Aktuelles
Drei InnovationsexpertInnen aus dem Gesundheitswesen beantworten die Frage, wie systematisch neue, innovative und umsetzbare Digital Health Ideen in Organisationen provoziert werden könnten.
Diese Episode wurde direkt und live während einer Podiumsdiskussion auf dem ZHAW Digital Health Lab Day aufgezeichnet. In dieser beantworteten drei InnovationsexpertInnen aus dem Gesundheitswesen die Frage, wie systematisch neue, innovative und umsetzbare Digital Health Ideen in Organisationen provoziert werden könnten.
Denn jede gute Organisation im Gesundheitswesen wünscht sich innovative Mitarbeitende, die mit neuen Digital Health Ideen das Unternehmen voranbringen. Doch diese Entwicklung kann nicht dem Zufall überlassen werden. Vielversprechend klingt demzufolge die Einführung eines systematischen und strategischen Innovationsmanagements. Entsprechend zu Gast dieser Runde sind die drei ExpertInnen vom Fach, Niowi Näf (Chief Strategy Officer bei Hirslanden), Matthias Hermann (Leiter Innovationsmanagement am Universitätsspital Zürich) sowie Tobias Gantner (Gründer und Leiter von Healthcare Futurists), die Einblicke in ihre tägliche Innovationsarbeit geben.
Hören Sie in diese Podcast-Episode und erfahren Sie mehr darüber, was smartes Innovationsmanagement beinhaltet, wie es funktioniert und was es ganz konkret bringt.
You are currently viewing a placeholder content from Default. To access the actual content, click the button below. Please note that doing so will share data with third-party providers.
More InformationDer Podcast «Marktplatz Gesundheitswesen» ist der Podcast zum Thema Management und Führung im Gesundheitswesen. Alfred Angerer ist Professor an der ZHAW für Management im Gesundheitswesen und der Gründer von Marktplatz Gesundheitswesen. Im Podcast interviewt er spannende Leute, mit welchen er die aktuellen Trends bespricht. Dabei blickt er in eine zukunftweisende Richtung, bei der Themen wie Digitalisierung und Prozessoptimierung nicht zu kurz kommen.

Aktuelles
Viele Aspekte der Dekarbonisierung von Gebäuden sind mit der Sonne verbunden. Doch wie lassen sich neue Methoden und Bauelemente wie Fassaden unter kontrollierten Klimabedingungen testen? Dr. Arno Schlüter, ETH-Professor und Leiter des neuen Zero Carbon Building Systems (ZCBS)-Labors, hatte die Idee, die Eigenschaften der Sonne nachzuahmen.
Die Sonne ist ein dominantes Thema im Bauwesen. Wie können wir die Sonneneinstrahlung steuern? Wie können wir das regionale Klima berücksichtigen? Wie können wir klimaneutral bauen? Wie können wir die Sonneneinstrahlung auf Gebäuden zur Energiegewinnung nutzen? All diese Fragen werden in Zeiten des Klimawandels immer dringlicher und werden auch von der Gebäudetechnikforschung aufgegriffen. Das Team von Prof. Schlüter an der Professur für Architektur und Gebäudesysteme nimmt sich dieser Fragen an und testet mit der ehrgeizigen Idee, Sonnenlicht und klimatische Bedingungen nachzubilden, Bauteile im Massstab 1:1.
Auf dem ETH-Campus Hönggerberg hat die Forschungsgruppe ein weltweit einzigartiges Testlabor aufgebaut. Das Zero Carbon Building Systems (ZCBS) Lab besteht aus mehreren Testräumen und einem Kontrollzentrum. In den jeweiligen Testräumen können Fassaden-, Dach-, Boden- und Wandelemente installiert und anschliessend kontrolliert beheizt oder gekühlt werden. Der grösste Raum - die Klimakammer - beherbergt einen spektakulären Sonnenemulator. Mit einem Array aus LED-betriebenen Lichtquellen, die mit verspiegelten Reflektoren gebündelt werden und an einem schwenkbaren Arm montiert sind, kann der Sonnenemulator sowohl horizontal als auch vertikal bewegt werden, um den Lauf der Sonne nachzuahmen. Mit dieser Methode können das Klima und die Sonneneinstrahlung verschiedener geografischer Standorte nachgebildet und die Leistungsdaten von Gebäudekomponenten in viel kürzerer Zeit ermittelt werden.
"Mit dem Sonnenemulator können wir Aspekte des Sonnenlichts in einer aussergewöhnlichen Kombination von Qualität und Massstab nachbilden", erklärt Prof. Schlüter. Er fährt fort: "...und es ist ein einzigartiges ETH-Projekt, bei dem verschiedene wissenschaftliche Werkstätten der ETH ihr praktisches Know-how mit unserem Forschungsteam geteilt haben, um eine zukunftssichere Anlage zu schaffen."
Erste Experimente
Das erste Testobjekt ist die digital gedruckte Polymer-Fassade aus einem Projekt des NFS Digitale Fabrikation. Die optischen und thermischen Eigenschaften dieser Fassade können individuell angepasst werden. Die Tests mit dem Sonnenemulator werden Aufschluss darüber geben, wann die Fassade Sonnenlicht durchlassen, wann sie Sonnenlicht abhalten und wann sie Wärme durchlassen sollte. Dies eröffnet zahlreiche Möglichkeiten für ein Überdenken des Fassadendesigns und allgemeiner des Gebäudebaus und einer besseren Nutzung von Materialressourcen.
In Zukunft wird das Zero Carbon Building Systems (ZCBS) Lab nicht nur von ETH-internen Forschungsgruppen genutzt, sondern auch externen Forschern und Industriepartnern zur Verfügung stehen. Kürzlich hat sich ein von der Velux-Stiftung geförderter Forscher der Gruppe angeschlossen, um mit den Einrichtungen des ZCBS Labs zu forschen. Darüber hinaus sind Kooperationen mit mehreren Unternehmen und akademischen Partnern geplant, um innovative Baukomponenten und Technologien zu testen.
