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Baar ZG/Au ZH/Tokio – Araris und Taiho bringen das erste Antikörper-Wirkstoff-Konjugat in eine klinische Studie, das auf der Araris-Plattform AraLinQ entwickelt wurde. Es ist für die selektive Abtötung von B-Zell-Malignomen konzipiert, eine der häufigsten Krebserkrankungen des lymphatischen Systems.
(CONNECT) Die in Baar ansässige Europa-Tochter Taiho Oncology des Tokioter Pharmakonzerns Taiho und das von ihm im März 2025 übernommene Biotech-Unternehmen Araris aus Au können eine Klinische-Phase-1-Studie beginnen. Wie sie jetzt bekanntgeben, hat die Federal Drug Administration (FDA), die Zulassungsbehörde der USA, den Weg dafür frei gemacht. Geprüft wird das Antikörper-Wirkstoff-Konjugat (Antibody Drug Conjugate, ADC) mit dem Studiennamen ARC-02 zur Behandlung von Non-Hodgkin-Lymphomen. Es soll diese bösartigen B-Zell-Malignome selektiv bekämpfen und abtöten.
Dies ist die erste klinische Studie eines Wirkstoffs, der unter Verwendung der Araris-Plattform AraLinQ entwickelt wurde und markiert Taihos Einstieg in die klinische Entwicklung von ADCs für die Onkologie. Der Eintritt des ersten Antikörper-Wirkstoff-Konjugats in die klinische Phase unterstreicht nach den Worten von Dr. Fabio Benedetti, Global Chief Medical Officer von Taiho Pharmaceutical, „den kontinuierlichen Ausbau der onkologischen Entwicklungskompetenzen der Taiho-Gruppe. Diese erste klinische Studie ermöglicht es uns, ARC-02 an Patienten zu evaluieren und Daten zu generieren, die sowohl die Weiterentwicklung von ARC-02 als auch unserer ADC-Plattform unterstützen.“
Die firmeneigene Linker-Technologie von Araris, die den Antikörper an den Wirkstoff bindet, ist aussergewöhnlich stabil. Nach der Aufnahme in eine Krebszelle kann der Linker leicht gespalten werden, um den Wirkstoff freizusetzen. Ausserdem sind die Araris-Linker hydrophil, daher verklumpen sie in wässrigen Lösungen wie Blut nicht. Zudem können sie einzigartige Verzweigungsstrukturen aufweisen. Dies ermöglicht die Herstellung von ADCs, die mehrere verschiedene Wirkstoffe transportieren können.
AraLinQ gestattet laut Taiho die einstufige Herstellung von ADCs unter Verwendung handelsüblicher, nativer oder gentechnisch veränderter Antikörper. Das Verfahren bezeichnet das Unternehmen als schnell, kostengünstig und problemlos skalierbar. ce/mm

Taiho Oncology und das Biotech-Unternehmen Araris können eine Klinische-Phase-1-Studie beginnen. Symbolbild: Tima Miroshnichenko/Pexels
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Schlieren ZH/Cambridge – Repertoire Immune Medicines hat in Europa und den USA mit der klinischen Prüfung seines Immuntherapeutikums gegen Krebs begonnen. Diese T-Zell-Rezeptor-Therapie richtet sich gegen einen Molekülabschnitt, der in allen Tumoren vorkommt. Daher wäre sie nach einer Zulassung breit einsetzbar.
(CONNECT) Repertoire Immune Medicines hat mit der klinischen Prüfung seines T-Zell-gerichteten Immuntherapeutikums am Menschen begonnen. Wie das mit Hauptsitz in Cambridge im US-Bundesstaat Massachusetts und in der Schweiz im Bio-Technopark Schlieren-Zürich ansässige Biotech-Unternehmen mitteilt, ist der erste Studienteilnehmer in einer klinischen Phase-1/2-Studie mit einer neuartigen Therapie von Repertoire behandelt worden. Die Studie wird an mehreren klinischen Zentren in den USA und Europa durchgeführt.
