Aktuelles
Winterthur – Forschende der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) haben ein digitales Werkzeug für nachhaltiges Bauen entwickelt. Auf dkon.ch können Nutzende überprüfen, welche Auswirkungen einzelne Entscheidungen bezüglich der Konstruktion auf Umwelt, Kosten und Bauweise haben.
(CONNECT) Die ZHAW hat ihre Plattform dkon.ch online gestellt. Damit können Studierende, Fachpersonen und Interessierte Baukonstruktionen analysieren, vergleichen und selbst entwickeln. Dieses digitale Werkzeug gibt ihnen laut einer Mitteilung der Hochschule Informationen darüber, welche Auswirkungen einzelne Konstruktionsentscheidungen auf Umwelt, Kosten und Bauweise haben. Nutzende können Bauteile im virtuellen Raum zerlegen, drehen und neu zusammensetzen.
Dabei wird sichtbar, aus welchen Materialien eine Konstruktion besteht und wie diese zusammenwirken. Durch die Verknüpfung mit ökologischen Bewertungsdaten lassen sich Varianten gezielt miteinander vergleichen. Das, so die ZHAW, eröffne neue Möglichkeiten in der Planung: „Wer etwa den Einsatz von Beton reduzieren oder alternative Materialien prüfen möchte, kann unterschiedliche Lösungen direkt vergleichen. Veränderungen in der Konstruktion werden unmittelbar sichtbar und in ihren Auswirkungen verständlich.“
Eine Besonderheit dieser Plattform liegt den Angaben zufolge in der Integration realer Referenzbauten. Deren Konstruktionen, Materialien und Bauabläufe können detailliert analysiert werden. „Durch dkon.ch entsteht ein direkter Bezug zwischen Lehre und Anwendung“, wird Andri Gerber, Projektleiter und Co-Leiter des ZHAW-Instituts für konstruktives Entwerfen, zitiert. „Wissen wird nicht isoliert vermittelt, sondern im Kontext realer und konkreter Bauprojekte erfahrbar gemacht.“
Die Plattform sei auch für Fachpersonen hilfreich, die komplexe Anforderungen integrieren und nachhaltige Lösungen entwickeln müssen, so Gerber weiter. Deshalb sei dkon.ch „ein Werkzeug, das sowohl in der Ausbildung als auch in der beruflichen Praxis eingesetzt werden kann“. ce/mm

Mit dkon.ch können Nutzende die Auswirkungen ihrer Entscheidungen bezüglich der Konstruktion von Gebäuden auf Umwelt, Kosten und Bauweise überprüfen. Symbolbild: Nikguy/Pixabay
Aktuelles
Zürich – Covalo hat sich in einer Finanzierungsrunde 3,5 Millionen Euro sichern können. Mit dem akquirierten Kapital will das Unternehmen für Schönheits- und Körperpflege seine Plattform zu einem von Künstlicher Intelligenz unterstützten Daten-Rückgrat der gesamten Körperpflegebranche skalieren.
(CONNECT) Das Start-up Covalo mit Sitz in Zürich hat sich in einer Finanzierungsrunde eine Summe von 3,5 Millionen Euro sichern können. Laut einer Mitteilung will das Unternehmen seine Plattform für Inhaltsstoffe in der Schönheits- und Körperpflege mit dem frischen Kapital zu einem Daten-Rückgrat in der Branche skalieren. Die Finanzierungsrunde wurde von Hi inov angeführt, weiterhin beteiligten sich die Bestandsinvestoren HTGF und seed + speed Ventures.