Dr. Krishna Bharathi, Direktorin des ZCBS Lab, erklärt: "Eine weitere besondere Dimension des Labors besteht darin, dass es jetzt möglich ist, die technische Leistung von Gebäudekomponenten zu bewerten und gleichzeitig das Verhalten und die Interaktion der Bewohner zu beobachten. Ein zentrales Ziel dieser neuen Versuchseinrichtung ist es, die Gebäudenutzer in die Planung mit einzubeziehen."
Autor: Tünde Kirstein, ETH Zürich
ETH-News
Bildquelle: ETH Zürich / ETH transfer

Aktuelles
21.co, der weltweit führende Anbieter für einfach verständliche Anlageprodukte in Kryptowährungen, hat heute den Abschluss einer Finanzierungsrunde über USD 25 Millionen bekannt gegeben. Diese wurde vom Londoner Hedgefonds Marshall Wace angeführt und resultierte in einer Bewertung von rund USD 2 Milliarden. Somit wird 21.co zum höchstbewerteten Krypto-Unicorn der Schweiz. Das neu aufgenommene Kapital wird es 21.co ermöglichen, das schnelle und gezielte Wachstum durch innovative Produkte, Marktexpansionen und strategische Rekrutierungen weiter voranzutreiben. Die weiteren Investoren dieser Finanzierungsrunde sind Collab+Currency, Quiet Ventures, ETFS Capital and Valor Equity Partners.
Parallel zur Finanzierungsrunde wurde die neue Muttergesellschaft 21.co gegründet. 21.co ist ein Zusammenschluss von Firmeneinheiten, wovon 21Shares, der weltweit grösste Emittent von börsengehandelten Kryptowährungsprodukten (ETPs), die grösste ist. Ausserdem ist Amun, ein auf den vereinfachten Zugang zur dezentralen Finanzwelt (DeFi) fokussierter Herausgeber von Tokens, unter demselben Dach vereint.
Aufschwung trotz ungünstigem Marktumfeld
Diese Finanzierungsrunde, in welcher wohlgemerkt Investments während des laufenden Kryptowinters aufgenommen wurden, ist die erste der Firma seit mehr als zwei Jahren. Sie bekräftigt den frühen Erfolg und das wachsende Interesse an alternativen Anlageprodukten. Die anhaltende Nachfrage zeigt sich dadurch, dass 21.co das Jahr 2021 mit einer neunstelligen Umsatzrendite abschloss und während den Marktabschwüngen konstante Zuflüsse registriert. Im Verlaufe des vergangenen Gesamtjahres, von September 2021 bis September 2022, verzeichnete 21.co über USD 650 Millionen in Netto-Neuanlagen und einen Höchststand der Assets Under Management (AUM) in Höhe von USD 3 Milliarden im November 2021. In der gleichen Periode vergrösserte 21.co seinen Personalbestand um drei Viertel auf mittlerweile 135 Mitarbeitende.
21.co wurde 2018 von Ophelia Snyder und Hany Rashwan gegründet, um mit neuartigen und einfachen Anlagenprodukten Brücken in die Welt der Kryptowährungen zu schlagen. Seither hat 21.co eine bemerkenswerte Erfolgsgeschichte zurückgelegt und ist globale Marktführerin für innovative börsengehandelte Kryptowährungsprodukte (ETPs). Einen wichtigen Bestandteil bildet dabei die eigene institutionelle Forschungsabteilung, um Investoren über die sich wandelnde Branche zu informieren.
Hany Rashwan, CEO und Co-Gründer von 21.co, sagt: «Meine Mitgründerin Ophelia und ich haben mit der simplen Vision begonnen, Kryptowährungen einfacher zugänglich zu machen. Seit heute sind wir eines der am höchsten bewerteten und grössten Tech-Startups in der Schweiz – und wir befinden uns immer noch in der Frühphase unseres Unternehmens. 21.co wird weiterhin innovative Produkte in den Umlauf bringen, um die Nachfrage der Investoren in dieser rasant wachsenden Anlageklasse zu sättigen».
Ophelia Snyder, Verwaltungsratspräsidentin und Co-Gründerin von 21.co, sagt: «Den Erfolg, den wir mit 21.co über die vergangenen vier Jahre erleben durften, ist wirklich umwerfend. Wir haben ein äusserst diverses Team mit einigen der talentiertesten Köpfe in der Branche zusammengestellt und haben führende Investoren mit an Bord gebracht. Wir legen gerade erst damit los, die Welt der Kryptowährungen zu revolutionieren und Brücken in diese Anlageklasse zu schlagen.»
Amit Rajpal, Partner und CEO Asia bei Marshall Wace, sagt: «Unsere Kultur bei Marshall Wace fundiert auf Innovation. Wir sahen unsere Werte sofort widergespiegelt, als wir das Team von 21.co kennenlernten. 21.co ist eine Pionierin in der Branche der Kryptowährungen: Die Firma ist auf Wachstum konzentriert und lanciert regelmässig neue und innovative Produkte in einer wachsenden Anzahl von Märkten – auf eine sichere und einfach zugängliche Weise. Sogar mitten im Kryptowinter glaubt Marshall Wace an das Potenzial von 21.co, die globale Branche weiterzubringen. Wir freuen uns auf die künftige Zusammenarbeit mit 21.co.»
