Aktuelles
Opfikon/Schlieren ZH – Die Treeless AG hat in einer Finanzierungsrunde 1,2 Millionen Franken aufgenommen. Das Start-up nutzt Mikroorganismen, um biobasierte Materialien durch natürliche Wachstumsprozesse herzustellen, und bereitet erste Produkte für Kosmetika und Klebstoffe auf den Markteintritt vor.
(CONNECT) Treeless hat seine zweite Finanzierungsrunde mit 1,2 Millionen Franken abgeschlossen. An der Runde beteiligten sich gemäss einer Mitteilung Investoren mit Erfahrung in industrieller Skalierung, Fertigung, Finanzen und modernen Werkstoffen. Nach Angaben des Unternehmens überstieg die Nachfrage das verfügbare Beteiligungsvolumen deutlich.
Treeless, eine Ausgründung der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH), nutzt Bakterien und organische Reststoffe, um Nanocellulose herzustellen. Mit solchen hochfunktionalen Materialien, die auf natürlichen Wachstumsprozessen beruhen, will das Unternehmen fossile und umweltschädliche Stoffe etwa in Kosmetika, Klebstoffen und Beschichtungen ersetzen. Weitere Anwendungen sieht Treeless in modernen Verbundwerkstoffen.
Das 2023 gegründete Unternehmen mit Sitz in Opfikon sowie Büros in Schlieren tritt derzeit in die Kommerzialisierungsphase ein. Mit dem frischen Kapital will Treeless die Markteinführung beschleunigen und seine technischen und kommerziellen Teams ausbauen. Das Start-up konzentriert sich zunächst auf Anwendungen in der Kosmetik und bei nachhaltigen Klebstoffen. Erste Produkte befinden sich in fortgeschrittener Entwicklung und werden von Kunden getestet.
Ein Teil der Mittel fliesst in die Weiterentwicklung einer modularen Produktionsplattform. Treeless baut derzeit eine automatisierte Pilotanlage auf, die eine skalierbare, dezentrale und ressourceneffiziente Herstellung ermöglichen soll. „Wir sind sehr stolz auf die starke Unterstützung, die wir von Investoren erhalten haben, die unsere Vision für eine neue Generation biofabrizierter Materialien teilen”, so Adam Korczak, Mitgründer und CEO von Treeless. ce/as

Treeless hat seine zweite Finanzierungsrunde mit 1,2 Millionen Franken abgeschlossen. Symbolbild: fauxels/Pexels
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Zürich – Forschende des Universitäts-Kinderspitals Zürich haben eine langjährige Studie über Kombinationen von Medikamenten gegen Leukämie durchgeführt. Ihr Drug Response Profiling hat das Ziel, Therapien gegen Leukämie individuell anpassen zu können.
(CONNECT) Forschende des Universitäts-Kinderspitals Zürich arbeiten daran, die Kombination von Wirkstoffen bei der Behandlung akuter lymphoblastischer Leukämie bei Kindern individuell zu optimieren. Dafür hat eine Gruppe von Forschenden des Spitals um Fabio Steffen, Leiter der Abteilung Funktionelle Präzisionsonkologie, von 2016 bis 2023 eine umfangreiche Studie mit Daten von 340 Patienten und Patientinnen in 17 europäischen Ländern durchgeführt, informiert die Universität Zürich in einer Mitteilung. Bei Durchführung und Auswertung der Studie setzten die Forschenden computergestützte Verfahren wie maschinelles Lernen in Kombination mit moderner Labortechnologie ein.
Entstanden sind rund 135'000 Einzeldaten. Aus der Auswertung der Mikroskopiebilder von Krebszellen mithilfe Künstlicher Intelligenz können die Forschenden mittlerweile erste Erfolge vorweisen. Ihr sogenanntes Drug Response Profiling (DRP) zeigt grossformatig auf, ob und wie die verschiedenen Wirkstoffkombinationen jeweils wirken.
