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Zürich – Rayne Care hat die erste vollständig in der Schweiz gefertigte Menstruationsscheibe auf den Markt gebracht. Das Design von Gründerin Ramona Schwarz mit integrierter Fingerlasche ist patentiert. Die Disc soll helfen, den jährlich in der Schweiz durch Periodenprodukte anfallenden Müll zu reduzieren.
(CONNECT) Das 2022 gegründete Unternehmen Rayne Care aus Zürich hat nach zweijähriger Entwicklungsphase eine Menstruationstasse namens rayne disc lanciert. Dabei handelt es sich laut einer Mitteilung um eine Alternative zu Tampons und Tassen. Als erstes Produkt seiner Art wurde es komplett in der Schweiz entwickelt und wird auch im Inland hergestellt. Nach intensiven Tests und zahlreichen Prototypen ist den Angaben zufolge eine Form entstanden, die funktionale Schwächen herkömmlicher Discs behebt und Menstruationshygiene mit hochwertiger Gestaltung verbindet.
Als Herzstück der patentierten Innovation aus weichem Silikon bezeichnet Rayne das Design mit integrierter Fingerlasche, das von Gründerin Ramona Schwarz stammt. Dadurch soll sich das Produkt besonders einfach entfernen lassen. Bei dessen Nutzung entsteht auch kein Unterdruck, was es auch für Trägerinnen einer Spirale sicher macht.
„Bei Rayne sind Design, Ästhetik und Nachhaltigkeit fest in unserer DNA verankert“, wird Schwarz zitiert. „Wir entwickeln Produkte, die das Leben erleichtern, höchsten Komfort bieten und gleichzeitig die Umwelt schonen.“ Denn wie Rayne in der Mitteilung vorrechnet, nutzt eine Frau in ihrem Leben durchschnittlich 16'800 Periodenprodukte. Durch diese Einwegartikel resultiert demnach allein in der Schweiz insgesamt eine jährliche Müllmenge von bis zu 125'000 Tonnen.
Die rayne disc verspricht bis zu zwölf Stunden Schutz, ohne dass sie zwischendurch gewechselt werden muss. Sie ersetzt fünf bis sieben herkömmliche Tampons und ist über Jahre verwendbar. ce/mm

Rayne Care aus Zürich hat eine Menstruationstasse namens rayne disc lanciert. Bild: zVg/Rayne Care AG
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Zürich/San Francisco – VitaminºC hat seinen ersten klimafokussierten Fonds mit 18 Millionen Euro aufgelegt. Die frauengeführte Risikokapitalfirma versteht sich als Brücke zwischen Europa und dem Silicon Valley. Sie investiert in Frühphasen-Start-ups, die mit Lösungen gegen den Klimawandel global wachsen wollen.
(CONNECT) VitaminºC hat das erste Closing ihres Klimafonds mit 18 Millionen Euro bekanntgegeben. Der Debütfonds der neuen, von Frauen geführten Risikokapitalgesellschaft investiert in Start-ups in der Pre Seed- und Seed-Phase, die sich mit Lösungen zur Eindämmung des Klimawandels und der Anpassung der Menschen an die bereits unvermeidlichen Folgen befassen. „Stellen Sie sich das wie ein Auto vor“, wird Mitgründerin Nathalie Moral in einem Bericht zitiert, auf den VitaminºC in seiner Bekanntgabe verweist. „Wir müssen die Geschwindigkeit der Emissionen zur ndämmung reduzieren und gleichzeitig sicherstellen, dass der Airbag für die bereits unvermeidbaren Auswirkungen bereit ist. Wir investieren in beides.“
Nathalie Moral arbeitet in Zürich, wo sich der Hauptsitz von VitaminºC befindet. Ihre Mitgründerin Sophie Lamparter führt die Geschäfte von San Francisco aus. Entsprechend positionieren die beiden Gründerinnen ihre Risikokapitalgesellschaft als strategische Brücke zwischen Europa und dem Silicon Valley. Ihnen kommt es darauf an, europäische Expertise bezüglich wirkungsorientierten Investments mit nordamerikanischer Skalierungskompetenz zu kombinieren, um ab Tag 1 globale Unternehmen aufzubauen.