Cathie Wood, Gründerin, CEO und CIO von ARK Investment Management LLC und unabhängige Verwaltungsrätin von 21.co, sagt: «Als ich das Team von 21.co zum ersten Mal kennenlernte, erkannte ich ihre langfristige Vision und war sofort überzeugt davon, dass die Firma die Welt der Kryptowährungen transformieren wird.» Diese Finanzierungsrunde bestätige den frühen Erfolg von 21.co und die Beständigkeit des Unternehmens, sowohl in Bull und Bear Markets bestehen zu können. Sie sei ausserordentlich stolz darauf, ein Teil der Wachstumgeschichte von 21.co zu sein, so Wood.

Aktuelles
Alfred und sein Gast Prof. Dr. Sven Hirsch erzählen vom ZHAW Digital Health Lab.
Das ZHAW Digital Health Lab vereint Expertinnen und Experten aus den Bereichen Biomedizin, Gesundheit, Technologie und Wirtschaft, die zusammen Innovationen für die Digitalisierung im Gesundheitswesen schaffen. Alfred und sein Gast Prof. Dr. Sven Hirsch sitzen hier im Vorstand und riefen diese ZHAW (Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften) geführte Plattform 2018 ins Leben. Und so passt es, dass Alfred und Sven, Leiter des «Center for Computational Health» in Wädenswil, in dieser Episode einen Blick nach innen werfen und den Mehrwert einer solchen virtuellen, interdepartementalen Organisation der ZHAW herausstellen.
Beide ZHAW-Kollegen haben dabei ganz unterschiedliche Backgrounds. So hat Sven seinen Hintergrund in der Laserphysik, ebenso wie in der Medienkunst und beschäftigt sich aktuell primär mit biomedizinischen Simulationen und Modellierungen. Alfred dagegen kommt aus der Gesundheitsökonomie und betrachtet in seiner täglichen Arbeit den Einfluss von neuen Technologien auf die AkteurInnen im Gesundheitswesen.
Neben den Fachrichtungen, die die beiden vertreten, vereint das Digital Health Lab noch viele weitere Kompetenzen, um Digital-Health-Aktivitäten zu bündeln und Innovationen zu schaffen.
Hören Sie in diese Podcast-Episode und erfahren Sie mehr über Sven Hirschs Forschungsschwerpunkt der biomedizinischen Simulation und darüber, wie das Digital Health Lab arbeitet. Ausserdem geben Sven und Alfred Einblicke in die zwei grossen Millionen-Projekte (gefördert vom Innosuisse Flagship und der Digitalisierungsinitiative der Zürcher Hochschulen), die das Lab gewonnen hat sowie über den Digital Health Lab Day der ZHAW
You are currently viewing a placeholder content from Default. To access the actual content, click the button below. Please note that doing so will share data with third-party providers.
More InformationDer Podcast «Marktplatz Gesundheitswesen» ist der Podcast zum Thema Management und Führung im Gesundheitswesen. Alfred Angerer ist Professor an der ZHAW für Management im Gesundheitswesen und der Gründer von Marktplatz Gesundheitswesen. Im Podcast interviewt er spannende Leute, mit welchen er die aktuellen Trends bespricht. Dabei blickt er in eine zukunftweisende Richtung, bei der Themen wie Digitalisierung und Prozessoptimierung nicht zu kurz kommen.

Aktuelles
Zürich – Sygnum ist die erste Schweizer Bank, die einen Hub im Metaverse eröffnet. Damit will die weltweit erste Bank für digitale Vermögenswerte Investorinnen und Investoren einen neuen Zugang zu ihren Produkten der kryptobasierten Wirtschaft bieten. Start ist am 27. September.
Als erste Schweizer Bank eröffnet Sygnum einen Hub im Metaverse. Dort präsentiert die weltweit erste Bank für digitale Vermögenswerte ihre Web3-Produktinnovationen. Zudem soll diese virtuelle Filiale laut einer Medienmitteilung „einen vertrauenswürdigen Einstiegspunkt für Anlegende in die aufstrebende, 5 Billionen Dollar schwere kryptobasierte Metaverse-Wirtschaft“ offerieren.
Die Investitionen in das Metaverse nähmen zu, „durch kryptofähige Einzelhandelstransaktionen und eine neue Generation von Nutzenden, die in virtuellen Räumen Kontakte knüpfen, einkaufen und arbeiten“, wird Chief Clients Officer Martin Burgherr zitiert. Sygnum ist davon überzeugt, dass sich das Metaverse „zur nächsten Iteration des Internets entwickelt“.
Die dreigeschossige Bankfiliale „des kryptonativen Finanzinstituts im Metaversum“ befindet sich in der virtuellen Entsprechung des New Yorker Times Square. Ein Video gewährt erste Einblicke. Das Web3-Portal verfügt über einen CryptoPunk-Rezeptionisten, eine interaktive NFT-Galerie mit kuratierten Ausstellungen von Sygnum, seiner Kundschaft sowie Künstlerinnen und Künstlern und einen Raum für Veranstaltungen und Markteinführungen. Die offizielle Eröffnung findet mit einem Livestream-Anlass in Decentraland am 27. September um 11 Uhr statt. Für den „Teletransport“ zu dieser öffentlichen Veranstaltung stellt Sygnum Interessenten einen Link zur Verfügung. mm/Café Europe
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Vimeo. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen
Aktuelles
Verglichen mit Männern sterben Frauen häufiger an einem Herzinfarkt. Gründe sind Unterschiede im Alter und in Begleiterkrankungen, die auch die Risikoabschätzung bei Frauen erschweren. Mit Hilfe künstlicher Intelligenz haben Forschende der Universität Zürich eine neue Risikobewertung entwickelt, die die personalisierte Versorgung von Frauen mit Herzinfarkt verbessert.