In rund zwei Drittel der Fälle hätten die Patientinnen und Patienten auf eine DRP-basierte Therapie angesprochen, heisst es in der Mitteilung. „Diese Rate ist bei dieser sehr resistenten Erkrankung als Erfolg zu werten“, meint Steffen. Der Forscher warnt zwar vor voreiligen Schlüssen. Für einzelne Medikamente seien aber „dank des Drug Response Profiling erste Anzeichen für einen tatsächlich verbesserten klinischen Nutzen“ zu erkennen. Das Spital setzt das DRP-Verfahren nun auch bei anderen Krebserkrankungen ein, etwa bei Hirn- oder Knochentumoren. ce/hs

Forschende des Universitäts-Kinderspitals Zürich arbeiten daran, die Kombination von Wirkstoffen bei der Behandlung akuter lymphoblastischer Leukämie bei Kindern individuell zu optimieren. Symbolbild: Akram Huseyn/Unsplash
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Schlieren ZH – Das Schlieremer Life Sciences-Unternehmen Molecular Partners entwickelt zusätzliche Therapeutika gegen Krebserkrankungen. Im kommenden Jahr sollen entsprechende Anträge gestellt werden.
(CONNECT) Molecular Partners entwickelt radioaktiv markierte Therapeutika auf Basis der unternehmenseigenen DARPin-Technologie. DARPins (Designed Ankyrin Repeat Proteins) sind künstliche Proteine, die Antigene erkennen und binden können. Während sich erste Wirkstoffkandidaten der Radio-DARPin-Therapeutika (RDT) bereits in unterschiedlichen Entwicklungsstadien befinden, kündigt das Schlieremer Unternehmen nun in einer Mitteilung an, die entsprechende Pipeline zu erweitern. So sind für die das kommenden Jahr zwei Anträge für Investional New Drugs (IND) geplant.
Aktuell läuft eine klinische Phase 1/2a-Studie für den Wirkstoffkandidaten MP0712 mit Patienten, die an verschiedenen Tumoren erkrankt sind. Für den zweiten RDT-Wirkstoffkandidaten, MP0726, soll in der zweiten Jahreshälfte die First-in-Human-Bildgebung beginnen. MP0726 zielt auf das Mestothelin-Gen ab, welches mit verschiedenen Krebserkrankungen in Verbindung gebracht wird.
„Wir freuen uns auf die ersten klinischen Daten zu MP0712 und darauf, unsere nächsten Radio-DARPin-Kandidaten in der zweiten Jahreshälfte zur ersten Bildgebung am Menschen voranzubringen“, wird CEO Patrick Amstutz in der Mitteilung zitiert.
Molecular Partners mit Sitz im Bio-Technopark Schlieren-Zürich wurde 2004 von Forschenden der Universität Zürich (UZH) gegründet. ce/jh

Molecular Partners entwickelt radioaktiv markierte Therapeutika auf Basis der unternehmenseigenen DARPin-Technologie. Bild: zVg/Molecular Partners AG
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Thalwil ZH – U-blox bietet die ersten Produkte auf Basis seiner F11-Plattform an. Die Chips, Module und Evaluierungskits ermöglichen erstmals metergenaue GNSS- Positionierung mit einem selektiven Dualband. Das verringert den Stromverbrauch massiv und verlängert dadurch die Lebensdauer von Tracking-Chips.
(CONNECT) U-blox bringt seine ersten F11-Produkte in den Handel. Laut einer Unternehmensmitteilung ermöglichen die Chips, Module und Evaluierungskits mithilfe des globalen Navigationssatellitensystems GNSS eine metergenaue Positionsbestimmung in allen Umgebungen, ob unter freiem Himmel, unter Baumkronen oder in geschlossenen Räumen.