Die T-Zell-Rezeptor (TCR)-spezifische Therapie mit dem Studiennamen RPTR-1-201 richtet sich gegen fortgeschrittene solide Tumoren. Sie ist so konzipiert, dass sie die körpereigenen T-Zellen einer erkrankten Person auf ein gemeinsames, tumorspezifisches Ziel ausrichtet. T-Zellen-spezifische Therapien hätten gezeigt, dass sie bei einigen Krebsarten profunde und anhaltende Remissionen erzielen können, so Repertoires medizinischer Direktor Robert Andtbacke: „Dennoch stehen vielen Patientinnen und Patienten mit fortgeschrittenen soliden Tumoren weiterhin nur begrenzte Behandlungsmöglichkeiten offen.“
In präklinischen Studien hatte RPTR-1-201 den Angaben zufolge eine starke Wirksamkeit sowohl gegen immunologisch heisse als auch kalte Tumoren und ein günstiges Sicherheitsprofil gezeigt. Im Gegensatz zu vielen anderen T-Zell-gerichteten Therapien, die sich auf bekannte und für einen einzelnen Tumortyp spezifische Antigene konzentrieren, bindet der neue Wirkstoff an einen Molekülabschnitt (Epitop), der mithilfe der DECODE-Plattform von Repertoire entdeckt worden war.
„Dieses Epitop“, erklärt Repertoire, „ist in verschiedenen soliden Tumoren vorhanden und könnte in den USA und Europa jährlich für bis zu 200'000 Patienten mit metastasiertem oder inoperablem Krebs relevant sein“. Für Forschungs- und Entwicklungschef Dr. Anthony J. Coyle ist dieser Wirkstoff deshalb so bedeutsam, weil er „die erste Bestätigung unserer Fähigkeit darstellt, Immun-Codes in potenzielle Immuntherapeutika gegen Krebs umzuwandeln“. ce/mm

Repertoire Immune Medicines hat mit der klinischen Prüfung seines T-Zell-gerichteten Immuntherapeutikums am Menschen begonnen. Symbolbild: Lucas Vasques/Unsplash
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Dübendorf ZH – Forschende der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) untersuchen Nanostrukturen polykristalliner Keramik. Die Erkenntnisse dieser Untersuchungen sollen in die materialwissenschaftliche Entwicklung neuer Keramiken mit Anwendungen von Maschinenbau bis Medizin einfliessen.
(CONNECT) Forschende des Labors für Hochleistungskeramik an der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) in Dübendorf untersuchen die Nanostrukturen gesinterter, polykristalliner Keramiken. Wie aus einer Mitteilung hervorgeht, sollen die Erkenntnisse dieser Untersuchungen in die Herstellung neuer Keramiken einfliessen, die in verschiedenen Bereichen vom Maschinenbau bis in die Medizin angewendet werden können.
Keramiken entstehen beim Sintern feiner mineralischer Körner. An den Stellen, an denen die Körner verschiedener Materialien aufeinandertreffen, erscheinen Grenzflächen in nanometrischer Grösse. Diese Grenzflächen sind für die Materialwissenschaft besonders interessant. An ihnen können Defekte entstehen oder sie können besondere Effekte generieren.
„Früher hat man Bikristalle hergestellt und untersucht, also nur zwei Körner aneinander“, wird Gruppenleiter Michael Stuer in der Mitteilung zitiert. „Wir wollen nun schauen, inwiefern sich die Erkenntnisse aus diesen Grundlagenstudien auf polykristalline Materialien anwenden lassen, wie sie in der echten Welt zum Einsatz kommen.“ Um in die Untersuchungen eine Systematik zu bringen, nutzen die Forschenden Keramiken auf Basis des bereits gut bekannten Aluminiumoxids. Dabei kann man sich auf wenig bekannte Einflüsse der Korngrenzflächen fokussieren. Des Weiteren untersuchen die Forschenden, wie sich die Dotierung mit Seltenen Erden auf die Korngrenzen auswirkt. „Durch eine gezielte Manipulation der Korngrenzen könnte man etwa die mechanischen und die optischen Eigenschaften von Keramik kontrollieren“, so Stuer. Mit den Ergebnissen wären neue Anwendungen in der Optik, der Mikroelektronik und der Medizin denkbar. ce/ww

Die Empa-Forschenden Annalena Erlacher und Michael Stuer wollen die Mikrostruktur von Keramiken gezielt beeinflussen. Bild: Empa
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Zürich – Der in Zürich tätige Designer Alfredo Häberli ist mit dem Ritterorden 1. Klasse des Ordens des Löwen von Finnland ausgezeichnet worden. Die Ehrung würdigt den Beitrag Häberlis zum finnischen Design.
(CONNECT) Der mit seinem Einzelunternehmen Alfredo Häberli Design Development in Zürich ansässige Designer Alfredo Häberli ist mit dem Ritterorden 1. Klasse des Ordens des Löwen von Finnland ausgezeichnet worden. Die Auszeichnung wurde vom finnischen Botschafter in der Schweiz, Okko‑Pekka Salmimies, im Namen und im Auftrag des Grossmeisters des Ordens des Löwen von Finnland, des Präsidenten der Republik Finnland, Alexander Stubb, übergeben. Alfredo Häberli wurde mit der Ehrung für seinen Beitrag zum finnischen Design bedacht, heisst es in einer Mitteilung von Philipp Jordi, Berater für Handel und Wirtschaft bei der finnischen Botschaft in der Schweiz.
