungsgrundlagen mit Analyse-Tools für Machbarkeitsstudien, Potenzialabschätzungen und Entwicklungsstrategien. Akteuren der Bauwirtschaft wird so eine intuitive 3D-Visualisierung und datenbasierte Standortentwicklung in Echtzeit ermöglicht. ce/ja
Aktuelles
Egg ZH – Hyperscale Power hat eine Finanzierungsrunde mit 5 Millionen Euro abgeschlossen. Damit will das Start-up seinen Prototypen eines neuartigen Halbleiter-Transformators beschleunigt entwickeln. Er ist zehnmal kleiner als herkömmliche Transformatoren und soll etwa bei Rechenzentren viel Platz sparen.
(CONNECT) Hyperscale Power hat eine Seed-Finanzierungsrunde erfolgreich abgeschlossen. Sie brachte dem 2025 gegründeten Deeptech-Start-up aus Egg bei Zürich laut seiner Mitteilung 5 Millionen Euro ein. Angeführt wurde die Runde von den deutschen Risikokapitalfirmen World Fund aus Berlin und Vsquared aus München.
Hyperscale Power arbeitet am Prototyp eines Halbleitertransformators (Solid-State Transformers, SST) für eine effiziente, kompakte und zuverlässige Stromwandlung der nächsten Generation. Er soll einen Infrastrukturengpass öffnen, der die seit Ende des 19. Jahrhunderts beinahe unveränderten konventionellen Transformator-Gleichrichtersysteme aus Kupfer und Eisen mit enormem Platzbedarf durch kompakte Wechselstrom-Wechselstrom-Wandler mit Halbleitern ersetzt.
„Unsere Mission ist es, die Stromversorgung der Systeme, die die nächste industrielle Revolution antreiben, neu zu denken“, wird Mitgründer Dr. Daniel Rothmund zitiert. „Rechenzentren, Ladestationen für Elektrofahrzeuge und grossflächige Projekte mit erneuerbaren Energien stehen alle vor demselben Engpass: der effizienten und sicheren Umwandlung riesiger Strommengen.“ Dazu kämen lange Lieferzeiten von 18 bis 24 Monaten und mehr.
Dadurch, so Hyperscale Power, ergebe sich eine klare Marktlücke für kompakte Halbleiter-Transformatoren mit hoher Leistungsdichte. „Der SST von Hyperscale Power ermöglicht diesen Quantensprung: Er ist etwa zehnmal kleiner und benötigt rund 90 Prozent weniger Material“, heisst es in der Mitteilung. „Das Ergebnis sind kürzere Betriebszeiten, geringere Betriebskosten, niedrigere Emissionen und eine Plattform, die sich ideal für das Laden von Elektrofahrzeugen, die Solarenergieumwandlung und den rasant wachsenden Energiebedarf GPU-basierter KI-Infrastrukturen eignet.“
Jakob Lingg vom Investor Vsquared Ventures ist überzeugt, dass Hyperscale Power mit der Expertise der beiden Unternehmensgründer bezüglich Festkörpertransformatoren im Mittelspannungsbereich und ihrem „ausgeprägten unternehmerischen Ansatz“ über „das richtige Team und die richtige Technologie“ verfügt, „um diesen Markt genau zum richtigen Zeitpunkt zu erobern“. Dafür bauen die beiden Gründer auch auf ihre Verwurzelung im Schweizer Präzisionsmaschinenbau und die Nähe zur Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich. Beides sichere ihnen „langfristigen Zugang zu Europas führenden technischen Talenten". ce/mm
Aktuelles
Zürich/Amsterdam – Die niederländische Stiftung für saubere Energie und Energieinklusion für Afrika (CEI Africa) hat zwei Kampagnen zur Schwarmfinanzierung der MPower Ventures AG mit 1,1 Millionen Euro unterstützt. Insgesamt konnte Zürcher Klima-Fintech-Firma fast 2,5 Millionen Euro einsammeln.
(CONNECT) Die MPower Ventures AG hat von CEI Africa 1,1 Millionen Euro erhalten. Laut ihrer Mitteilung stockt die Amsterdamer Stiftung das frische Kapital zusammen mit den Crowdfunding-Plattformen Klimja und Republic durch eine Kombination aus Eigenkapital und nachrangigem Darlehen um 1,1 Millionen Euro auf. Insgesamt brachte die Kampagne 795'000 Euro auf der einen Plattform und 1,7 Millionen Euro auf der anderen Plattform ein, einschliesslich der Investitionen durch Angel-Investoren.
MPower ist ein Klima-Fintech-Unternehmen mit Sitz in Zürich, das in den sieben afrikanischen Ländern Sambia, Kamerun, Togo, Ghana, Namibia, Botswana und Simbabwe kleinere und mittelgrosse zuverlässige und netzunabhängige Solarlösungen für Haushalte und Unternehmen vertreibt. Gleichzeitig stellt MPower seinem Netzwerk von Solarinstallateuren, Vertriebshändlern und Grosskunden Wissen, Software und Finanzierungslösungen bereit. 50'000 Solarprodukte und -geräte hat die 2017 gegründete Firma den Angaben zufolge bereits verkauft.
Mit dem frischen Kapital konzentriert sich das Unternehmen nun auf sein Wachstum im gesamten westlichen und südlichen Afrika. Damit werde „MPower in der Lage sein, seine Bemühungen zur Förderung nachhaltiger Energie dort zu verstärken, wo sie am dringendsten benötigt wird“, so CEI Africa-Vorstandsmitglied Steven Evers.
„Wir bei MPower sind davon überzeugt, dass Solarenergie in Kombination mit Finanzierungslösungen eine der effektivsten Möglichkeiten ist, die wirtschaftliche Entwicklung in Afrika südlich der Sahara voranzutreiben und die Energiearmut zu bekämpfen“, wird Mpower-Mitgründer und CEO Manuel Seiffe zitiert. „Es besteht kein Zweifel, dass die ergänzende Finanzierung von CEI Africa zusätzliche Mittel für MPower mobilisiert hat – entscheidend für unsere Wachstums- und Expansionspläne.“ ce/mm
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