Aktuell nutzen 1500 Zulieferer und 6000 Marken aus 145 Ländern die Plattform von Covalo. Die für die Branche notwendigen Daten liegen derzeit in unterschiedlicher Form von und müssen von den Forschungs- und Entwicklungsabteilungen mühevoll per Hand gesammelt und aktualisiert werden. Das Zürcher Unternehmen will für die gesamte Branche eine zentrale Dateninfrastruktur schaffen. „Im Durchschnitt dauert es drei bis fünf Jahre, ein Produkt auf den Markt zu bringen. Am Ende dieses Prozesses scheitern 50 Prozent der Produkteinführungen, was die Branche jedes Jahr Hunderte von Milliarden kostet“, wird Mitbegründer und Co-CEO Yann Chilvers in der Mitteilung zitiert. „Viele Unternehmen versuchen, interne Lösungen für diese Herausforderungen zu finden, aber was sie wirklich brauchen, ist ein gemeinsames Daten-Rückgrat, das die Branche antreibt und nahtlose Datenflüsse über Teams und Partner hinweg ermöglicht. Covalo ist dieses Rückgrat.“
Mit dem akquirierten Kapital will das Unternehmen sein Angebot für grosse Kunden stärken, von Künstlicher Intelligenz gestützte Techniken einführen sowie die Plattform insgesamt technisch erweitern. Zudem soll die Plattform um Funktionen zur zentralen Verwaltung von Produkt- und Stammdaten ergänzt werden. ce/ww

Covalo will seine Plattform für Inhaltsstoffe in der Schönheits- und Körperpflege mit frischem Kapital zu einem Daten-Rückgrat in der Branche skalieren. Symbolbild: Curious_Collectibles/Pixabay
Aktuelles
Zürich – Sechs Schweizer Banken und die Swiss Stablecoin AG prüfen in einer sicheren, digitalen Live-Umgebung mögliche Anwendungsfälle eines Schweizer Franken-Stablecoins. Damit wollen sie den Aufbau eines nationalen Ökosystems für digitales Geld unterstützen und praxisrelevante Erkenntnisse gewinnen.
(CONNECT) Die Schweiz soll eine digitale Währung bekommen. Zu diesem Zweck haben sich laut einer Mitteilung der UBS sechs Banken des Landes zu einer Initiative zusammengeschlossen. Gemeinsam richten sie eine geschützte digitale Live-Umgebung, eine sogenannte Sandbox, ein, um im zweiten Halbjahr 2026 ausgewählte Anwendungsfälle eines Schweizer Franken-Stablecoins zu testen. Hintergrund ist der Umstand, dass regulierte Stablecoins als sicheres und kostengünstiges Zahlungsmittel weltweit auf dem Vormarsch sind.
Beteiligt sind neben der UBS auch PostFinance aus Bern, Sygnum, Raiffeisen aus St.Gallen, die Zürcher Kantonalbank und die Banque Cantonale Vaudoise aus Lausanne. Die technische Infrastruktur für eine Herausgabe des Digitalfrankens stellt die Berner Swiss Stablecoin AG zur Verfügung. Die Sandbox steht den Angaben zufolge auch weiteren interessierten Banken, Unternehmen und Institutionen offen, die zur Entwicklung eines CHF-Stablecoins beitragen möchten.
In der Mitteilung werden drei übergeordnete Ziele genannt, die die beteiligten Unternehmen verfolgen. Demnach soll ihre Initiative den Aufbau eines Schweizer Ökosystems für digitales Geld unterstützen, neue Fähigkeiten und Erfahrungen im Umgang mit digitalen Zahlungsmitteln aufbauen und praxisrelevante Erkenntnisse gewinnen.
Stablecoins sind digitale Währungen, deren Wert an stabile Referenzen wie Dollar, Euro oder Gold gebunden ist. Dadurch soll die Volatilität klassischer Krypto-Währungen vermieden werden. Digitalgeld dient als Brücke zwischen traditionellem Geld und dem Krypto-Ökosystem. Es wird oft für Zahlungen, Handel und Wertaufbewahrung genutzt. ce/mm

Sechs Schweizer Banken wollen Anwendungsfälle eines Schweizer Franken-Stablecoins testen. Symbolbild: softcodex/Pixabay
Aktuelles
Zürich/Winterthur – Die Stiftung Swiss Excellence sucht Bewerber für den Product Award 2026. Es werden zwei Preise für KMU und Start-ups vergeben. Interessenten können sich bis zum 15. Mai bewerben. Die feierliche Verleihung erfolgt am 17. September in Technopark Winterthur.