Herzinfarkt ist eine der häufigsten Todesursachen weltweit. Frauen, die einen Herzinfarkt erleiden, haben eine höhere Sterblichkeitsrate als Männer. Dieser Befund bereitet Kardiologen seit Jahrzehnten Sorge und hat zu medizinischen Kontroversen über die Ursachen und Auswirkungen allfälliger Behandlungslücken geführt. Das Problem fängt bei den Symptomen an: Im Gegensatz zu Männern, die meist einen schmerzhaften Druck auf der Brust mit Ausstrahlung in den linken Arm verspüren, führt ein Herzinfarkt bei Frauen häufig zu Bauchschmerzen und einem Ausstrahlen in den Rücken oder Übelkeit und Erbrechen. Diese Symptome werden aber von den Betroffenen und den erstbetreuenden Ärztinnen und Ärzten oft falsch interpretiert – mit verhängnisvollen Folgen.
Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung von Thomas F. Lüscher, Professor am Zentrum für Molekulare Kardiologie der Universität Zürich (UZH), hat die Rolle des biologischen Geschlechts bei Herzinfarkten nun genauer untersucht. «Unsere Untersuchung zeigt, dass sich Frauen und Männer in ihrem Risikofaktorprofil bei der Aufnahme ins Krankenhaus deutlich unterscheiden. Auch das Krankheitsbild von Frauen und Männern mit Herzinfarkt ist unterschiedlich», sagt Lüscher. So weisen Patientinnen eine höhere Sterblichkeit auf als Patienten, wenn man die Altersunterschiede bei der Einlieferung und bestehende Risikofaktoren wie Bluthochdruck und Diabetes ausser Acht lässt. «Werden diese Unterschiede aber statistisch berücksichtigt, weisen Frauen und Männer eine ähnliche Sterblichkeit auf», ergänzt der Kadiologe.
In ihrer Studie, die im renommierten Fachmagazin «The Lancet» publiziert wurde, haben die Forschenden aus der Schweiz und dem Vereinigten Königreich die Daten von 420'781 Patientinnen und Patienten aus ganz Europa mit der häufigsten Art von Herzinfarkt analysiert. «Die Studie zeigt unter anderem, dass etablierte Risikomodelle, die das derzeitige Patientenmanagement steuern, bei Frauen weniger genau sind und die Unterbehandlung weiblicher Patienten begünstigen», sagt Erstautor Florian A. Wenzl vom Zentrum für Molekulare Medizin der UZH. «Mit Hilfe von maschinellem Lernen und den grössten Datensätzen in Europa haben wir einen neuartigen Risikoscore entwickelt, der geschlechtsspezifischen Unterschiede im Risikoprofil berücksichtigt und die Vorhersage der Sterblichkeit bei Frauen und Männern verbessert», so Wenzl.
Viele Forschenden und Biotech-Unternehmen sind sich einig, dass künstliche Intelligenz und die Analyse von Big Data der nächste Schritt auf dem Weg zur personalisierten Patientenversorgung sind. «Unsere Studie läutet die Ära der künstlichen Intelligenz in der Behandlung von Herzinfarktpatienten ein», sagt Wenzl. Moderne Computeralgorithmen können aus grossen Datensätzen lernen und genaue Vorhersagen über die Prognose einzelner Patienten und Patientinnen treffen. Und diese sind wiederum der Schlüssel zu individualisierten Behandlungen.
Thomas F. Lüscher und sein Team sehen grosses Potenzial in der Anwendung von künstlicher Intelligenz zur Verbesserung der Therapie von Herzerkrankungen sowohl bei männlichen als auch bei weiblichen Patienten. «Wir hoffen, dass der Einsatz der neuen Risikobewertung die derzeitigen Behandlungsstrategien verfeinern, geschlechtsspezifische Ungleichheiten verringern und letztlich das Überleben insbesondere von Frauen mit Herzinfarkt verbessern wird», sagt Lüscher.
Autor: UZH News
Image source: iStock/Svitlana Hulko

Aktuelles
PreComb Therapeutics hat heute bekannt gegeben, dass das Unternehmen seine 1,3 Mio. CHF Pre-Series A Runde abgeschlossen hat. Biotech- und Deep-Tech-Risikokapitalgesellschaften wie LongeVC und Kinled sowie Family Offices und Privatinvestoren haben sich an der Investition beteiligt. PreComb entwickelt mit seiner patentierten 3DTwin®-Technologie eine evidenzbasierte Therapievorhersage für die Entdeckung von Krebsmedikamenten und die Therapieberatung.
Krebs ist nach wie vor eine der häufigsten Todesursachen: Im Jahr 2020 werden weltweit etwa 10 Millionen Todesfälle auf diese Krankheit zurückgeführt. Während sich die personalisierte Medizin in anderen medizinischen Bereichen immer mehr durchsetzt, profitieren derzeit nur 5-10 der Krebspatient*innen von massgeschneiderten Behandlungsplänen, die auf ihr einzigartiges genetisches Profil abgestimmt sind.
Die bahnbrechende Technologie von PreComb erzeugt 3D-Tumorzwillinge, die das Verhalten und die Eigenschaften des ursprünglichen Tumors imitieren. Die 3DTwins® werden dann KI-gestützten Tests mit einer breiten Palette von Krebsmedikamenten unterzogen, um festzustellen, welche Behandlungen für einen einzelnen Krebspatient*in am wirksamsten sind. In Zukunft können Ärzt*innen mit PreComb vollautomatische Tests direkt in ihren Kliniken durchführen, um schnelle Ergebnisse und eine direkte Behandlungsplanung zu erhalten.
"Krebs ist eine unglaublich individuelle Krankheit", sagt Jens M. Kelm, CEO und Mitbegründer von PreComb. "Der Erfolg der Behandlung hängt weitgehend vom individuellen Tumorprofil und von der Biologie des Patienten ab. PreComb nimmt das Rätselraten aus den Behandlungsprotokollen, um sicherzustellen, dass die Patienten Therapien erhalten, die auf ihre individuellen Bedürfnisse zugeschnitten sind. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit unseren neuen Investoren, um die Möglichkeiten und die Reichweite unserer Technologie weiter auszubauen."