Seit Jahren arbeitet der Designer für die finnische Marke Iittala und entwarf für sie Designklassiker wie die Essence‑Gläser, die Origo‑Serie sowie die Senta‑Gläser. Für den Möbelhersteller Nikari gestaltete Häberli nachhaltige Möbel aus Massivholz. „Es ist ihm gelungen, sowohl das Ansehen wie auch den Erfolg des finnischen Designs nicht nur hier in der Schweiz und in Mitteleuropa, sondern weltweit in beachtenswerter Weise zu stärken“, wird Okko‑Pekka Salmimies in einem Artikel der Plattform Finland Abroad vom Ministerium für auswärtige Angelegenheiten und den finnischen Auslandsvertretungen zitiert. Für das Einrichtungsunternehmen Pfister hat Häberli „die weltweit erste gold-zertifizierte ‚Cradle to Cradle‘-Bettwäsche" entworfen, wie es in einem Beitrag von Swiss Architects heisst.
Der Orden des Löwen von Finnland (Suomen Leijonan ritarikunta) wurde 1942 eingeführt. Er ist die dritthöchste Auszeichnung des Staates. Mit ihm ehren finnische Präsidenten Personen im In‑ und Ausland, die sich in besonderer Weise um Finnland verdient gemacht haben. ce/ww

Alfredo Häberli ist mit dem Ritterorden 1. Klasse des Ordens des Löwen von Finnland ausgezeichnet worden; im Bild: (v.l.n.r) Mikko Fritze (Direktor des Finnland-Instituts in Berlin), Jonna Puhakka (Vertreterin von Iittala), Alfredo Häberli, Johanna Vuorio (Vertreterin von Nikari) Okko-Pekka Salmimies (Botschafter von Finnland in der Schweiz). Bild: Botschaft von Finnland
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Zürich – Zehn Start-ups stehen als Finalisten der Swiss FinTech Awards 2026 fest. Vier von ihnen qualifizieren sich nach einem Pitching-Anlass im Mai für die Endrunde. Die Preisverleihung findet am 23. Juni in Zürich statt. Künstliche Intelligenz (KI) dominiert das Teilnehmerfeld.
(CONNECT) Eine Fachjury aus 19 Personen hat aus rund 100 Bewerbungen zehn Start-ups ausgewählt, die als Finalisten an den Swiss FinTech Awards 2026 teilnehmen. Je fünf Unternehmen treten gemäss einer Mitteilung von Finanz und Wirtschaft im Mai in den Kategorien Early Stage und Growth Stage an – vier davon qualifizieren sich für das Finale am 23. Juni in Zürich.
Künstliche Intelligenz prägt das diesjährige Teilnehmerfeld. Rund die Hälfte der Finalisten setzt die Technologie bereits produktiv ein, etwa in der Betrugsbekämpfung, im Outsourcing oder in der Vermögensverwaltung.
In der Kategorie Early Stage stehen Unternehmen in einer frühen Phase der Kommerzialisierung im Fokus. Die Credura GmbH (Freienbach SZ) entwickelt eine App zur Versicherungsberatung und automatischen Vertragsoptimierung. ForenSwiss SA (Zollikofen BE) nutzt generative KI zur Bekämpfung von Online-Kriminalität und Geldwäsche. Die Porters Group AG (Zürich) bietet KI-gestütztes Outsourcing für Bankprozesse und die Qubera AG (Zürich) analysiert alternative Anlagen mit KI-basierter Infrastruktur. Die Wealthcom AG (Zug) digitalisiert Portfolio- und Auftragsverwaltung für Vermögensverwalter.
In der Kategorie Growth Stage bewertet die Jury vor allem Marktpräsenz und Skalierfähigkeit. Die AIDONIC AG (Zug) nutzt Blockchain für die transparente Verteilung von Finanzmitteln, die BLP Digital AG (Zürich) automatisiert Finanz- und Beschaffungsprozesse in Unternehmen. Die Calvin Risk AG (Kloten ZH) entwickelt Lösungen zur Überwachung und Steuerung von KI-Modellen, die Switzerlend AG (Lend) aus Zürich betreibt einen Kreditmarktplatz, der Kreditnehmer direkt mit Investoren verbindet und die Relai AG (Zürich) ermöglicht einen einfachen Zugang zu Bitcoin-Investments.