(CONNECT) Die Stiftung Swiss Excellence mit Sitz in Zürich fordert KMU und Start-ups auf, sich mit ihren innovativen Produkten zum diesjährigen Product Award 2026 zu bewerben. Der Gewinn des Preises bringt den Unternehmen Publizität und dient als Sprungbrett für weitere Erfolge, heisst es in einer Mitteilung.
Es werden zwei verschiedene Product Awards für KMU und Start-ups vergeben. Bewertet werden dabei der Innovationsgehalt, das Wertschöpfungspotenzial sowie die Qualität des Businessmodells und des Vermarktungskonzepts. Das Produkt muss dabei eine herausragende innovative Neuigkeit vorweisen und sich deutlich von bestehenden Lösungen unterscheiden. Neben dem Kriterium der Nachhaltigkeit soll auch das Vermarktungskonzept überzeugen, das auf einem realistischen Geschäftsmodell beruht.
Die Preisträger erhalten mit der Vergabe das Recht, ihr Produkt mit dem Label „Swiss Excellence Product Award“ zu versehen. Die Preisvergabe findet am 17. September 2026 im Technopark Winterthur statt. Bewerbungen können bis zum 15. Mai 2026 eingereicht werden. ce/ww

Die vier Schwestern Doris, Edith, Ruth und Theres (v.l.n.r.) aus der zweiten Generation der Gründerfamilie Knüsel haben 2025 den Swiss Excellence Product Award für RIGITRAC erhalten. Bild: zVg/RIGITRAC Traktorenbau AG
Aktuelles
Dübendorf ZH/Zürich- Forschende der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) untersuchen mikrometergrosse Blutgerinnsel. Mit dem Erkunden von Struktur und Grösse wollen sie Rückschlüsse auf eine Gefahr von Schlaganfällen und korrespondierenden Erkrankungen ziehen.
(CONNECT) Forschende am Transport at Nanoscale Interfaces Laboratory der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) in Dübendorf untersuchen mikrometergrosse Blutgerinnsel. Das Team um Peter Nirmalraj will mit dem Erkunden kleinster Koagula Rückschlüsse über Risiken von Schlaganfällen, Post-Covid-Erkrankungen oder seltenen Formen von Demenz ziehen, heisst es in einer Mitteilung.
Die Forschenden der Empa untersuchen mittels bildgebender und verschiedener Messverfahren Blutgerinnsel von Schlaganfallpatienten nach Form, Grösse und Zusammensetzung. Diese Untersuchungen werden gemeinsam mit der Gruppe um Susanne Wegener von der Universität Zürich (UZH) vorgenommen. Neben der Analyse der Proben werden auch Wirkungen von verschiedenen Medikamenten auf die Blutgerinnsel untersucht. Die gesammelten Daten werden auf einer Open-Source-Plattform gespeichert, um auch weiteren Wissenschaftlern zu ermöglichen, auf die Forschungsergebnisse zuzugreifen.
Das aktuelle Projekt wird von der Peter Bockhoff Stiftung, der Theodor Naegeli-Stiftung, der Immanuel und Ilse Straub Stiftung sowie zweier weiterer Stiftungen unterstützt, heisst es in der Mitteilung. ce/ww

Forschende am Transport at Nanoscale Interfaces Laboratory der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) in Dübendorf untersuchen mikrometergrosse Blutgerinnsel.Symbolbild: Vitaly Gariev/Unsplash
Aktuelles
Zürich/Houston – Die Universität Zürich ist eine von weltweit 34 Institutionen, die der NASA Daten zur Flugbahn der Raumkapsel Orion auf ihrem Weg um den Mond liefern werden. Dafür nutzen ein Lehrbeauftragter und seine Studierenden ein Radioteleskop, das er auf dem Dach des Physikgebäudes auf dem Campus Irchel aufgebaut hat.