„Europas Deep-Tech-Sektor ist Weltklasse, aber viele Start-ups stossen an ihre Skalierungsgrenzen und haben Schwierigkeiten, global zu expandieren“, führt Sophie Lamparter in dem Bericht aus. „Wir bringen Gründerinnen und Gründer mit ihren ersten US-Kunden, Mitarbeitenden sowie Investorinnen und Investoren zusammen. Und da die US-Klimapolitik mit Unsicherheiten konfrontiert ist, blicken Gründende aus den USA zunehmend auf das stabile regulatorische Umfeld in Europa. Die Brücke funktioniert in beide Richtungen, und wir sind in beiden Ökosystemen vor Ort präsent.“
Der Fonds investiert 0,5 bis 1,5 Millionen Euro in der Pre-Seed- und Seed-Phase. Jede Investition muss das Potenzial aufweisen, innerhalb von fünf Jahren mindestens 100'000 Tonnen CO2 einzusparen oder zu entfernen oder aber die Widerstandsfähigkeit von 100'000 Menschen zu verbessern. ce/mm

VitaminºC hat das erste Closing ihres Klimafonds mit 18 Millionen Euro bekanntgegeben; Im Bild: Sophie Lamparter, Mitgründerin und Geschäftsführerin von VitaminºC. Bild: zVg/Sophie Lamparter
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Zürich/Los Alamos – Ein Team der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) untersucht zusammen mit Partnern wie dem Los Alamos National Laboratory, ob auf dem Mond ausgelegte Glasfasern als Sensoren verwendet werden können. Ein solches Netz könnte Aufschluss über die innere Struktur des Erdtrabanten geben.
(CONNECT) Forschende der ETH prüfen, ob Glasfasern dazu taugen könnten, den Mond flächendeckend zu überwachen. Dazu könnte diese dünnen und sehr leichten Fasern von einem Mondfahrzeug auf der Mondoberfläche ausgelegt werden. Wie es in einer Mitteilung heisst, funktionieren diese Kabel wie Tausende winziger Sensoren, die jede Erschütterung durch Mondbeben, Meteoriteneinschläge oder Mondlandungen registrieren. Zum Team dieser Studie unter der Leitung von ETH-Professor Johan Robertsson zählen auch internationale Partner wie das Los Alamos National Laboratory im US-Bundesstaat New Mexico.
Für ihre Untersuchung nutzen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die sogenannte Distributed Acoustic Sensing (DAS)-Technologie. Dabei sendet ein Laser Lichtpulse durch ein Glasfaserkabel. Winzige Unregelmässigkeiten in der Faser streuen das Licht, was mit einem Messgerät aufgezeichnet wird. Seismische Wellen verändern die Lichtstreuung. Die Zeitverzögerung der Signale zeigt, wo im Kabelnetz die Bewegung aufgetreten ist. Auf der Erde wird die DAS-Technologie bereits genutzt, um Erdbeben und Erdrutsche zu überwachen oder die Wanderungen von Walen in den Ozeanen nachzuverfolgen.
„Glasfasersensorik könnte unser Verständnis des Mondes, seines Inneren, seiner Lavaröhren, seiner Landeplätze und seiner Wasserressourcen stark erweitern“, wird Prof. Robertsson zitiert. „Wir halten es sogar für möglich, dass wir mit Glasfasern auf dem Mond Gravitationswellen detektieren, die die Eigenmoden des Mondes anregen“. Eigenmoden oder Schwingungsmuster werden durch seismische Ereignisse wie Beben angeregt und liefern Informationen über das Innere des Planeten. Für das Team der ETH Zürich ist die aktuelle Forschung den Angaben zufolge Teil eines umfassenderen Projekts zur Entwicklung von neuen Sensortechnologien. ce/mm

Forschende der ETH prüfen, ob auf dem Mond ausgelegte Glasfasern als Sensoren für die Mondforschung dienen können. Symbolbild: Mike Petrucci/Unsplash
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Herisau AR/Pfäffikon ZH/Richardson/Düsseldorf – HUBER+SUHNER und Aurora Networks modernisieren das Kabelnetzwerk von Vodafone. Dafür bringen der Schweizer Spezialist für Verbindungstechnik und der Geschäftsbereich des texanischen Unternehmens Vistance Networks ihre jeweiligen Expertisen ein.