Sergey Jakimov, Managing Partner und Mitbegründer von LongeVC, sagte: "Personalisierte Medizin ist die Zukunft der Gesundheitsversorgung. PreComb nutzt diese Technologie, um das Bild der Krebsbehandlung zu verändern und den Menschen zu helfen, nach der Diagnose länger und gesünder zu leben. Wir sind stolz darauf, ihre branchenweit wegweisende Arbeit in der Onkologie zu unterstützen."
Patrick Aisher, Vorsitzender von Kinled, sagte: "PreComb wird nicht nur dazu beitragen, dass Patienten die besten verfügbaren Behandlungen erhalten, sondern auch als unschätzbare Ressource für Ärzte und Arzneimittelentwickler dienen. Mit unserer Investition in ihre Technologie wollen wir ein besseres Verständnis der Krebsmedizin für alle ermöglichen."

Aktuelles
Die Alzheimer-Krankheit schädigt das Gehirn bereits Jahrzehnte vor dem Auftreten der ersten Symptome.
Prof. Rafael Polania und Caroline Lustenberger entwickeln komfortable Überwachungslösungen für zu Hause, um Alzheimer frühzeitig zu erkennen und rechtzeitig eingreifen zu können.
Autor: Tünde Kirstein, ETH Zürich
ETH-News
Bildquelle: ETH Zürich / ETH transfer

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenAktuelles
Gute Ideen können Gold wert sein. Deshalb werden erfolgreiche Produkte auch oft kopiert. Umso wichtiger ist es, dass Sie den Umgang mit Ihrem Geistigen Eigentum in die Strategie Ihres Unternehmens integrieren.
Was möchten Sie schützen?
Sie können technische Erfindungen (Patent), Produktnamen (Marke) oder die Form eines Objekts (Design) zum Schutz beim IGE anmelden. Künstlerische Werke und Software (Urheberrecht) sind ab Entstehung ohne
Anmeldung geschützt.
Wann müssen Sie schützen?
Patente und Designs haben Priorität, eine Marke können Sie auch später noch anmelden.
Wo möchten Sie den Schutz beantragen?
Patente, Marken und Designs sind nur in Ländern geschützt, in denen sie registriert sind (ausgenommen Urheberrecht). Überlegen Sie sich gut, wo Sie Ihr Geistiges Eigentum anmelden möchten. Ein Anhaltspunkt ist zum Beispiel der aktuelle Absatzmarkt.
Zeit und Geld sparen mit Recherchen
Nutzen Sie Markenrecherchen und Begleitete Patentrecherchen. Manchmal ist es einfacher, Patentwissen abzuholen oder eine Lizenz zu erwerben als selber zu entwickeln, was schon bekannt ist. Recherchen bewahren Sie auch davor, Schutzrechte Dritter zu verletzen.
Zuständigkeit definieren
Definieren Sie, wer im Betrieb für das Management des Geistigen Eigentums zuständig ist. Dazu gehören auch die Analyse, welche Schutzrechte gebraucht werden, die Anmeldung, Verträge und die Durchsetzung.
Verletzungen konsequent ahnden
Beobachten Sie mit Blick auf Ihre Ressourcen und Strategie die Märkte. Mahnen Sie Verletzungen durch Dritte konsequent ab.
Geistiges Eigentum in Verträgen
Integrieren Sie in Verträge mit Mitarbeitenden und Dritten einen Passus über das Geistigen Eigentum.
Schutz von Informationen
Stellen Sie betriebsintern den Schutz vertraulicher Informationen sicher. Teilen Sie sensibles technologisches Know-how auf mehrere Mitarbeitende auf, damit Sie das Klumpenrisiko begrenzen können, wenn jemand zur Konkurrenz wechselt.
Die Checkliste als PDF und weitere Informationen finden Sie auf der Webseite.

Aktuelles
Machen Sie Ihr geschütztes Geistiges Eigentum zu Geld: Mit einem Lizenzvertrag können Sie Dritten die Nutzung Ihrer Marken, Patente, Designs und Urheberrechte ermöglichen. Als Lizenzgeber behalten Sie das Recht am Geistigen Eigentum und erhalten gleichzeitig Lizenzeinnahmen.
Was kann ich lizenzieren?
Zum Beispiel Patent, Marke, Design oder Urheberrecht. Lizenzverträge müssen je nach Gegenstand unbedingt den konkreten Bedürfnissen angepasst werden. Ist das Lizenzrecht z.B. exklusiv, also wollen Sie es nur einem einzigen Lizenznehmer gewähren? Daneben gibt es das einfache (mehrere Lizenznehmer und Sie selbst als Lizenzgeber) und das alleinige Lizenzrecht (nur ein Lizenznehmer und Sie selbst als Lizenzgeber). Nehmen Sie sich Zeit und übernehmen Sie nicht einfach fertige Vertragsvorlagen. Das Gesetz schreibt zwar nichts vor, aber empfehlenswert ist es auf jeden Fall, den Vertrag schriftlich abzuschliessen.
Gebrauch gegen Gebühr
Beschreiben Sie genau, welches Schutzrecht Sie wem in welchem Umfang (in welchen Ländern) zu welchem Entgelt und zu welchen sonstigen Bedingungen (mit oder ohne Gebrauchspflicht) zum Gebrauch überlassen. Halten Sie Beginn, Dauer und Beendigung des Vertragsverhältnisses klar fest. Als Gegenleistung für den Gebrauch hat der Lizenznehmer eine Gebühr zu bezahlen (pauschal, Prozentsatz am Umsatz oder Gewinn, oder Mischform).
Gewährleistung
Als Lizenzgeber haften Sie dafür, wenn der Lizenznehmer über das Recht verfügen darf und dadurch Rechte Dritter verletzt werden. Schränken Sie die Haftung gegebenenfalls ein.