(CONNECT) Die Universität Zürich (UZH) nimmt während der Mondmission Artemis 2 an einem Testlauf teil, für den die NASA weltweit 34 Institutionen ausgewählt hat. Damit will die nordamerikanische Raumfahrtagentur herausfinden, ob sie kommerzielle Anbieter, Universitäten und private Organisationen beim Verfolgen der Flugbahn von Satelliten und Raumkapseln unterstützen kann. Die eingehenden Daten werden nicht für die aktuelle Mission verwendet. Stattdessen gehe es der NASA darum, ein belastbares Ökosystem für künftige Missionen zu bilden, zitiert die UZH in ihrem Bericht den stellvertretenden Koordinator des Space Communication and Navigation-Programms der NASA.
Dass die UZH für den diesbezüglichen Testlauf der NASA ausgewählt wurde, ist Achim Vollhardt zu verdanken. Der Lehrbeauftragte am Physikinstitut und Leiter der Elektronikwerkstatt hat im vergangenen Jahr auf dem Dach des Physikgebäudes ein Radioteleskop aufgebaut, „um den Studierenden die Möglichkeit zu geben, hands-on mit echten Daten arbeiten zu können“. Manche Studierenden liessen sich „wirklich gut dafür begeistern“, so Vollhardt weiter. „Deshalb war der Hintergedanke, sie über dieses Interesse abzuholen.“ Dass die NASA Teilnehmende für dieses Programm suchen würde, wusste er damals noch nicht.
Fünf Stunden am Tag kann das Radioteleskop der UZH Signale der Raumkapsel empfangen. Mit diesen Daten sollen die Studierenden die Flugbahn der Raumkapsel Orion berechnen. Weil diese immer wieder austariert werden müssen, werde sein Team „im Laufe der Mission auch einige Bahnkorrekturen messen und verfolgen können“, so Vollhardt. Für die Bearbeitung der Rohdaten hat er mehrere Bachelorarbeiten ausgeschrieben. Unter anderem müssen sie von Rauschen bereinigt und in einem besonderen Format gespeichert werden. ce/mm

Die UZH beteiligt sich während der Mondmission Artemis II an einem NASA-Testlauf, um mit ihrem Radioteleskop Daten zur Verfolgung der Flugbahn der Raumkapsel zu liefern. Bild: Ben Smegelsky/NASA
Aktuelles
Schlieren ZH – Surgical Fusion Technologies kann mit 1,2 Millionen Franken von Innosuisse seine sportmedizinische Operationsmethode weiterentwickeln. Dabei stellt die Medtech-Firma durch einen Ultraschallgenerator bioresorbierbare Verankerungen bereit, die Weichteile mit dem Knochen verbinden.
(CONNECT) Die Schweizerische Innovationsagentur Innosuisse unterstützt die Surgical Fusion Technologies GmbH mit einem Zuschuss in Höhe von 1,2 Millionen Franken. Laut einer Mitteilung des im Bio-Technopark Schlieren-Zürich ansässigen Medtech-Unternehmens wird dies die Entwicklung von Lösungen der nächsten Generation zur Weichgewebe-Knochen-Fixierung beschleunigen. Diese sollen die chirurgischen Ergebnisse in der Sportmedizin und bei orthopädischen Eingriffen verbessern.
Der Name des Projekts lautet Aligned Fibers for Ultrasonically Bioactivated Implants (AFUBI). Es involviert als Projektpartner sowohl das Institut für Werkstofftechnik und Kunststoffverarbeitung an der OST – Fachhochschule Ostschweiz, als auch die drei Institute der Fachhochschule Nordwestschweiz für Polymer-Nanotechnologie, Polymertechnik und Chemie & Bioanalytik.
