Timly führt Sprachsteuerung für Inventarmanagement ein

Zürich – Timly fügt seiner Unternehmenssoftware zur Verwaltung des Inventars zwei neue Funktionen hinzu. Mit Timly MCP verbindet sich die bevorzugte Künstliche Intelligenz mit dem Timly-Account. Und der Timly AI Assistant nimmt im Chat-Fenster per natürlicher Sprache formulierte Anfragen entgegen.

(CONNECT) Die Unternehmenskundschaft von Timly muss sich künftig nicht mehr durch die Software für das Inventarmanagement klicken, um zu erfahren, wo sich aktuell eine Kreissäge befindet oder wie hoch der Bestandswert an einem bestimmten Standort ist. Stattdessen erhalten sie laut einer Mitteilung nun erstmals die Möglichkeit, ihr Inventar per natürlicher Sprache abzufragen.

Wahlweise kann dies über die eigene bevorzugte Künstliche Intelligenz (KI) wie ChatGPT, Claude oder Euria erfolgen oder aber direkt in der Timly-App. Auch Aktionen wie Zuweisungen, neues Anlegen von Objekten oder die Aktualisierung von Beständen lassen sich per Sprachbefehl auslösen.

Damit, so Timly, bedienen Nutzende nicht länger eine Software, sondern lassen die KI für sich arbeiten. Sie stelle auf Zuruf ein Dashboard für die eigenen Bedürfnisse zusammen oder übernehme wiederkehrende Aufgaben wie ein Agent, etwa die regelmässige Kontrolle von Mindestabständen oder das Anlegen fälliger Wartungstickets.

Möglich machen dies zwei Neuerungen, die Timly in ihre B2B-Software einbindet. Mit Timly MCP verbindet sich die bevorzugte KI eines Unternehmens direkt mit dem Timly-Konto. Grundlage ist ein von Timly als offener Standard entwickelter Model Context Protocol (MCP)-Server, der sich mit weiteren Unternehmenssystemen wie ERP oder CRM orchestrieren lässt. Dazu öffnet sich der fest in die Timly Software integrierte Timly AI Assistant als Chat-Fenster innerhalb der gewohnten Oberfläche. Der Chat läuft aus Sicherheitsgründen auf einem vom Kernsystem getrennten KI-Dienst und vollständig auf europäischer Infrastruktur.

CEO und Gründer Philipp Baumann bezeichnet die beiden neuen Funktionen als entscheidenden Schritt: „Nutzer müssen nicht mehr wissen, wie sie eine Aufgabe in der Software erledigen – sie sagen einfach, was sie erreichen möchten.“ Für die Kundschaft bedeute dies „weniger Suche, weniger Klicks und schnellere Prozesse – mit einer KI, die nicht nur Auskunft gibt, sondern aktiv mitarbeitet“. ce/mm

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