Die Preisverleihung ist Teil der erstmals stattfindenden Swiss FinTech Week, die vom Finanz und Wirtschaft Forum mitpräsentiert wird. ce/as

Credura GmbH, ForenSwiss SA, Porters Group AG, Qubera AG, Wealthcom AG, AIDONIC AG, BLP Digital AG, Calvin Risk AG, Lend und Relai AG stehen als Finalisten der Swiss FinTech Awards 2026 fest. Symbolbild: Giorgio Trovato/Unsplash
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Zürich – Eine Studierendengruppe der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) arbeitet mit digitaler Technologie am Recycling von Baumaterialien. Für ihre Forschung besuchen sie Baustellen, demontieren Gebäude und werten die vorhandenen Materialien zur Entwicklung neuer Bauprozesse externer Auftraggebender und Nutzender aus.
(CONNECT) Forschende der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) arbeiten laut einer Mitteilung an der Wiederverwendung von altem Baumaterial. In einer von Prof. Dr. Catherine De Wolf entwickelten projektbasierten interdisziplinären Lehrveranstaltung suchen angehende Ingenieurwissenschaftler etwa aus Architektur oder Informatik nach Wegen für sinnvolles Recycling im Bauwesen, um Ressourcen zu sparen und Materialien länger zu nutzen.
Ihre Kenntnisse wenden sie bei Baustellenbesuchen, Workshops oder in der Werkstatt an. Rund 70 Prozent ihrer Zeit verbringen die ETH-Forschenden in der Praxis. „Sie lernen, wie man Materialien aus bestehenden Gebäuden sorgfältig ausbaut, digital dokumentiert, in neue Entwürfe integriert und schliesslich umsetzt“, heisst es. Die Erfahrung, ein Gebäude zu demontieren und dieses Abbruchmaterial, das sonst auf der Deponie landen würde, für neue Bauprozesse wiederzuverwenden, führe vor Augen, „wie sich nachhaltige Bauweisen praktisch umsetzen lassen“. Im Kurs Digital Creativity for Circular Construction wird in Teams an umsetzbaren Projekten für externe Auftraggebende und Nutzende gearbeitet. Zum Erfassen der Gebäudesubstanz kommen Laserscanning, Künstliche Intelligenz und Erweiterte Realität zum Einsatz.
Die Arbeiten der Studierenden waren in der Kunsthalle Zürich, auf der Kunstmesse Art Genève und auf der Architekturbiennale in Venedig zu sehen und wurden von externen Auftraggebenden und Nutzenden weiterverwendet. ce/heg

Catherine De Wolf (zweite von rechts) mit Mitgliedern ihres Labors. (Bild: Catherine De Wolf/ETH Zürich)
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Dübendorf ZH – Bubble Robotics hat den Abschluss einer Pre-Seed-Finanzierungsrunde in Höhe von 5 Millionen Dollar bekanntgegeben. Angeführt wurde die Runde von Episode 1 Ventures, Asterion Ventures und Norrsken Evolve. Das Start-up entwickelt autonome Robotersysteme, die künftig dauerhaft auf hoher See operieren sollen.
(CONNECT) Die Bubble Robotics GmbH hat laut einer Mitteilung eine Pre-Seed-Finanzierungsrunde über 5 Millionen Dollar abgeschlossen. Die Runde wurde von Episode 1 Ventures, Asterion Ventures und Norrsken Evolve angeführt. Bubble Robotics entwickelt stationäre autonome Systeme, die rund um die Uhr auf See im Einsatz sind und kontinuierlich Inspektionen, Überwachung sowie Datenerhebung durchführen. Die frischen Finanzmittel dienen der Erweiterung des Ingenieurteams in Europa und den USA sowie der Durchführung erster Tests unter realen Bedingungen.
Mit seinen autonomen Systemen adressiert Bubble zentrale Herausforderungen der Industrie auf hoher See, die eine Schlüsselrolle für die Energiewende, globale Datenströme und den internationalen Handel spiele, so das Unternehmen. Einsätze auf hoher See sind aktuell durch hohe Kosten für Schiffe, Besatzungen und schweres Gerät kaum skalierbar. Gleichzeitig steht die Branche vor einem strukturellen Fachkräftemangel: Allein im Energiesektor werden nach Unternehmensangaben bis 2030 rund 600'000 zusätzliche Fachkräfte benötigt. Mit den autonomen Systemen von Bubble könne die Industrie auf hoher See Kosten senken, dem Fachkräftemangel begegnen sowie Inspektionshäufigkeit und Datenabdeckung erhöhen.