Diese laut Unternehmensangaben erste situationssensitive GNSS-Plattform kombiniert extrem niedrigen Stromverbrauch mit intelligentem Signalmanagement. Dabei wird die Nutzung der L1- und L5-Frequenzen in Echtzeit an die Umgebungsbedingungen angepasst: Wenn Signalprobleme auftreten – etwa in bebauten Gebieten, bei dichtem Bewuchs oder beim Übergang zwischen Innen- und Aussenbereich –, nutzen die F11-Produkte L5, um die Positionsgenauigkeit zu gewährleisten.
Dualband-GNSS benötigt üblicherweise eine kontinuierliche Verarbeitung der L5-Frequenz mit einem Stromverbrauch von 35 bis 50 Milliwatt. Der selektive L5-Modus der F11-Produkte aktiviert L5 nur dann, wenn die Signalbedingungen die Positionsgenauigkeit verbessern. Dadurch wird Dualbandgenauigkeit bei einem Stromverbrauch wie für ein Einzelband erreicht. Bei typischen Konfigurationen im LEAP (Low Energy Accurate Positioning)-Modus liegt dieser den Angaben zufolge bei 7 Milliwatt.
Weil diese Innovation laut u-blox die Akkulaufzeit von Trackern von Monaten auf Jahre verlängert, müssten Gerätehersteller nun erstmals nicht mehr zwischen Akkulaufzeit und Positionsgenauigkeit oder zwischen Dualbandfähigkeit und Energieeffizienz abwägen. „Mit unseren neuen GNSS-Chips und der Evaluierungsplattform prüfen Entwickler bereits, wie sie Innovationen in den Bereichen Tracking, Wearables, Telematik und Industrieanwendungen beschleunigen und gleichzeitig von extrem niedrigem Stromverbrauch profitieren können“, wird Michael Ammann, Senior Director of Product Strategy and Support zitiert.
Seine Firma ist eine 1997 gegründete Ausgliederung der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich. Ende 2025 wurde u-blox von der in Boston ansässigen Risikokapitalgesellschaft Advent gekauft. Seit dem 1. Januar 2026 leiten Camila Japur und Andreas Thiel als Co-CEOs die Geschäfte von u-blox. Der Unternehmenssitz ist nach wie vor Thalwil. ce/mm

U-blox bringt seine ersten F11-Produkte, wie MAX-F11 (Bild), in den Handel. Bild: u-blox AG
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Zürich/Bern/Genf – Ein internationales Konsortium unter federführender Beteiligung des Zürcher Universitätsklinikums Balgrist hat ein fünfjähriges Projekt zur Erforschung der Phagentherapie gestartet. Die EU fördert es mit 15 Millionen Euro. Das Swiss Institute of Bioinformatics sowie die Universitäten Zürich und Bern sind auch beteiligt.
(CONNECT) Das von der Universitätsmedizin Frankfurt geleitete und auf fünf Jahre angelegte Forschungsprojekt REPhRAME erhält 15 Millionen Euro aus dem europäischen Forschungs- und Innovationsprogramm Horizon Europe. Laut ihrer Mitteilung ist die Universitätsklinik Balgrist daran federführend beteiligt. Zu dem internationalen Konsortium zählen auch drei weitere Einrichtungen aus der Schweiz: das dezentral organisierte Swiss Institute of Bioinformatics sowie die Universitäten Bern und Zürich. Insgesamt vereint das Konsortium 16 Partner aus Wissenschaft, klinischer Forschung und Industrie aus acht europäischen Ländern.
REPhRAME soll der zunehmenden Antibiotikaresistenz bei wiederkehrenden Harnwegsinfektionen beikommen. Im Rahmen einer randomisierten klinischen Studie wird erstmals die Kombination aus Phagentherapie und Wiederherstellung des Mikrobioms im Darm untersucht. Zunächst sollen Phagen – Viren, die gezielt Bakterien abtöten – gegen die häufigsten Auslöser von Harnwegsinfektionen, nämlich bestimmte Stämme des Darmbakteriums Escherichio coli, vorgehen und dabei die Entstehung neuer Resistenzen erschweren.