Das AFUBI-Projekt führt ein Fixierungskonzept ein, das auf ultraschallaktivierten, vollständig bioresorbierbaren Ankern basiert, die während der Implantation direkt mit dem Spongiosa-Knochen verwachsen. Die über die firmeneigene SupraFusion-Plattform kontrollierte Freisetzung bioaktiver Bioglasfasern soll die Knochenintegration beschleunigen. Durch die lokale Verflüssigung der Implantatoberfläche mittels Ultraschall ermöglicht die Technologie eine mikroinvasive Verankerung mit geringerem Knochentrauma im Vergleich zu heutigen Ankern.
„Dieser äusserst willkommene Zuschuss von Innosuisse ist eine wichtige Bestätigung unserer Technologie und ihres Potenzials, neu zu definieren, wie sich bioresorbierbare Implantate mit dem Knochen verbinden“, wird Chief Technology Officer Jörg Mayer zitiert. „Das AFUBI-Projekt ermöglicht es uns, einen minimalinvasiven Fixierungsansatz weiterzuentwickeln, der mechanische Leistungsfähigkeit mit biologisch aktiven Schnittstellen verbindet.“ ce/mm

Die Schweizerische Innovationsagentur Innosuisse unterstützt das Medtech-Unternehmen Surgical Fusion Technologies GmbH mit einem Zuschuss in Höhe von 1,2 Millionen Franken. Symbolbild: National Cancer Institute/Unsplash
Aktuelles
Die aktuelle Ausgabe des Magazins der FRZ Flughafenregion Zürich stellt die rasante Entwicklung der Informations- und Kommunikationstechnologien sowie der Künstlichen Intelligenz in den Mittelpunkt. Im Fokus steht insbesondere die zunehmende Verschmelzung von physischer Infrastruktur und digitaler Intelligenz, welche die wirtschaftliche Entwicklung der Region massgeblich prägt.
Vertikale KI und neue Dynamik
Ein zentraler Trend ist der Übergang von allgemeinen KI Anwendungen hin zu branchenspezifischen Lösungen. Diese sogenannte vertikale KI ermöglicht massgeschneiderte Anwendungen für spezifische Branchen wie Bau oder Finanzwesen. Gleichzeitig beschleunigen No-Code Plattformen die Softwareentwicklung erheblich und treiben die Innovationsgeschwindigkeit weiter voran.
Starker Standort und gezielte Investitionen
Die technologische Entwicklung wird durch eine starke regionale Verankerung ergänzt. Ein bedeutender Meilenstein ist die gesicherte Finanzierung von 445 Millionen Franken für den Switzerland Innovation Park Zurich in Dübendorf. Damit wird die Grundlage geschaffen, um Forschung und Entwicklung in der Region gezielt auszubauen und langfristig zu stärken.
Netzwerkentwicklung und Qualität im Fokus
Die FRZ blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2025 zurück. Mit über 900 Mitgliedern sowie neuen Initiativen wie dem Nachhaltigkeits Fachbeirat und dem digitalen Nachhaltigkeits Navigator setzt das Netzwerk weiterhin auf Qualität statt Quantität und stärkt seine strategische Ausrichtung.
Rückblick und Generationenwechsel
Ein besonderer Fokus liegt auf dem langjährigen Engagement von Thomas Peter, der die Entwicklung von Kloten und der Flughafenregion über mehr als zwei Jahrzehnte geprägt hat. Als verbindende Persönlichkeit zwischen Verwaltung und Wirtschaft hat er wesentlich dazu beigetragen dass die Flughafenregion zu dem lebendigen und vernetzten Zentrum wurde, das sie heute ist. Mit der Übergabe an seinen Nachfolger Marc Osterwalder beginnt ein neues Kapitel.
Ausblick – Bau und Immobilien im Fokus
Die kommende Ausgabe des FRZ Magazins widmet sich den Entwicklungen im Bau und Immobiliensektor. Im Zentrum stehen aktuelle Trends, nachhaltige Bauweisen sowie innovative Projekte in der Flughafenregion Zürich. Inserateschluss für die Ausgabe mag 02 ist der 31. Mai 2026. Werben in Medien der Flughafenregion Zürich

Aktuelles
Zürich/San Mateo – Der amerikanische Drohnenhersteller Skydio baut seine internationale Forschung aus und eröffnet ein Entwicklungsbüro in Zürich. Der Standort soll autonome Flugsysteme weiter vorantreiben und nutzt das lokale Robotik-Ökosystem.