„Heute entfallen 80 bis 90 Prozent der Kosten für Offshore-Inspektionen auf Schiffe und Besatzungen. Indem wir diese Abhängigkeit reduzieren, erreichen wir einen grundlegenden Fortschritt bei Kosten, Sicherheit und Einsatzhäufigkeit. Was früher punktuell stattfand, wird kontinuierlich möglich“, wird Jean Crosetti zitiert, CEO und Mitgründer von Bubble Robotics.
Bubble Robotics wurde von ehemaligen Robotik-Ingenieuren der amerikanischen Raumfahrtagentur NASA und der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich ins Leben gerufen. Bubble baut eine Flotte intelligenter Robotersysteme, die über Monate hinweg ohne menschliches Eingreifen dauerhaft auf See operieren kann. ce/ja

Die Bubble Robotics GmbH hat eine Pre-Seed-Finanzierungsrunde über 5 Millionen Dollar abgeschlossen. Symbolbild: fauxels/Pexels
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Adliswil ZH/Santa Clara – Marvell übernimmt das ETH-Spin-off Polariton Technologies, das Plasmonik für elektro-optische Produkte kommerzialisiert. Die Übernahme stärkt das End-to-End-Konnektivitätsportfolio des amerikanischen Anbieters von Halbleiterlösungen für die Dateninfrastruktur.
(CONNECT) Marvell Technology, Inc., ein Anbieter von Halbleiterlösungen für die Dateninfrastruktur mit Sitz im US-Bundesstaat Kalifornien, hat in einer Mitteilung die Übernahme von Polariton Technologies bekannt gegeben. Polariton Technologies ist eine Ausgliederung des Departements für Informationstechnologie und Elektrotechnik der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH), die auf Plasmonik basierende Silizium-Photonik-Bauteile mit hoher Geschwindigkeit und geringem Stromverbrauch entwickelt.
Die Übernahme stärkt Marvells End-to-End-Konnektivitätsportfolio in den Bereichen Elektrooptik, Photonik, Switching und kundenspezifische Halbleiterlösungen. Die Plasmonik-Technologie von Polariton Technologies biete fortschrittliche Modulationsmöglichkeiten, die eine kontinuierliche Skalierung von modernsten optischen Verbindungsplattformen ermöglichen.
Hintergrund der Übernahme ist die wachsende Nachfrage nach Bandbreite durch die Skalierung Künstlicher Intelligenz. Rechenzentrumsinfrastrukturen benötigen daher immer leistungsfähigere optische Verbindungen, insbesondere für Scale-Across- und Data-Center-Interconnect-Anwendungen (DCI). Plasmonik für elektrooptische Produkte bietet dabei erhebliche Vorteile gegenüber herkömmlicher Siliziumphotonik, da sie optische Verbindungen mit höherer Dichte und massiv parallelem Betrieb bei extrem niedrigem Energieverbrauch pro Bit ermöglicht.
„Die Übernahme von Polariton erweitert unsere optische Roadmap um differenzierte Modulationstechnologie und ein hochspezialisiertes Team. Diese Investition spiegelt unser Engagement für Innovation über verschiedene Technologieansätze hinweg wider, während wir unsere Führungsposition im Bereich der Hochgeschwindigkeitsverbindungen weiter ausbauen“, wird Sandeep Bharathi, Präsident der Data Center Group bei Marvell, in der Mitteilung zitiert. ce/ja

Marvell übernimmt das ETH-Spin-off Polariton Technologies. Symbolbild: Thirdman/Pexels
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Schlieren ZH – Der DARE Campus in Schlieren lädt zu seiner ersten Veranstaltung ein. Am 20. Mai können Interessierte das Gebäude erkunden, in dem bis zu 20 ausgewählte Firmen mit Deeptech, Künstlicher Intelligenz, Robotik und angewandter Forschung Neues schaffen und sich gegenseitig inspirieren.
(CONNECT) Der am 14. April offiziell eröffnete DARE Campus präsentiert sich, seine Räumlichkeiten und die ersten sechs Deeptech-Firmen, die sich dort angesiedelt haben. Am 20. Mai können sich interessierte Personen bei der ersten Veranstaltung des neuen Hubs für Deeptech, Künstliche Intelligenz, Robotik und angewandte Forschung ein Bild von den Räumlichkeiten samt Demos und Präsentationen seiner ersten Bewohner machen. Builders, Beer & Burgers nennt Veranstalter und Büroanbieter Flexoffice diesen Anlass. Gedacht ist er für Gründerinnen, Ingenieure, Forschende und Innovationsteams, die sich eine dynamische und inspirierende Umgebung für ihre jungen Unternehmen wünschen.