Im zweiten Schritt soll das Darmmikrobiom wiederhergestellt werden. Dafür wird INTESTIFIX 001 verwendet, ein derzeit in mehreren klinischen Studien getestetes Produkt der Cologne Microbiota Bank der Universität zu Köln. Dabei werden Stuhlbakterien von gesunden Spenderinnen und Spendern übertragen, um das natürliche Gleichgewicht im Darm zu reaktivieren.
Die Neuro-Urologie der Universitätsklinik Balgrist zählt zu den führenden Einrichtungen für Diagnostik und Behandlung von neuro-urologischen Erkrankungen. REPhRAME baut auf deren Forschungsarbeiten auf und entwickelt sie konsequent weiter. „REPhRAME markiert einen wichtigen Meilenstein für die klinische Phagenforschung in Europa“, wird Dr. Shawna McCallin zitiert, die dort Co-Leiterin der Phage Therapy & Research-Gruppe ist. „Diese einzigartige Chance bringt uns einen entscheidenden Schritt näher an eine evidenzbasierte Anwendung der Phagentherapie in der klinischen Praxis.“ ce/mm

Das Forschungsprojekt REPhRAME erhält 15 Millionen Euro aus dem europäischen Forschungs- und Innovationsprogramm Horizon Europe. Bild: AdobeStock
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Die zweite Ausgabe 2026 unseres FRZ-Magazins «mag» steht ganz im Zeichen von Bau, Immobilien, Standortentwicklung und New Zurich.
Die Flughafenregion Zürich wächst nicht nur – sie entwickelt sich qualitativ weiter: mit neuen Quartieren, modernen Arbeitswelten, nachhaltigen Infrastrukturen, intelligenten Gebäuden und der Transformation bestehender Areale.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem 12. ImmoSummit der FRZ Flughafenregion Zürich, der am 10. Juni 2026 in THE HALL in Dübendorf stattfand.
Weitere Highlights der Ausgabe:
New Zurich: Die Entwicklungsstrategie eröffnet die Debatte darüber, wie sich die Flughafenregion Zürich als zusammenhängender Wirtschafts- und Lebensraum weiterentwickeln kann.
Bau- und Immobilienwirtschaft: Digitalisierung, Klimaziele, Kreislaufwirtschaft, moderne Gebäudetechnik und datenbasiertes Facility Management verändern die gebaute Umwelt.
Der Arbeitsplatz wird intelligent: Peter Zanoni, Managing Director HP Schweiz, spricht über KI-PCs, Hybrid Work und den digitalen Arbeitsplatz der Zukun Homebase der FRZ: Das Hilton Zurich Airport wird als Destination für internationale Konferenzen, Meetings und erfolgreiches Networking vorgestellt.

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Zürich – Aylight hat sich in einer Pre-Seed Finanzierungsrunde 4,5 Millionen Euro gesichert. Das Unternehmen entwickelt Multiwellenlängenlaser im Chipmassstab. Mit der Finanzierung sollen nun die ersten Prototypen in einer Halbleiterfabrik gefertigt werden.
(CONNECT) Das Zürcher Photonikunternehmen Aylight hat den Abschluss einer Pre-Seed-Finanzierungsrunde über 4,5 Millionen Euro bekanntgegeben. Das 2025 von Bahareh Marzban und Dmitry Kazakov gegründete Unternehmen entwickelt laut Mitteilung Multiwellenlängenlaser im Chipmassstab. Mit der Finanzierung sollen erste Prototypen in einer Halbleiterfabrik gefertigt werden und das Forschungs- und Entwicklungsteam von Aylight erweitert werden. Die Finanzierungsrunde wurde, mit Beteiligung von Verve Ventures und Plug and Play, von Elaia und Swisscom Ventures angeführt.