(CONNECT) Der amerikanische Drohnenhersteller Skydio hat in Zürich ein Forschungs- und Entwicklungsbüro eröffnet. Die Skydio Switzerland GmbH konzentriert sich auf autonome Drohnentechnologie, insbesondere in den Bereichen Künstliche Intelligenz, Navigation und Wahrnehmung, wie es in einer Mitteilung heisst.
Am neuen Standort arbeitet ein spezialisiertes Team an zentralen Herausforderungen autonomer Systeme. Dazu gehören die Koordination mehrerer Einheiten, die Navigation ohne GPS-Signal sowie Echtzeitentscheidungen direkt im System. Ausschlaggebend für den Standort waren die Nähe zur Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) sowie zur Universität Zürich und der Zugang zu hochqualifizierten Fachkräften.
Geleitet wird das Büro von Davide Falanga, Director of Engineering, Autonomy Systems, der zuletzt über vier Jahre am Skydio-Hauptsitz im kalifornischen San Mateo tätig war. „Ich freue mich darauf, in Zürich ein Team aufzubauen, das die Grenzen dessen verschiebt, was Drohnen in der Praxis leisten können”, wird er zitiert. „Es ist erfreulich zu sehen, dass das lokale Ökosystem weiterhin in der Lage ist, Spitzenforschung in konkrete und wirkungsvolle Anwendungen der Luftrobotik zu überführen”, so Davide Scaramuzza, Professor für Robotik und Wahrnehmung an der Universität Zürich, an dessen Institut Falanga promovierte.
Mit dem Standort in Zürich eröffnet Skydio nach Tampere in Finnland sein zweites Forschungsbüro in Europa. Das amerikanische Unternehmen konzentriert sich auf Anwendungen in den Bereichen Militär, Polizei und Industrie. ce/as

Skydio baut seine internationale Forschung aus und eröffnet ein Entwicklungsbüro in Zürich. Symbolbild: Pok Rie/Pexels
Aktuelles
Uetikon am See ZH – Delta Labs hat eine Frühfinanzierung in Höhe von 4,4 Millionen Euro erhalten. Die Ausgründung der Universität Zürich bietet seit sechs Monaten ihre Plattform Elaiia an. Damit können Unternehmen simulieren, wie Zielgruppen auf Produkte, Strategie und Kommunikation reagieren werden.
(CONNECT) Delta Labs hat in einer Frühfinanzierungsrunde 4,4 Millionen Euro aufgebracht. Investiert haben zwei deutsche Wagniskapitalgesellschaften: Cusp Capital aus Essen und der in Berlin ansässige Auxxo Female Catalyst Fund. Damit will die von CEO Dr. Cindy Candrian und CPO Dr. Anne Scherer 2022 gegründete Ausgliederung der Universität Zürich (UZH) gemäss einer Mitteilung den nächsten Schritt gehen. Scherer ist ehemalige Assistenzprofessorin in Quantitativem Marketing an der UZH Candrian promovierte mit ihrer Dissertation zum Verhältnis zwischen Mensch und Künstlicher Intelligenz (KI). Bereits 2024 wurde Delta Labs in die Forbes 30 Under 30-Liste aufgenommen.
Vor sechs Monaten hat Delta Labs Elaiia eingeführt. Diese „Self-Service-Plattform“ basiert auf einer „strengen Methodik“ für KI-gestützte Kundensimulationen. Mit Elaiia können Teams anhand kalibrierter Kundensegmente, die auf realen und unternehmensspezifischen Daten basieren, simulieren, wie ihre Kundschaft in einem bestimmten Land oder Segment wahrscheinlich reagieren wird, bevor sie kostspielige Massnahmen bezüglich Produkt, Preisgestaltung, Kommunikation und Strategie ergreifen. Damit soll Elaiia zeitaufwändige und ebenfalls kostspielige Verfahren der Sozial- und Marktforschung wie Umfragen und Fokusgruppen ersetzen.