(CONNECT) HUBER+SUHNER mit Sitzen in Herisau und Pfäffikon und Aurora Networks aus Richardson im US-Bundesstaat Texas werden den deutschen Telekom-Anbieter Vodafone bei der Entwicklung eines Kabelnetzwerks der nächsten Generation unterstützen. Laut einer Mitteilung des Schweizer Spezialisten für elektrische und optische Verbindungstechnik sollen die Leistungen der beiden Technologieunternehmen Vodafone bei der Einführung innovativer Technologien für Distributed Access Architecture (DAA) und virtuelles Cable Model Termination System (vCMTS) unterstützen und die bestehende Hybrid-Fiber-Coax (HFC)-Infrastruktur optimieren.
„Wir freuen uns über die Zusammenarbeit mit Aurora Networks und HUBER+SUHNER“, wird Michael Rabes, Director of Fixed Access Engineering bei Vodafone Deutschland, zitiert. „Die Zusammenarbeit mit Aurora Networks und HUBER+SUHNER ist langfristig ausgelegt und fördert zukünftige Kooperationen.“
Guy Sucharczuk, SVP & President Access Network Solutions bei Aurora Networks, heisst Vodafone in der wachsenden Gruppe globaler Betreiber willkommen, die vCCAP Evo übernommen haben. „VCCAP Evo wird es Vodafone ermöglichen, die Netzwerkleistung erheblich zu optimieren.“
HUBER+SUHNER, ein globaler Anbieter von innovativen und qualitativ hochwertigen Konnektivitätslösungen, wird Vodafone mit Remote PHY-Lösungen der nächsten Generation ausstatten. Die Systeme unterstützen vollständige softwareseitige Interoperabilität und tragen damit zur Weiterentwicklung und Skalierung der modernen HFC-Netzarchitektur von Vodafone bei.
„Über die vergangenen Jahrzehnte haben zahlreiche analoge optische und Hochfrequenz-Technologielösungen von HUBER+SUHNER die Weiterentwicklung des Kabelnetzes von Vodafone unterstützt“, so Jürgen Walter, COO Segment Kommunikation bei HUBER+SUHNER. „Wir bringen hier gern unser tiefes und gewachsenes Know-how ein.“ ce/mm

HUBER+SUHNER wird Vodafone mit Remote PHY-Lösungen der nächsten Generation ausstatten. Bild: zVg/HUBER+SUHNER AG
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Zürich – Die Automobilbranche forciert laut einer Umfrage Lösungen im Bereich Automatisierung und Robotik, um Lieferketten widerstandsfähiger zu gestalten. Diese Ergebnisse stellt die jüngste Ausgabe des Automotive Manufacturing Outlook Survey von ABB Robotics in den Kontext von Kostendruck, verschärftem Wettbewerb und Arbeitskräftemangel.
(CONNECT) Unternehmen des Automobilsektors investieren verstärkt in Automatisierung und Robotik. Das zeigt der aktuelle Automotive Manufacturing Outlook Survey von ABB Robotics aus Zürich und dem britischen Branchenportal Automotive Manufacturing Solutions (AMS).
Für knapp ein Drittel der Befragten ist dies laut einer Mitteilung eine zentrale Strategie für das kommende Jahr. Dabei bestehe Interesse an Robotern, die mit Menschen kollaborieren, sowie autonomen mobile Roboter (AMRs) und fahrerlose Transportsysteme (AGVs), um die händische Arbeit zu verringern. Das zeigt die Befragung von weltweit 473 Führungspersonen von Fahrzeugherstellern und Zulieferunternehmen entlang der Wertschöpfungskette.