Der DARE Campus ist in Schlieren angesiedelt, genauer im Gebäude D des dortigen Innovation Campus JED. Es bietet grosse, flexible Etagenflächen mit Teaminseln, Einzelarbeitsplätzen oder abgeschlossenen Büros. Die Aufnahme erfolgt selektiv. Jeder Mieter wird „aufgrund seiner Relevanz und seines Beitrags“ ausgewählt, heisst es auf der Internetseite des DARE Campus. „Wenn die richtigen Leute hinzukommen, verändert sich die gesamte Atmosphäre.“
Der Standort bietet Zugang zum Ökosystem mit Ausgliederungen der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH), dem europäischen Festival GenAI Zurich, dem ETH Entrepreneur Club und Teams innovativer Unternehmen. Neben Schreibtisch- und Büroräumen bietet der DARE Campus ein Programm mit Vorträgen, Workshops und Gemeinschaftsveranstaltungen an und stellt Campus-Pässe für Partnerorganisationen bereit, die ohne eigenen Schreibtisch in der Nähe des Ökosystems arbeiten möchten.
Zu den bereits dort ansässigen Mietern gehört seit Dezember 2025 Forgis. Die ETH-Ausgliederung arbeitet am Gehirn von Fabriken, einer zentralen Schnittstelle, die Maschinen aller Hersteller, die notwendigen Informationen und deren Logik miteinander verbindet. Ausserdem haben sich die Unternehmen Bottleplus, UrbanConnect, eeproperty, ClexBio und Tethys Robotics im DARE Campus niedergelassen. ce/mm

Der DARE Campus präsentiert sich, seine Räumlichkeiten und die ersten sechs Deeptech-Firmen, die sich dort angesiedelt haben. Bild: zVg/DARE Campus/FlexOffice (Schweiz) AG
Aktuelles
Der AI Talk Live-Podcast im Rahmen der Informatiktage Zürich 2026 machte deutlich, wie breit die KI-Sandbox des Kantons Zürich aufgestellt ist und wie konkret Künstliche Intelligenz bereits heute in unterschiedlichen Praxisfeldern eingesetzt wird. Moderator Stephan Lendi führte durch den Abend und sprach mit Raphael von Thiessen, Leiter der KI-Sandbox des Kantons Zürich, sowie mit den Gästen Gábor Márk Somfai, Michelle Plüss und Paula Reichenberg über drei sehr unterschiedliche Sandbox-Projekte.
Gerade diese Zusammensetzung machte den Reiz des Formats aus: Auf der Bühne kamen Perspektiven aus klinischer Praxis, HealthTech-Unternehmertum, Sprach-KI und kantonaler Innovationsförderung zusammen. Der Abend zeigte damit exemplarisch, dass die KI-Sandbox keine Initiative für einen einzelnen Sektor ist, sondern eine Plattform, auf der KI-Anwendungen unter realen Bedingungen getestet, regulatorisch eingeordnet und im Zusammenspiel von Technologie, Verwaltung und Praxis weiterentwickelt werden.
Raphael von Thiessen und die Sandbox-Perspektive
Eine Schlüsselrolle kam Raphael von Thiessen zu, der die Innovation-Sandbox für KI beim Kanton Zürich leitet. Die Innovation-Sandbox beschreibt sich als Testumgebung, in der Akteurinnen und Akteure KI-Vorhaben innerhalb eines klar definierten Rahmens umsetzen können, wenn technologische, regulatorische oder datenbezogene Unsicherheiten Innovation sonst bremsen würden. So verfolgt die Sandbox das Ziel, verantwortungsvolle KI-Innovation zu fördern, Kompetenzen in KI-Regulierung aufzubauen und das interdisziplinäre Ökosystem im Raum Zürich zu stärken.
Dass Raphael von Thiessen in der Runde präsent war, verlieh dem Anlass eine wichtige Einordnungsebene. Er stand nicht nur für die Perspektive der Standortförderung, sondern auch für die Frage, wie aus einzelnen Pilotvorhaben systematische Erkenntnisse für Verwaltung, Wirtschaft und Forschung entstehen können.
Gábor Márk Somfai und die Digitale Augenklinik
Mit Gábor Márk Somfai war ein Vertreter der klinischen Praxis auf der Bühne, der als leitender Arzt am Augenzentrum Zollikerberg und an der Augenklinik des Stadtspitals Zürich tätig ist. Das von ihm vertretene Projekt der Digitalen Augenklinik steht für KI-gestützte Diagnostik und die Frage, wie sich bildbasierte Verfahren verlässlich in medizinische Abläufe integrieren lassen.