Wie die beiden Gründerinnen ausführen, haben sie Delta Labs auf der Grundlage ihrer Forschungserfahrung ins Leben gerufen. Um zu verstehen und vorherzusehen, wie Kunden auf Entscheidungen reagieren werden, entwickelten sie ihre Methodik, die ihr Fachwissen auf den Feldern von Marktforschung, KI-gestützter Entscheidungsfindung, quantitativer Modellierung sowie die Wissenschaft der Mensch-Technik-Interaktion einbezieht. Dabei will Delta Labs laut UZH die Erkenntnisse aus der akademischen Forschung mit den realen Geschäftsanforderungen in der Industrie verbinden. Menschliche Werte sollen als Teil einer Ethik eine zentrale Rolle beim Einsatz von KI spielen. ce/mm

Delta Labs hat im Rahmen einer Frühfinanzierungsrunde 4,4 Millionen Euro erhalten. Symbolbild: Ketut Subiyanto/Pexels
Aktuelles
Kemptthal ZH – Katadyn stellt seine neue Explorer-Wasserfilter-Serie vor. Diese tragbaren, modularen Geräte sind für Expeditionen und professionelle Feldeinsätze konzipiert. Sie kombinieren Keramikfiltration, Aktivkohle und Virenentfernung.
(CONNECT) Katadyn präsentiert seine neue Generation tragbarer Wasserfilter- und -reinigungsgeräte. Die Explorer-Serie ist laut einer Unternehmensmitteilung für Expeditionen, den Einsatz in unwegsamem Gelände und anspruchsvolle professionelle Feldeinsätze konzipiert. Das modulare System kombiniert Keramikfiltration, Aktivkohle und Virenentfernung. Es wurde im Lindauer Ortsteil Kemptthal, dem heutigen Hauptsitz des 1928 gegründeten Unternehmens, entwickelt und wird dort auch gefertigt.
„Explorer baut auf jahrzehntelanger Erfahrung in der Katadyn-Filtrationstechnologie auf, indem es die stärksten Eigenschaften mehrerer unserer bestehenden Systeme in einer modularen Plattform vereint“, wird der leitende Produktentwickler Thomas Sambeth zitiert. „Ziel war es, ein System zu entwickeln, das sich an unterschiedliche Umgebungen anpassen lässt und gleichzeitig zuverlässig und wartungsfreundlich im Feldeinsatz ist.“
Die Explorer-Serie umfasst zwei Konfigurationen, die auf derselben modularen Plattform basieren: Der Explorer Microfilter kombiniert einen vor Ort reinigbaren Keramikfilter mit Aktivkohle zur Entfernung von Bakterien, Protozoen und Partikeln und verbessert gleichzeitig den Geschmack sowie den Chlor- und Geruchsgehalt. Der Explorer Pro verfügt zusätzlich über eine Hohlfasermembran zur Virenentfernung und bietet so ein komplettes dreistufiges Reinigungssystem für Umgebungen, in denen Viren vorkommen können. Es kann bei Bedarf auf den Explorer Microfilter montiert werden.
Der Keramikfilter filtert bis zu 20'000 Liter Wasser, die im Explorer Pro verwendete Virenmembran bis zu 10'000 Liter und die Aktivkohlepatrone 500 Liter. Dabei werden Geschmack und Chlorgehalt sowie Gerüche reduziert. Katadyn ist weltweit tätig, verfügt über Produktionsstätten in Europa und den USA und beschäftigt über 220 Mitarbeitende. ce/mm

Katadyn präsentiert seine neue Generation tragbarer Wasserfilter- und -reinigungsgeräte. Bild: Katadyn Group AG
Aktuelles
Zürich – Das Standortmarketing der Greater Zurich Area (GZA) und die zugehörigen Kantone konnten 2025 insgesamt 98 Firmen aus dem Ausland anziehen. 24 davon wollen ihren Hauptsitz in der Schweiz einrichten, 29 betreiben hierzulande Forschung und Entwicklung. Das macht der GZA-Jahresbericht deutlich.