„Die AMS/ABB-Umfrage macht deutlich, dass die Automobilhersteller die Lehren aus Störungen der Lieferketten gezogen haben und nun – wenn auch nicht ohne Schmerzen – in Strukturen investieren, die künftige Schocks besser auffangen können, statt auf eine Rückkehr zu einer Stabilität zu warten, die es möglicherweise nie mehr geben wird“, heisst es dazu auf der Londoner Plattform AMS, die Teil des Süddeutschen Verlages ist.
Diese Strategie basiert gemäss der Analyse auf dem Wunsch, Risiken in Bezug auf die Planbarkeit, das Personal und andere Ressourcen zu minimieren. 33 Prozent der Führungskräfte setzen den Fokus auf Kostenkontrolle und ein strafferes Budgetmanagement. Der Arbeitskräftemangel und steigende Lohnkosten gehören für 30 Prozent zu den grössten Herausforderungen. Energie- und Materialkosten sind für 34 Prozent ein zentrales Problem.
„Die intelligente Fabrik ist nicht länger eine Zukunftsvision – sie ist für Hersteller, die in einem anspruchsvollen und dynamischen Umfeld wettbewerbsfähig bleiben wollen, unverzichtbar geworden“, wird Joerg Reger zitiert, Managing Director der Automotive Business Line von ABB Robotics. Autonomere und vielseitigere Robotik werde zunehmend als praktische, kurzfristig umsetzbare Lösung für Kostendruck, Arbeitskräfteverfügbarkeit und Herausforderungen bei der Energieeffizienz gesehen.
ABB Robotics mit Sitz in Zürich berschäftigt weltweit 7000 Mitarbeitende. Es bietet Industrieroboter, Roboter mit der Fähigkeit der Zusammenarbeit mit Menschen - sogenannte Cobots - und autonome mobile Roboter für Anwendungen in allen Branchen an. ce/yvh

Automobilhersteller erhoffen sich von Automatisierung und Robotik, besser auf Schocks reagieren zu können. Bild: zVg/ABB
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Winterthur – Die beiden Winterthurer Unternehmen Kistler und Cyltronic haben eine kompakte Servopresse mit Servoverstärker, Motor und Sensoren entwickelt. Die elektromechanischen Fügemodule der neuen Serie vereinen alle für einen sicheren Fügeprozess notwendigen Komponenten in einem Gehäuse.
(CONNECT) Kistler macht laut einer Mitteilung das elektromechanische Fügen deutlich bequemer. Im neuen Integrated Joining System mit Kraft-Weg-Messung vereint der weltweit tätige Spezialist für Messtechnik und Sensoren mit Sitz in Winterthur erstmals alle Komponenten einer Servopresse in einem einzigen Gehäuse. Lediglich die Prozessüberwachung und -steuerung maXYmos NC von Kistler ist zusätzlich anzuschliessen. So entsteht eine durchgängige Messkette – von der Prozesssteuerung, über die Überwachung bis zur Auswertung
Realisiert hat Kistler dieses in einem Gehäuse zusammengefasste kompakte Fügesystem in Zusammenarbeit mit dem 2020 gegründeten und im Technopark Winterthur ansässigen Unternehmen Cyltronic. „Die Kolleginnen und Kollegen von Cyltronic haben viel wertvolle Erfahrung in der Integration von Komponenten bei Elektrozylindern“, wird Bastian Telgen zitiert, der bei Kistler die Entwicklung des Integrated Joining Systems verantwortete. „Dieses Wissen war essenziell, um unser neues System so schnell und erfolgreich umsetzen zu können.