Gerade dieses Projekt veranschaulicht, wie KI in hochsensiblen medizinischen Kontexten eingesetzt werden kann, ohne dass die Anforderungen an Validierung, Verantwortung und Vertrauen an Bedeutung verlieren. Es machte im Rahmen des Live-Podcasts deutlich, dass medizinische Innovation nicht allein an der technologischen Leistungsfähigkeit gemessen wird, sondern auch daran, wie gut sie in den klinischen Alltag passt.
Michelle Plüss und medizinische Dokumentation
Michelle Plüss brachte mit MPAssist die Perspektive eines HealthTech-Startups ein, das sich mit KI-gestützter medizinischer Dokumentation beschäftigt. Das offizielle Veranstaltungsprofil beschreibt ihren Beitrag als Ansatz, der Ärzt:innen entlastet, medizinische Berichte automatisiert und gleichzeitig Qualität und Effizienz steigert.
Damit stand ein Anwendungsfeld im Mittelpunkt, das für viele Institutionen besonders greifbar ist: administrative Entlastung im Gesundheitswesen. Zugleich zeigt gerade dieses Feld, wie eng Produktivität, Datenschutz, Berufsgeheimnis und regulatorische Fragen miteinander verflochten sind, sobald KI mit sensiblen Gesundheitsdaten arbeitet.
Paula Reichenberg und maschinelle Übersetzung
Paula Reichenberg repräsentierte mit NEUR.ON den Bereich der maschinellen Übersetzung und sprach über den Einsatz moderner Übersetzungsmodelle in spezialisierten Kontexten. Das Veranstaltungsprofil hebt hervor, dass dabei Qualität, Kontext und Ethik entscheidend sind, wenn Sprachbarrieren mit KI überwunden werden sollen.
Wichtig für die Einordnung des Abends ist dabei, dass dieses Projekt nicht dem medizinischen Bereich, sondern dem rechtlichen beziehungsweise spezialisierten institutionellen Umfeld zugeordnet wird. Gerade dieser Unterschied machte sichtbar, wie breit die Sandbox angelegt ist: Sie umfasst nicht nur HealthTech, sondern auch Anwendungen, in denen Sprache, Präzision und institutionelle Verantwortung im Vordergrund stehen.
Drei Projekte, eine gemeinsame Logik
Die drei vorgestellten Projekte unterschieden sich deutlich in ihrer fachlichen Logik: klinische Diagnostik, medizinische Dokumentation und maschinelle Übersetzung im rechtlich sensiblen Kontext. Trotzdem verband sie eine gemeinsame Grundfrage: Wie kann KI unter realen Bedingungen so entwickelt und eingesetzt werden, dass sie einen konkreten Nutzen stiftet und zugleich den Anforderungen an Sicherheit, Transparenz und Verantwortung gerecht wird?
Genau hier wird die Stärke der KI-Sandbox sichtbar. Sie ist keine reine Schaufenster-Initiative für futuristische Use Cases, sondern ein Rahmen, in dem Unternehmen, Forschung und öffentliche Hand gemeinsam daran arbeiten, KI von der Idee in die belastbare Praxis zu überführen.
Mehr als ein Technologie-Event
Der AI Talk Live-Podcast war damit weit mehr als eine Diskussion über Tools oder Trends. Er zeigte, dass der produktive Umgang mit KI dort beginnt, wo unterschiedliche Rollen zusammenkommen: ein Moderator, der die Debatte verständlich strukturiert, ein Sandbox-Verantwortlicher, der den institutionellen Rahmen aufzeigt, und Gäste, die aus ihren konkreten Projekten berichten.
Mit Stephan Lendi als Gastgeber, Raphael von Thiessen als Stimme der KI-Sandbox sowie Gábor Márk Somfai, Michelle Plüss und Paula Reichenberg als Projektvertretungen entstand ein Format, das die Breite des Zürcher KI-Ökosystems sichtbar machte. Gerade in dieser Kombination lag die Signalwirkung des Abends: KI wird dann gesellschaftlich relevant, wenn sie interdisziplinär, verantwortungsvoll und praxisnah gestaltet wird.

Aktuelles
Zürich/New York – Goldman Sachs Alternatives investiert 50 Millionen Dollar in BLP Digital. Die Software der Zürcher Firma extrahiert alle Informationen aus eingehenden Kunden- und Lieferantendokumenten und gleicht sie vollautomatisch mit dem System für die Ressourcenplanung ab.
(CONNECT) Goldman Sachs Alternatives beteiligt sich laut einer Mitteilung mit 50 Millionen Dollar als Wachstumsinvestor an BLP Digital. Die 2019 entstandene Ausgliederung von Eidgenössischer Technischer Hochschule Zürich und Universität St.Gallen ist in Zürich ansässig. Sie automatisiert in grossen Unternehmen mithilfe Künstlicher Intelligenz (KI) die Verarbeitung von eingehenden Dokumenten über Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (Accounts Payable).
