KOVE medical erhält 1,6 Millionen Franken Startkapital

Zürich – KOVE medical hat in einer Seed-Finanzierung 1,6 Millionen Franken eingenommen. Damit kann die Ausgründung der Universität Zürich ihre erste klinische Studie am Menschen vorbereiten. Das Start-up entwickelt eine Lösung, die das Risiko einer Frühgeburt nach einer Fetaloperation verringert.

(CONNECT) KOVE medical hat 1,6 Millionen Franken an Startkapital eingeworben. „Dies ist ein entscheidender Schritt nach vorne für unser Unternehmen, und wir sind unglaublich dankbar für die starke Unterstützung und das Vertrauen unseres Syndikats visionärer Business Angel-Investoren“, heisst es in einer Mitteilung des Start-ups. „Ihr Glaube an unsere Mission treibt uns voran.“ Die Seed-Finanzierungsrunde „eröffnet unseren nächsten grossen klinischen Meilenstein: First-in-Human-Studien“, so KOVE medical. Die ersten klinischen Studien am Menschen werden jetzt vorbereitet.

KOVE entwickelt ein implantierbares Medizinprodukt, mit dem Risiken bei operativen Eingriffen am Ungeborenen minimiert. Bei den Fetoskopien genannten minimalinvasiven Eingriffen werden die Gebärmutterwand und die Fruchtblase perforiert. Dadurch kann schützende Membran um den Fötus in ihrer Funktion beeinträchtigt werden und Fruchtwasser austreten. In vielen Fällen ist ein Blasensprung die Folge, der zu einer Frühgeburt führt.

KOVE medical verschliesst mit seinem Medizinprodukt am Ende der Fetaloperation die Öffnung, die durch das Einführen der chirurgischen Instrumente entstanden ist. Dadurch wird die Fruchtblase stabilisiert und Komplikationen werden verhindert.

KOVE ist eine 2020 gegründete Ausgliederung der Universität Zürich. Um dieses Projekt voranzutreiben, wurde Mitgründer und CEO Yannick Devaud in den Jahren 2019 bis 2020 mit einem UZH Entrepreneur Fellowship unterstützt. Ausserdem wurde KOVE durch Venture Kick gefördert. Seit 2024 hat das Start-up seinen Sitz im Technopark Zürich. ce/mm

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