Das kompakte Fügesystem ist für Maschinen- und Anlagebauer gedacht, die eine prozessgesicherte (teil-)automatisierte Montagestation für das Fügen von Bauteilen mit einer Servopresse planen. Es eignet sich als energiesparende Alternative zu pneumatischen Systemen. Das Integrated Joining System verfügt über bis zu 2,5 Kilonewton Fügekraft, 200 Millimeter Hub und 250 Millimeter Verfahrgeschwindigkeit. Die mechanische Schnittstelle ist entsprechend der ISO-Norm 15552 ausgelegt.
Dadurch eignet sich die Servopresse unter anderem besonders für Anwendungen in der Elektronik- und Automobilfertigung, in denen bisher aus Platzmangel oder Kostengründen vorrangig pneumatische Systeme genutzt wurden. „Wir freuen uns darauf, viele Projekte mit unseren Kunden umzusetzen“, so Telgen, „und weitere Lösungen und Funktionen entlang der Marktbedürfnisse mit entsprechendem Feedback der Nutzer zu entwickeln.“ ce/mm

Kistler und Cyltronic haben eine kompakte Servopresse mit Servoverstärker, Motor und Sensoren entwickelt. Bild: Kistler Holding AG
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Zürich – Investor Amazon hat RIVR Technologies nun ganz übernommen. Das Zürcher Unternehmen entwickelt Physische Künstliche Intelligenz (KI), die in Form von Zustellrobotern Haustürlieferungen ausführt. Zuletzt hatte die Post mit Migros Online die Zustellung schwerer Pakete und Boxen getestet.
(CONNECT) RIVR Technologies ist neu Teil von Amazon. Das hat Marko Bjelonic, der CEO und Mitgründer des Zürcher Unternehmens, jetzt mitgeteilt. „Dieser Schritt wird unsere Vision beschleunigen, Allgemeine Physische KI durch Haustürlieferung zu entwickeln und Robotik und KI näher an den realen Einsatz im grossen Massstab zu bringen“, so Bjelonic. „Ich bin unglaublich stolz auf das, was RIVR aufgebaut hat, und noch gespannter darauf, was wir als Nächstes bei Amazon erreichen werden.“
Der Zustellroboter von RIVR, einer 2023 gegründeten Ausgliederung der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich, ist für die Auslieferung an der Haustür konzipiert. Er ist auf vier bereiften Beinen unterwegs und ähnelt in seiner Statur einem Hund. Er kann sein Ziel autonom ansteuern, Treppen überwinden und dabei Lasten bis zu 60 Kilogramm tragen. Seine Physische KI verbindet KI-Algorithmen mit Sensoren, Kameras und Aktoren, um Maschinen zu befähigen, ihre Umgebung wahrzunehmen, zu interpretieren und eigenständig zu handeln.
Das Jungunternehmen hatte sich im Januar 2025 von Swiss-Mile in RIVR Technologies umbenannt. RIVR hatte darüber berichtet, dass RIVR in Kollaboration mit dem Just Eat Takeaway.com im August 2025 in Zürich mit der Auslieferung von Mahlzeiten begonnen hatte. Bis September vergangenen Jahres unterzogen die Schweizerische Post und Migros Online die Zustellroboter von RIVR in Regensdorf ZH einem mehrmonatigen Praxistest.
Amazon-Chef Jeff Bezos und der Amazon Industrial Innovation Fund hatten im Rahmen einer Finanzierungsrunde bereits 2024 in RIVR Technologies investiert. Die endgültige Übernahme dürfte das Interesse an der Schweiz als Drehscheibe für Robotik weiter steigern, mutmasst startupticker.ch. Der Amazon Industrial Innovation Fund habe bereits ein weiteres vielversprechendes Start-up in der Schweiz ausgemacht und in Algorized investiert. Die Technologie des in Lausanne ansässigen Start-ups ermöglicht es Robotern, durch Sichtbehinderungen, Staub und Dunkelheit hindurch zu „sehen“. ce/mm

RIVR Technologies ist neu Teil von Amazon. Bild: RIVR AG
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Schlieren ZH – Die zuständige Behörde der USA hat CUTISS für einen Kernbereich seines Prozesses zur Herstellung von menschlicher, lebender Haut für personalisierte Anwendungen ein neues Patent erteilt. Es unterstützt die Industrialisierung des Hauptprodukts von CUTISS namens denovoSkin.