(CONNECT) Die Greater Zurich Area AG zieht in ihrem Jahresbericht 2025 ein positives Fazit. 98 ausländische Unternehmen sind dem Ruf der Standortmarketingagentur für den Wirtschaftsraum Zürich gefolgt und haben sich für einen neuen Standort in dem Verbund aus neun Kantonen sowie der Stadt Zürich und der Region Winterthur entschieden. 29 von ihnen betreiben Forschung und Entwicklung, 24 wollen ihren Hauptsitz in der Schweiz einrichten. Zusammen planen sie für die kommenden fünf Jahre 1295 neue Arbeitsplätze.
Die GZA agiert im Auftrag der Stiftung Greater Zurich Area Standortmarketing, positioniert den Wirtschaftsraum Zürich international und unterstützt ansiedlungswillige Unternehmen. Dabei bearbeitet sie besonders intensiv die Fokusökosysteme Life Sciences, Künstliche Intelligenz und Robotik. „Innovation entscheidet, ob gute Arbeitsplätze, unternehmerisches Know-how und industrielle Kompetenz in unserer Region verankert bleiben“, so Verwaltungsratspräsident Dr. Balz Hösly in seinem Vorwort. „Für einen Hochkostenstandort wie die Greater Zurich Area ist das keine Option, sondern eine strategische Notwendigkeit.“
Mit 20 Ansiedlungen war 2025 die Blockchain-Technologie die stärkste Fokusindustrie, gefolgt von Biotech und Pharma (15) und Künstlicher Intelligenz (8). Viele dieser Projekte liegen in den Sparten Robotik, Künstliche Intelligenz, autonome Systeme sowie Food & Agritech.
So hat sich das israelische Food-Tech-Unternehmen Aleph Farms für Kemptthal ZH als Ausgangspunkt für seine europäischen Aktivitäten entschieden. Vor Ort trifft es auf Partner entlang der gesamten Wertschöpfungskette: Givaudan, Migros Industrie und Bühler. Tik Tok eröffnete ein Büro in Zürich und findet dort die Nähe zu Marken, Agenturen, Medien und Personen, die Inhalte für soziale Medien schaffen. Die kanadische Firma Blockstream baut ihre Bitcoin-Infrastruktur in Lugano mit der Einrichtung ihres dortigen Hauptsitzes und der Übernahme von Elysium Lab aus. Das Pekinger Unternehmen Baidu Apollo hat Zürich als seinen ersten europäischen Standort für seine Robotaxis gewählt.
Internationale Sichtbarkeit ist auch das Ziel des Zurich AI Festivals, das von der GZA mitverantwortet und 2026 weitergeführt wird. Gleichzeitig werde die Integration des Kantons Aargau per 2027 vorbereitet, so GZA-Geschäftsführer Lukas Huber. Überhaupt stellt er die Rolle der assoziierten Kantone für die Entwicklung des Wirtschaftsstandorts heraus: Sie „schaffen mit ihren Rahmenbedingungen, ihren Clustern und ihrer Standortentwicklung die Grundlage dafür, dass dieses Marketing erfolgreich sein kann. Wir machen Promotion – die Kantone sind hervorragende Produktmanager.“ ce/mm

Die Greater Zurich Area zieht 2025 insgesamt 98 ausländische Unternehmen an, die in den kommenden Jahren 1295 neue Arbeitsplätze schaffen wollen. Symbolbild: Thirdman/Pexels
Sie müssen den Inhalt von reCAPTCHA laden, um das Formular abzuschicken. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten mit Drittanbietern ausgetauscht werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Turnstile. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Vimeo. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie müssen den Inhalt von reCAPTCHA laden, um das Formular abzuschicken. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten mit Drittanbietern ausgetauscht werden.
Mehr Informationen