Die Software von BLP Digital extrahiert alle Informationen aus eingehenden Dokumenten wie Rechnungen, Lieferscheine und Spesenabrechnungen und gleicht sie vollautomatisch mit dem System für die Ressourcenplanung (Enterprise Resource Planing, ERP) ab. „Stimmt alles, muss kein Mensch auch nur einen Finger rühren“, heisst es in einem Selbstbeschrieb des Unternehmens. „Bei Abweichungen schaltet die KI die richtige Person vor Ort ein.“
Wie es in der Mitteilung weiter heisst, werden Finance-Arbeitsabläufe in atomare Aufgaben zerlegt, die von spezialisierten Agenten übernommen und durch einen Digitalen Zwilling orchestriert werden. Vorgefertigte und vortrainierte KI-Agenten arbeiten über viele Kunden hinweg als ein Gehirn und müssen nicht erst projektspezifisch angelernt werden.
Finanzchefs bräuchten heute keine weiteren Technologieexperimente, wird BLP-CEO Tim Beck zitiert, „sondern zukunftsfähige Lösungen, die sich unmittelbar im Unternehmensergebnis niederschlagen. Der Einstieg von Goldman Sachs Alternatives als Wachstumsinvestor unterstreicht diese unsere Mission.“ Alexander Lippert, Managing Director von Goldman Sachs Alternatives, sieht BLP Digital bestens positioniert, „um Kategorienführer zu werden und Unternehmen dabei zu unterstützen, ihre Kernprozesse zu modernisieren, die operative Effizienz zu steigern und den Einsatz von KI in messbare Geschäftsergebnisse zu übersetzen“.
Roger Niklaus, Leiter des Rechnungswesens bei der Migros, erklärt in einer weiteren Version der Mitteilung, sein Unternehmen habe mit BLP Digital „direkt vor der Haustür die Plattform gefunden, die modernste KI aus der ETH-Forschung in unsere Finanzfunktion bringt“ und sie in allen ihren Genossenschaften eingeführt. „Die Ergebnisse sind so gut und das Potenzial so gross, dass wir bereits dabei sind, BLP Digital in weiteren Firmenbereichen und zusätzlichen Prozessen auszurollen.“ ce/mm

Goldman Sachs Alternatives beteiligt sich laut einer Mitteilung mit 50 Millionen Dollar als Wachstumsinvestor an BLP Digital; im Bild BLP-CEO Tim Beck. Bild: zVg/BLP Digital AG
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Zürich – Die Ontinue AG hat ihren neuen Hauptsitz in Zürich eröffnet. Damit will das Unternehmen für Computersicherheit sein Engagement in Europa und speziell in der DACH-Region unterstreichen.
(CONNECT) Die Ontinue AG hat ihren neuen Hauptsitz in der Zürcher Grubenstrasse 54 eröffnet. Mit der neuen Zentrale will das Unternehmen seine Präsenz in Europa und vor allem sein Engagement in der DACH-Region unterstreichen, heisst es in einer Mitteilung. Dabei will Ontinue die steigende Nachfrage nach seinem agentenbasierten Sicherheitsmodell bedienen und Unternehmen, die mit zunehmender Digitalisierung konfrontiert sind, mit regionaler und operativer Expertise unterstützen.
„Zürich war schon immer ein wichtiges Zentrum für Ontinue, und dieser neue Hauptsitz markiert das nächste Kapitel unseres Wachstums”, wird Moritz Mann, CEO von Ontinue, in der Mitteilung zitiert. „Wir investieren in aussergewöhnliche Talente und schaffen ein Umfeld, in dem unsere Teams weiterhin innovativ und kooperativ arbeiten und für unsere Kunden bedeutende Ergebnisse erzielen können. Diese Expansion unterstreicht unser Engagement in Europa und unseren Glauben an die Möglichkeit, die Zukunft der Sicherheitsoperationen auf globaler Ebene anzuführen.“
Über traditionelle SOC-Funktionen (Security Operations Center) hinaus bietet Ontinue von Künstlicher Intelligenz (KI) unterstützte vorausschauende Sicherheitsoptionen an. Mit der ION SecOps Platform von Ontinue werden mittels Echtzeitverarbeitung Bedrohungen kontinuierlich erkannt und Cyberangriffe verhindert. Dabei verfügt das Unternehmen über eine umfangreiche Expertise in den Microsoft-Sicherheitstechnologien. ce/ww

Das Ontinue-Team hat den neuen Hauptsitz in der Zürcher Grubenstrasse 54 eröffnet. Bild: zVg/Ontinue AG
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