Der Datenaustausch zwischen Chips begrenzt zunehmend die Skalierbarkeit der Künstliche Intelligenz-Infrastruktur. „Aktuell benötigt jede optische Verbindung einen eigenen Laser, und dieser Ansatz erreicht nicht den Durchsatz, den Rechenzentren benötigen“, erklärt Aylight in der Mitteilung. Die neue Lasertechnologie von Aylight könnte dieses Problem nun lösen. „Der Chip emittiert einen Frequenzkamm – viele präzise angeordnete Wellenlängen gleichzeitig –, sodass ein einziges Gerät die Parallelität ermöglicht, für die bisher Dutzende diskreter Laser nötig waren.“
Die Technologie von Aylight ermöglicht Entfernungsmessungen mit einer Tiefenauflösung im Mikrometerbereich. Damit könnte sie in unterschiedlichen Bereichen wie der Halbleiterinspektion und -messtechnik sowie in der hochauflösenden 3D-Sensorik für die industrielle Automatisierung und Präzisionsrobotik eingesetzt werden.
„Wir sind überzeugt, dass Aylight eine skalierbare Technologie anbieten kann, die den schnell wachsenden Markt für optische Konnektivität in Rechenzentren bedient und alle bestehenden Lösungen in diesem Bereich übertrifft“, wird Pär Lange, Partner bei Swisscom Ventures, in der Mitteilung zitiert. ce/nta

Aylight hat den Abschluss einer Pre-Seed-Finanzierungsrunde über 4,5 Millionen Euro bekanntgegeben. Symbolbild: Ambre Estève/Unsplash
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Schlieren ZH/Vernier GE – Die Microcaps AG und Givaudan AG sind eine strategische Zusammenarbeit eingegangen. Gemeinsam möchten sie die industrielle, präzise Mikroverkapselung neudefinieren und leistungsstarke Parfums und Kosmetikprodukte entwickeln.
(CONNECT) Microcaps, ein Schlieremer Unternehmen für Präzisionsmikroverkapselung, hat eine strategische Zusammenarbeit mit sowie eine Kapitalbeteiligung von Givaudan, einem Hersteller von Aromen und Duftstoffen aus Vernier, bekanntgegeben. Laut einer Mitteilung soll die Zusammenarbeit die Verkapselungstechnologie von Microcaps stärken und neue Möglichkeiten zur Entwicklung leistungsstarker Parfums und Kosmetikprodukte eröffnen.
„Diese Kooperation ermöglicht es uns, unsere Technologie zu skalieren und wissenschaftliche Präzision einem breiteren Markt zugänglich zu machen“, erklären Alessandro Ofner und Michael Hagander, Gründer und Co-CEOs von Microcaps, in der Mitteilung. „Gemeinsam können wir die Bedeutung hochpräziser Verkapselung für die Duft- und Kosmetikindustrie neu definieren.“
Die Zusammenarbeit kombiniert Givaudans Expertise in der Duftformulierung mit der patentierten, hochmodernen Präzisionsmikroverkapselungstechnologie von Microcaps. Die Technologie steigert das Konsumerlebnis, indem es die die Duftleistung verbessert und länger anhaltende Düfte ermöglicht, wie aus der Mitteilung hervorgeht.
„Die Verkapselung ist eine der transformativsten Technologien in unserer Branche“, so Jeremy Compton, Global Head of Science & Technology Fragrances bei Givaudan. „Durch die Kombination von Givaudans fundiertem Fachwissen in den Bereichen Duftkreation und Innovation mit unserem Engagement für die Zusammenarbeit mit Microcaps und dessen bahnbrechenden Technologien können wir neue Wege erschliessen, um die Leistung und Nachhaltigkeit für Verbraucher in zahlreichen Duft- und Hautpflegeanwendungen zu verbessern.“
Microcaps wurde als eine Ausgliederung der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) gegründet und hat seinen Sitz im Bio-Technopark Schlieren-Zürich. ce/nta

Microcaps hat eine strategische Zusammenarbeit mit sowie eine Kapitalbeteiligung von Givaudan bekanntgegeben. Bild: Givaudan AG
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Schlieren ZH – Der Start-up-Förderer Venture Kick hat ALP Bio mit einer Summe von 150‘000 Franken unterstützt. Das Schlieremer Unternehmen möchte mit dem frischen Geld seine Plattform zur Vorhersage von Immunreaktionen von Antikörpern mit Praxispartnern skalieren.