Geheimhaltung
Diese ist zu jedem Zeitpunkt wichtig: Für die Zeit vor Abschluss, während der Gültigkeit und nach Beendigung des Vertrages muss über vertrauliche Dinge Geheimhaltung vereinbart werden. Das Recht zum Gebrauch soll unter der Kontrolle des Lizenzgebers bleiben. Die Unterzeichnung einer Geheimhaltungsvereinbarung (oft auch Non-disclosure Agreement – kurz NDA genannt) vor den Lizenzverhandlungen reduziert für beide Parteien das Risiko, dass wertvolle Informationen an Dritte gelangen.
Schutzrecht verteidigen
Verpflichten Sie den Lizenznehmer dazu, das verwendete Schutzrecht zu verteidigen. Schliesslich profitiert er ja von Ihrer Innovation. Erteilen Sie deshalb auch den Auftrag zur Marktüberwachung.
Die Checkliste als PDF und weitere Informationen finden Sie auf der Webseite.

Aktuelles
Die UZH Foundation wirbt seit zehn Jahren erfolgreich Fördergelder für Forschung, Lehre und Innovation ein. Unter anderem für das Digital Entrepreneur Fellowship. Dieses bietet Starthilfe, um aus Forschung im digitalen Bereich ein marktreifes Produkt oder eine Anwendung für die Industrie zu entwickeln.
«Es war purer Zufall, dass ich in einer E-Mail der Universität auf die Ausschreibung des Digital Entrepreneur Fellowship aufmerksam wurde», erinnert sich Merens Derungs, der 2021 der erste Fellowship-Grantee war. Zu diesem Zeitpunkt schrieb er gerade an seiner Dissertation zum Thema digitale Aktien und fand, sein Projekt könnte gut ins Programm passen. «Bei einer digitalen Aktie wird nicht mehr ein physisches Wertpapier, sondern ein digitaler Token herausgegeben. Die Schweiz ist einer der ersten Staaten, die dies erlauben», erklärt er.Das detaillierte Wissen über Kapitalmärkte und deren Gesetzgebungen hatte Derungs unter anderem im Praktikumsjahr für sein Anwaltspatent in Zürich erworben. Damals sei er jedoch noch kein Fan der Kryptowelt und digitaler Assets gewesen. Das änderte sich, als ihn Professor Caspar von der Crone, bei dem er seine Dissertation schreiben wollte, beauftragte, einen Artikel über digitale Assets zu verfassen. Derungs entschied sich daraufhin, ein Startup zu gründen, das auf der Digitalisierung von Aktien basiert. Mit dieser Idee gewann er das erste Digital Entrepreneur Fellowship 2021.
Profitieren konnte Derungs vor allem vom Coaching. «Das Fellowship-Programm stellte mir einen Coach zur Seite. Dieser führte mich durch die verschiedenen Schritte beim Aufbau eines Startups», erzählt Derungs rückblickend. Er habe ihm geholfen, die Idee zu einem soliden Businesskonzept weiterzuentwickeln. Basierend darauf gründete Derungs vor ein paar Monaten die Firma Arcton. Ziel des Startups ist es, einen Marktplatz für die Finanzierung von Startups zu bauen, der auf der Blockchain basiert. Über diese Plattform könnten neugegründete Unternehmen schneller und günstiger Investoren aus der ganzen Welt finden, indem sie digitalisierte Aktien ihres Unternehmens anbieten. Im Gegenzug könnten Investoren sehr diversifiziert und bereits mit kleinen Beträgen in interessante Startups investieren und müssten auch nicht zehn Jahre warten, bis sie ihre Anteile wieder veräussern können.
Neben dem Coaching konnte Derungs vom Renommee des Fellowship profitieren. Es verlieh seinem Kryptoprojekt die nötige Glaubwürdigkeit, was ihm zahlreiche Türen geöffnet habe. Die Anschubfinanzierung von 100'000 Franken nutzte der junge Jurist für den Kauf von Lizenzen und Software und um sich und seinem Team einen kleinen Lohn zu zahlen. Neben seinem Co-Founder Thomas Charrière arbeiten aktuell drei Entwickler in Georgien an der Arcton-Plattform, die Ende dieses Jahres live gehen soll.
Im Dezember 2022 startet Marta Marciniak, eine der beiden diesjährigen Fellows, mit ihrem Programm. Die gebürtige Polin hat Psychologie studiert und entwickelt eine Mental-Well-Being-App für Frauen. Als Postdoc wollte sie ihre psychologische Forschung praktisch anwenden, um Menschen zu helfen. In Zürich hat sie für das Forschungsprojekt DynaMORE – Dynamic Modeling of Resilience – gearbeitet. Dort entwickelte sie App-basierte Interventionen, die die psychische Gesundheit verbessern. Mit dem Fellowship will sie nun eine App-Intervention bis zur Marktreife weiterentwickeln.
Die meisten der bereits existierenden Apps basieren nicht auf wissenschaftlich getesteten Interventionen und gehen nicht speziell auf die Bedürfnisse von Frauen ein. Dies, obwohl Frauen doppelt so oft wie Männer an stressbedingten psychischen Störungen leiden und durch die hormonellen Schwankungen des Monatszyklus zusätzlich belastet sind. «Dank dem Fellowship kann ich mich nach der Dissertation voll auf die Entwicklung einer Mental-Well-Being-App für den Markt konzentrieren. Ich werde die Geldmittel hauptsächlich dafür einsetzen, ein Team zu finanzieren», sagt Marciniak. Ein Teil werde zudem für Fokusgruppen verwendet. Die App wird in enger Zusammenarbeit mit den Endnutzerinnen entwickelt.