(CONNECT) CUTISS hält ein neues Patent in Händen: Die im Bio-Technopark Schlieren-Zürich ansässige und 2017 gegründete Ausgliederung der Universität Zürich hat vom Patentamt der USA das Schutzrecht für sein Einwegsystem und Verfahren zur Herstellung eines komprimierten Hydrogels erhalten.
Laut einer Mitteilung der Biotech-Firma betrifft die patentierte Erfindung einen Kernbereich des Prozesses der des sogenannten Tissue-Engineering-Prozesses, indem sie die Herstellung von komprimierten Hydrogelen in einem vollständigen Einwegformat ermöglicht. Gemäss dem Patent ist dieser Ansatz darauf ausgelegt, das Kontaminationsrisiko zu verringern, den Arbeitsablauf zu vereinfachen, die Produktionskomplexität zu senken und eine verbesserte Qualität sowie Skalierbarkeit bei der Herstellung von Transplantaten zu ermöglichen.
Den Angaben zufolge stärkt das neue Patent aus den USA das Portfolio an geistigem Eigentum des von CEO und Mitgründerin Dr. Daniela Marino, COO Kathi Mujynya Ludunge und CIO Dr. Vincent Ronfard geführten Unternehmens. Vor allem unterstützt es dessen übergeordnete Strategie, personalisierte Hautgewebetherapien durch robuste, standardisierte und skalierbare Herstellungsansätze für sein Hauptprodukt denovoSkin zu industrialisieren.
Unter diesem Namen hat CUTISS ein Verfahren zur Herstellung menschlicher, lebender Haut für die personalisierte Anwendung entwickelt. Das Hauptprodukt von CUTISS befindet sich derzeit in der Schweiz und der Europäischen Union in einer klinischen Studie der Phase 3 und verfügt über den Status als Arzneimittel gegen seltene Krankheiten, die sogenannte Orphan Drug Designation, zur Behandlung von Verbrennungen, erteilt von Swissmedic, der Europäischen Arzneimittel-Agentur und der US-Food and Drug Association. ce/mm

CUTISS hat vom Patentamt der USA das Schutzrecht für sein Einwegsystem und Verfahren zur Herstellung eines komprimierten Hydrogels erhalten. Bild: zVg/CUTISS AG
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Zürich/Dübendorf ZH – Forschende der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich und der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt entwickeln ein Dämmmaterial aus Sägemehl, das als Brandschutz eingesetzt werden kann. Das mit Mineralien versetzte Material soll zum feuerfesten Innenausbau genutzt werden.
(CONNECT) Forschende der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) und der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) haben ein Dämmmaterial aus Sägemehl entwickelt, das zum feuerfesten Innenausbau verwendet werden kann, heisst es in einer Mitteilung.
Das Komposit besteht aus Sägemehl und dem Mineral Struvit, einem kristallinen, farblosen Ammoniummagnesiumphosphat. Die Forschenden hatten bei ihren Arbeiten die Schwierigkeit zu überwinden, die Materialien im Kristallisierungsprozess des Struvits mit den Sägemehlpartikeln zu verbinden. Dies gelang mittels eines Enzyms, das aus Wassermelonenkernen gewonnen wurde. Das kristallisierte Mineral füllt die Hohlräume des Sägemehls auf. Das so entstandene Material wird in Platten gepresst und bei Raumtemperatur getrocknet.
Die Komposition zeigt nach ersten Tests ähnliche Brandschutzeigenschaften wie herkömmliche zementgebundene Spanplatten. Bei den Tests, die gemeinsam mit dem Polytechnikum Turin durchgeführt wurden, zeigte sich, dass die Struvit-Sägemehlplatten um eine dreimal verzögerte Zeit Feuer fangen als Fichtenholz. In dem Prozess jedoch bildet sich anorganisches Material, das ein Ausbreiten der Flammen eindämmt.