(CONNECT) Der Start-up-Förderer Venture Kick hat ALP Bio (beide in Schlieren) mit einer Summe in Höhe von 150‘000 Franken unterstützt. Wie aus einer Mitteilung hervorgeht, will das Start-up seine Plattform zum Erkennen von Immunreaktionen bei Antikörpern weiterentwickeln.
ALP Bio hat dabei humane Tonsillenorganoide in vitro entwickelt und die Modelle mit Künstlicher Intelligenz (KI) kombiniert. Das selbstlernende System soll Entwicklern von Arzneimitteln helfen, Risiken von Immunreaktionen bei Antikörpern vorzeitig einzuschätzen und zu vermeiden. Damit könnten kostspielige Tests und das Abbrechen von Forschungsprogrammen in späten Entwicklungsstadien vermieden werden. Studien zufolge gilt diese sogenannte Immunogenität zu den grössten Risiken in der Forschung, in der jährlich etwa 3000 Antikörperkandidaten die klinischen Testphase erreichen. Rückschläge sollen Kosten in Höhe von Hunderten Millionen Dollar verursachen. Schätzungen zufolge könnte der Markt für Immunogenitätstests bis 2030 voraussichtlich rund 6,5 Milliarden Dollar erreichen.
Mit der jetzt von Venture Kick erhaltenen Unterstützung will ALP Bio erste Pilotprojekte mit pharmazeutischen Partnern finanzieren. „Venture Kick hat uns in jeder Phase wie echte Investoren herausgefordert, unsere Geschichte geschärft und Türen geöffnet, die wir allein nicht hätten öffnen können“, wird Punit Mehra. Mitbegründer und CBO von ALP Bio, in der Mitteilung zitiert. „Der Gewinn aller drei Stufen ist eine starke Bestätigung dessen, was wir aufbauen, und gibt uns die Mittel, dies gemeinsam mit ersten Partnern unter Beweis zu stellen.“ ce/ww

ALP Bio erhält 150'000 Franken von Venture Kick; Im Bild: (v.l.n.r) Die Mitgründer Dr. Lucas Schaus (CSO), Punit Mehra (CBO), Anatol Ehrlich (CTO) und Dr. Christian Vahlensiek (CEO). Bild: zVg/ Venturelab
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Um einen skalierbaren Therapieansatz für eine Vielzahl seltener, derzeit unheilbarer genetischer Erkrankungen zu entwickeln, von denen häufig Kinder betroffen sind, wurde Nerai Bioscience als Spin-off der Universität Zürich gegründet.
Die «Genschere», wie die CRISPR/Cas-Methode umgangssprachlich genannt wird, ist ein grosser Hoffnungsträger in der Medizin, unter anderem bei der Behandlung von seltenen Erbkrankheiten. Doch die Möglichkeiten dieses Verfahrens sind heute noch begrenzt – unter anderem, weil es nicht auf sämtliche DNA-Sequenzen zugreifen kann. Dieses Manko möchte das UZH-Spin-off Nerai Bioscience AG in absehbarer Zukunft beseitigen.