Marciniak und Derungs gehören zu den Gewinnern der Fellowships und profitieren damit vom finanziellen Zustupf und dem Coaching. Doch Merens Derungs findet, sich um ein Fellowship zu bewerben, lohne sich auch, wenn man am Ende nicht gewinne. «Es hat mir geholfen, die eigene Anwendungsidee zu konzeptualisieren. Zudem ist es eine gute Übung fürs Pitchen und man erhält wertvolles Feedback zum Businesskonzept.»
Begeistert von den Digital Entrepreneur Fellowships ist auch Markus Hagmann, Präsident des Stiftungsrates der Hans-Eggenberger-Stiftung, die das Programm finanziell ermöglicht. «Hans Eggenberger war ein Pionier, der das Radio in die Schweiz brachte. Als er 1922 in Zürich zum ersten Mal dieses neuartige Gerät vorführte, das Musik aus der Luft empfangen konnte, staunten die Leute nicht schlecht», erzählt Hagmann schmunzelnd. Hans Eggenberger gründete ein erfolgreiches Unternehmen, das elektronische Geräte wie Radios und Fernseher in die Schweiz importierte, und verdiente damit reichlich Geld. Da er keine Kinder hatte, wurde das Vermögen einer Stiftung mit seinem Namen übertragen.
Damals brachte die Technik grosse gesellschaftliche Umwälzungen mit sich, wie dies heute auch mit der Digitalisierung geschieht. Gerade die Gründung eines Startups im Bereich der Blockchain wie das von Merens Derungs sei hochinteressant, sagt Hagmann. Ausserdem sei es Hans Eggenberger schon zeitlebens ein grosses Anliegen gewesen, Jungunternehmer zu unterstützen. Den ursprünglichen Stiftungsauftrag zur Förderung von Elektronik und Elektrotechnik hat man mittlerweile auch auf die IT ausgeweitet. Deshalb sei das Digital Entrepreneur Fellowship ein spannendes Projekt, das zum Stiftungszweck passe, so Hagmann.
Das Digital Entrepreneur Fellowship ist ein Beispiel für die neuen Programme an der UZH, mit denen gezielt innovative Forschung gefördert wird. Bereits 2017 kreierte der UZH Innovation Hub ein UZH Entrepreneur Fellowship im Bereich Biotech. Das Fellowship war so erfolgreich, dass bereits ein Jahr später auch eine MedTech-Schiene eingeführt wurde. Nun habe man dieses vielversprechende Förderinstrument auch auf digitale Innovation ausgeweitet, sagt Maria Olivares, die Leiterin des Innovation Hub der UZH.
Allerdings: Der UZH Innovation Hub hat keine eigenen Gelder für die Umsetzung eines solchen Projekts. «Bei Förderinstrumenten wie dem Fellowship sind wir deshalb stark auf Drittmittel, also Donationen und Stiftungsgelder, angewiesen», sagt Olivares. «Die UZH Foundation kann uns hier professionell unterstützen. Sie kennt den Markt und hat einen guten Überblick, mit welchen Themen man an potenzielle Zielgruppen herantreten kann. Mit der Hans-Eggenberger-Stiftung hat sie den perfekten Partner für die Finanzierung des Fellowship gefunden.»
Die UZH Foundation baut Brücken zwischen Stiftungen, Unternehmen, privaten Geldgebern und Gönnern und universitären Forschungsprojekten, die wegweisende Entwicklungen für die Gesellschaft ermöglichen und die Karrieren von jungen Talenten vorantreiben. «Solche Projekte können oft nicht mit öffentlichen Geldern finanziert werden», sagt Annelise Alig Anderhalden, CEO der UZH Foundation. Die privaten Gelder, die die Foundation einwirbt, ermöglichen zusätzliche innovative Forschung an der UZH oder beschleunigen diese.
Dass die unterstützten Projekte im Endeffekt wiederum der Gesellschaft zugutekommen, zeigen zahlreiche Beispiele wie etwa die Forschung zur Sichelzellanämie. Die schwere genetische Erkrankung konnte bisher nur mit teurer Gentherapie behandelt werden, bis ein Team der Universität Zürich nachweisen konnte, dass ein bereits bekanntes Alzheimer-Medikament gegen die tödliche Sichelung der Blutzellen schützt.
Die von der UZH Foundation ermöglichten Forschungsstudien zum Coronavirus sind ein aktuelles Beispiel, das deutlich macht, welche Relevanz die geförderten Projekte für unsere Gesellschaft haben. Während des Lockdowns 2020 startete die UZH Foundation zusammen mit der UZH erstmals ein Crowdfunding für einen Pandemiefonds, mit dem Forschung zum Coronavirus finanziert werden konnte. «Dank der Ergebnisse dieser Studien konnten die Schulen wieder früher geöffnet werden», sagt Alig. Auch die Digitalisierung der Briefe des Zürcher Reformators Heinrich Bullinger, die so der Bevölkerung zugänglich gemacht wurden, ermöglichten Gelder der UZH Foundation.
Mit der Lancierung neuer Förderinstrumente wie des Digital Entrepreneur Fellowships sollen weitere innovative Forschungsprojekte im Digitalbereich vorangetrieben und junge Forschende dazu angespornt werden, ihre Projekte zu marktreifen Produkten und Anwendungen weiterzuentwickeln.
Autor: Jeannine Hegelbach,UZH News
Bildquelle: Stefan Walter

Aktuelles
Yokoy (1. Platz), Planted Foods (2. Platz) und Ledgy (3. Platz) waren die Favoriten der Expertenjury. Ein ausgewähltes Publikum von Startups, Investoren und Schlüsselpartnern der TOP 100 nahm an der Veranstaltung teil, die im Startup Space in Schlieren stattfand. Am Nachmittag trafen 100 handverlesene Schweizer und internationale Investoren die Startups am TOP 100 Investor Summit 2022.