Für eine Skalierung des Prozesses und einen Einsatz des neuen Materials ist es wichtig, die Herstellungskosten zu senken. Derzeit ist die Herstellung des Bindemittels aus dem Mineral teurer als Polymer-Bindemittel oder Zement. Dies könnte sich mit dem Erschliessen eines weiteren Kreislaufs ändern: Struvit fällt in grossen Mengen in Kläranlagen an. „Diese Ablagerungen könnten wir als Ausgangsmaterial für unseren Baustoff verwenden“, wird Ronny Kürsteiner, Forschender am Bereich holzbasierte Materialien an der ETH, in der Mitteilung zitiert.
Die Studie ist im Fachjournal Chem Circularity publiziert. ce/ww

Forschende der ETH und der Empa haben ein Dämmmaterial aus Sägemehl entwickelt, das zum feuerfesten Innenausbau verwendet werden kann. Bild: Maximilian Ritter / aus R Kürsteiner et al. Chem Circularity 2026, CC BY 4.0
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Zürich – Forschende der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) haben eine Technologie entwickelt, mit der sich die Echtheit von Bildern, Videos und Audiodateien überprüfen lässt. Ein Sensorchip signiert Aufnahmen direkt bei der Entstehung und soll so manipulierte Inhalte erkennbar machen.
(CONNECT) Forschende der ETH haben eine Sensortechnologie entwickelt, die Bild-, Video- oder Audiodaten bereits im Moment der Aufnahme mit einer Art digitalen Fingerabdruck versieht. Diese kryptografische Signatur kann in einem öffentlichen Register, etwa einer Blockchain, gespeichert werden. Dadurch lässt sich gemäss einer Mitteilung jederzeit überprüfen, ob Daten echt oder nachträglich verändert worden sind. Ziel ist es, manipulierte Inhalte wie Deepfakes einfacher erkennbar zu machen.
Jede spätere Veränderung der Dateien hinterlässt Spuren, da sie nicht mehr mit der ursprünglichen Signatur übereinstimmt. „Das Vertrauen in digitale Inhalte schwindet. Wir wollten eine Technologie entwickeln, mit der die Menschen überprüfen können, ob etwas echt ist“, wird Felix Franke zitiert, der den Chip an der ETH mitentwickelt hat.
Um Daten zu manipulieren, müsste der Chip physisch angegriffen werden. „Ein technischer Aufwand, der so hoch wäre, dass die massenhafte Herstellung manipulierter Inhalte für Social-Media-Plattformen praktisch verunmöglicht wird“, so Mitentwickler Fernando Cardes.
Die Technologie lässt sich grundsätzlich in Kameras und andere Sensoren integrieren. Der entwickelte Chip ist derzeit noch ein Prototyp. Für eine breite Anwendung sind weitere Entwicklungsschritte notwendig. Die Forschenden sehen jedoch Potenzial für einen kommerziellen Einsatz und haben bereits einen Patentantrag eingereicht. ce/as

Der Sensorchip ist ein Prototyp, der die technische Machbarkeit demonstriert. Bild: Caroline Arndt Foppa/ETH Zürich
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Zürich – Das Universitätsspital Zürich, die Universität Zürich, die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich sowie der Bahnhof Stadelhofen sollen ab 2037 mit Energie aus dem Zürichsee geheizt und gekühlt werden. Energie 360° investiert rund 40 Millionen Franken in das Projekt.
(CONNECT) Energie 360° wird den Energieverbund Hochschulgebiet realisieren. Ab 2037 sollen das Universitätsspital Zürich, die Universität Zürich, die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich sowie der Bahnhof Zürich Stadelhofen mit Energie aus dem Zürichsee geheizt und klimatisiert werden, informiert der Energieversorger aus Zürich in einer Mitteilung. Ihr zufolge investiert Energie 360° rund 40 Millionen Franken in den Energieverbund.