Das junge Unternehmen entstand, wie CEO Vincent Forster formuliert, «aus dem glücklichen Zusammentreffen» von Knowhow aus drei modernen Disziplinen, das die Spezialisten aus dem Labor von Gerald Schwank, UZH-Professor am Institut für Pharmakologie und Toxikologie, mitbrachten: Zum einen die «gerichtete» Evolution des sogenannten «CRISPR»-Editors mit hohem Durchsatz für eine massgeschneiderte Gentherapie, zum zweiten maschinelles Lernen und KI, um Editoren weiter zu verbessern. Und drittens Technologien, mit denen sie gleichzeitig für mehrere Krankheiten getestet werden können. Die Editoren von Nerai sind laut Foster nämlich so konzipiert, dass sie für mehrere Erkrankungen verwendbar sind – eine Strategie, die individuelle Therapien dereinst leichter zugänglicher machen könnte.
Aktuell ist das Spin-off auf dem Weg, die präklinische Entwicklung voranzutreiben und Startkapital zu sammeln, um seine gentherapeutische Plattform in Richtung medizinischer Umsetzung voranzutreiben. Die Vielzahl seltener und noch unheilbarer Erbkrankheiten, die häufig Kinder betreffen, motivieren das Team auf seinem Weg. Forster hofft, dass solche Therapien eines Tages so effizient und zugänglich werden, dass keine Erkrankung mehr als «zu selten, um geheilt zu werden» gilt.

Nerai Bioscience
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Uster ZH – Die Stadt Uster hat an zwölf Standorten Sensoren zur Messung des Stadtklimas installiert, um Hitzebelastungen sichtbar zu machen. Die Daten sollen in die Planung von Bau- und Verkehrsprojekten einfliessen, damit sich Plätze und Strassen an heissen Tagen angenehmer nutzen lassen.
(CONNECT) Uster hat ein Temperaturmessnetz mit zwölf Sensoren im Stadtgebiet eingerichtet. An den Messstationen werden neben der Temperatur auch Luftfeuchtigkeit, Sonneneinstrahlung und Luftdruck systematisch erfasst.
Die Sensoren befinden sich gemäss einer Mitteilung unter anderem im Stadtzentrum, an stark frequentierten Plätzen sowie in ruhigeren und stärker begrünten Bereichen wie etwa schattigen Parks. Die unterschiedlichen Standorte sollen zeigen, wie stark und wie lange sich einzelne Quartiere und Flächen aufheizen und wie häufig dort Hitzebelastungen auftreten.
Auf Basis der langfristig erhobenen Daten will die Stadt Hitzeinseln besser analysieren und die Auswirkungen verschiedener Stadträume vergleichen. Die Ergebnisse sollen als Grundlage für künftige Bau- und Verkehrsprojekte dienen und aufzeigen, welche Massnahmen – wie zusätzliche Bäume, Grünflächen oder die Entsiegelung versiegelter Flächen – zur Abkühlung beitragen.
Das Projekt wird vom Zentrum für Aviatik (ZAV) der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) unterstützt. Die Messdaten und Standorte der Sensoren können im WebGIS Uster eingesehen werden. ce/as

Uster hat ein Temperaturmessnetz mit zwölf Sensoren im Stadtgebiet eingerichtet. Bild: Stadt Uster
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Unternehmertum, Karriere und Innovation an der Schnittstelle von Kunst, Design und Wirtschaft 2016–2026
Wir feiern das 10-jährige Jubiläum des Z-Kubators an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK). In den vergangenen zehn Jahren wurden mehr als 1.200 Studierende und Absolventen gefördert, während die Programme Spenden in Höhe von über 2,5 Millionen CHF durch die Absolventen generiert haben. Wenn du neugierig bist und mehr Fakten und Zahlen zu unseren ersten zehn Jahren erfahren möchten, wirf doch einen Blick in den Jubiläumsbericht. Dort erhältst du zudem Einblicke in Erfahrungsberichte von 40 unserer Absolventen und erfährst von ihnen, wie der Z-Kubator sie auf ihrem Weg unterstützt hat.

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