Drei Startups aus den Bereichen Fintech und Foodtech führen das Ranking der TOP 100 Swiss Startups 2022 an. Yokoy, Planted Foods und Ledgy repräsentieren die Vielfalt und das Potenzial der Schweizer Start-ups: Sie sind im Durchschnitt dreieinhalb Jahre alt, haben bereits über 420 neue Arbeitsplätze geschaffen und insgesamt 153 Millionen Franken eingeworben. Zum ersten Mal seit Bestehen des TOP 100-Rankings hat ein Fintech-Startup den ersten Platz belegt, was das rasante Wachstum dieses Bereichs in den letzten Jahren verdeutlicht. Die 12. Ausgabe des TOP 100 Swiss Startup Award wurde von Venturelab organisiert und von den Präsentationspartnern Credit Suisse und Swiss Venture Club unterstützt.
Erster Platz:
Yokoy
| Zürich | Firmenausgaben und Kreditkarten auf Autopilot
Das Fintech-Unternehmen Yokoy nutzt künstliche Intelligenz, um den gesamten Prozess der Unternehmensausgaben und Firmenkreditkarten zu automatisieren. Das Zürcher Startup wurde 2019 von Melanie Gabriel, Devis Lussi, Thomas Inhelder, Philippe Sahli und Lars Mangelsdorf gegründet und landete 2021 auf Platz 20.
Zweiter Platz:
Gepflanzte Lebensmittel
| Kemptthal (ZH) | Aus Pflanzen wird "Fleisch"
Planted Foods revolutioniert die Lebensmittelindustrie, indem es pflanzliches Eiweiß aus 100 % tierproduktfreien Zutaten herstellt. Die veganen Fleischalternativen enthalten keine Zusatzstoffe. Planted Foods wurde 2019 von Christoph Jenny, Eric Stirnemann, Lukas Böni und Pascal Bieri gegründet und rangiert 2020 auf Platz 37.
Dritter Platz:
Ledgy
| Zürich | Eigenkapital für Wachstum einsetzen
Ledgy ist eine Plattform für das Eigenkapitalmanagement, die Startups bei der Verwaltung ihrer Kapitalbeteiligungspläne, Mitarbeiterbeteiligungspläne, Finanzierungsrunden und Investor Relations unterstützt. Das ICT-Startup wurde 2017 von den ETH-Physik-Absolventen Yoko Spirig, Ben-Elias Brandt und Timo Horstschäfer gegründet und belegte 2021 Platz 13.
Ränge 4- 10
4 CUTISS AG | Zürich | Biotech
5 CREAL SA | Waadt | Technik
6 9T Labs AG | Zürich | Technik
7 Carvolution AG | Bern | ICT
8 HAYA Therapeutics SA | Waadt | Biotech
9 Bloom Biorenewables SA | Fribourg | Cleantech
10 Daphne Technology SA | Vaud | Cleantech
Mit mehr als 40 neuen Nominierten bietet das Ranking 2022 einen einzigartigen Überblick über dieses innovative Ökosystem, das international zu den Besten gehört. Das komplette Ranking mit weiteren Informationen zu den Top 100 Start-ups sowie ein Ranking der 25 besten Scale-ups und mehrere Hintergrundartikel finden Sie im Top 100 Magazin, das wieder in fünf Sprachen erschienen ist.
"Die diesjährige Rangliste spiegelt die Stärke des Schweizer Ökosystems wider", sagt Stefan Steiner, Leiter des TOP 100-Programms. "Mit einem Rekordbetrag von 2,6 Milliarden Franken an Risikokapital, der im ersten Halbjahr bereits in Start-ups geflossen ist, liegt sie im olympischen Bereich, und wir wollen diesen Weg trotz der aktuellen Krisen in der Weltwirtschaft weitergehen".
10 Gewinner des öffentlichen Votings
Parallel zum Expertenranking war auch die Öffentlichkeit aufgerufen, ihr Lieblings-Startup in zehn Branchen zu wählen. Die Gewinner sind:
Biotech: TissueLabs Sagl | Tessin
Cleantech: SoHHytec SA | Vaud
Technik: dimpora AG | Zürich
Fintech: Alpian SA | Genf
Foodtech: myDropz AG | Aargau
ICT: Almer Technologies AG | Bern
Medizintechnik: Bearmind SA | Vaud
Proptech: Popety SA | Genf
Robotik: Sevensense Robotics AG | Zürich
Sicherheit: Starkes Netzwerk SA | Vaud
Mehrere Veranstaltungen, Zeitschriften und mehr
Das 2011 ins Leben gerufene Ranking und die Veranstaltung zur Würdigung der besten Schweizer Startups haben sich zu einem Benchmark in der Schweiz entwickelt: "TOP 100 Swiss Startup". Heute bietet TOP 100 einen Investor Summit, mehrere Veranstaltungen im Laufe des Jahres, das einzige Startup-Magazin, das in fünf Sprachen übersetzt wird, und den Flaggschiff-Abend TOP 100 Swiss Startup Award, der oft als "Schweizer Oscar für Startups" bezeichnet wird und in Schlieren stattfand und erneut für ein weltweites Publikum live gestreamt wurde. Die 512 Schweizer Deeptech-Startups, die in den letzten 12 Jahren in das TOP 100 Ranking aufgenommen wurden, haben 16'149 Arbeitsplätze geschaffen und 11,1 Milliarden CHF eingenommen. 71 Exits und acht IPOs runden die Leistungen dieser Innovatoren ab.
Autor: startupticker.ch
Bildquelle: startupticker.ch

Sie müssen den Inhalt von reCAPTCHA laden, um das Formular abzuschicken. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten mit Drittanbietern ausgetauscht werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Turnstile. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Vimeo. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie müssen den Inhalt von reCAPTCHA laden, um das Formular abzuschicken. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten mit Drittanbietern ausgetauscht werden.
Mehr Informationen