Das Projekt sieht den Bau einer Seewasserzentrale im Gebiet Tiefenbrunnen vor. Der Baustart der Zentrale ist für Sommer 2034 vorgesehen. Von dort soll das Seewasser über den geplanten zweiten Riesbachtunnel der SBB zum Bahnhof Zürich Stadelhofen und zum Hochschulgebiet geleitet werden. Anschliessend fliesst das Wasser in die Limmat.
„Der See als Energiequelle dient im Hochschulgebiet zur klimafreundlichen Klimatisierung und Beheizung“, wird Energie 360°-CEO Romeo Deplazes in der Mitteilung zitiert. „So leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Transformation der Stadt Zürich von fossil zu erneuerbar.“ ce/hs

Der Zürichsee soll ab 2037 das Hochschulgebiet inklusive Universität, ETH, Universitätsspital und Bahnhof Stadelhofen klimafreundlich heizen und kühlen. Symbolbild: Henrique Ferreira/Unsplash
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Die FRZ Flughafenregion Zürich, Wirtschaftsnetzwerk & Standortentwicklung, blickt auf ein sehr erfolgreiches Jahr 2025 zurück. Unter dem Leitmotiv «High Performance» standen Innovation, Vernetzung und Spitzenleistungen im Zentrum. Zahlreiche Projekte, starke Veranstaltungen und neue Initiativen unterstreichen die dynamische Entwicklung der Flughafenregion.
Die FRZ Flughafenregion Zürich organisierte im Berichtsjahr rund 50 Veranstaltungen mit insgesamt 5’639 Teilnehmenden. Highlights waren der 11. ImmoSummit sowie das 25-jährige Jubiläum des Wirtschaftsforums, die beide mit Besucherrekorden und hochkarätigen Referierenden überzeugten. Ergänzt wurde das Programm durch exklusive Formate wie CEO-Events sowie themenspezifische Plattformen wie ICT Roundtables, ImmoLunches und Sustainability Circles, die den fachlichen Austausch gezielt vertieften.
Die Mitgliederentwicklung blieb auf einem stabil hohen Niveau mit weiterem Wachstum. Ende 2025 zählte die FRZ 901 Mitglieder, was einem Anstieg von rund 5 Prozent entspricht. Besonders hervorzuheben ist die ausserordentlich hohe Zufriedenheit innerhalb der Community: 95 Prozent der Mitglieder sind zufrieden bis sehr zufrieden, und 98 Prozent empfehlen die FRZ aktiv weiter. Rund 80 Prozent betrachten sie als ihr bevorzugtes Wirtschaftsnetzwerk.
Auch wirtschaftlich entwickelte sich die Organisation positiv. Der Umsatz stieg auf 2’846’860 CHF und bestätigt die nachhaltige Entwicklung der FRZ als starke Plattform für Netzwerk, Standortförderung und Partnerschaften.
Ein besonderer Fokus lag 2025 auf Innovation und Nachhaltigkeit. Mit der Gründung des Nachhaltigkeits-Fachbeirats und der Lancierung des digitalen Nachhaltigkeits-Navigators wurden neue Impulse gesetzt. Dieses Tool macht Best Practices aus den Bereichen Ökologie, Soziales, Wirtschaft und Unternehmensführung sichtbar und unterstützt Mitglieder konkret bei der Umsetzung nachhaltiger Projekte.
Auch in der Standortentwicklung wurden wichtige Fortschritte erzielt. Gemeinsam mit den Städten und Gemeinden der Flughafenregion Zürich wurde das Standortkonzept weiterentwickelt. Ziel ist es, die Flughafenregion als führenden Hub für ICT, Mobilität, MICE sowie Headquarters international noch sichtbarer zu machen und ihre Strahlkraft nachhaltig zu erhöhen.
Die FRZ versteht sich weiterhin als zentrale Plattform für Vernetzung, Innovation und Zusammenarbeit. Sie verbindet Unternehmen, Wissenschaft, Städte und Gemeinden und schafft damit die Grundlage für nachhaltiges Wachstum und wirtschaftliche Stärke in der gesamten Region.

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