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Schlieren ZH/Täby – Die schwedische Firma Europa Biosite übernimmt den Vertrieb der neu eingeführten immunoMUSE-Kits von arcoris bio. So soll die Reichweite für die MUSE-Plattform des im Bio-Technopark Schlieren-Zürich ansässigen Unternehmens in Europa und Nordamerika ausgebaut werden.
(CONNECT) Arcoris bio aus dem Bio-Technopark Schlieren-Zürich und das schwedische Unternehmen Europa Biosite haben eine Partnerschaft vereinbart. Der Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für die Life-Sciences-Branche wird laut einer Mitteilung die neu eingeführten immunoMUSE-Kits von arcoris bio in mehreren europäischen Ländern und in Nordamerika vertreiben.
Die MUSE-Technologie von arcoris bio ermöglicht die simultane Detektion mehrerer Biomarker „mit aussergewöhnlicher Sensibilität und vereinfachten Arbeitsabläufen“, so das Unternehmen. „Durch die Unterstützung des Nachweises von Zielmolekülen mit geringer Konzentration in einer einzelnen Probe und die Ermöglichung eines höheren Probendurchsatzes ist MUSE bestens geeignet, Anwendungen in der digitalen Pathologie und der translationalen Forschung voranzutreiben.“
CEO Matyas Vegh bezeichnet Europa Biosite als idealen Vertriebspartner: „Durch die Kombination unserer Innovation mit dem umfassenden kommerziellen und wissenschaftlichen Netzwerk von Europa Biosite können wir mehr Forschern helfen, wertvolle biologische Erkenntnisse zu gewinnen und die nächste Generation von Anwendungen in der räumlichen Biologie und der digitalen Pathologie voranzutreiben.“
Die Technologie erfülle die wachsende Nachfrage nach hochempfindlichen Multipley-Immunofluoreszenz-Workflows, so Sebastian Buchert, Group Product Director bei Europa Biosite. „Wir sind überzeugt, dass immunoMUSE Forschenden die einzigartige Möglichkeit bietet, ihre bestehende Antikörper-Expertise optimal zu nutzen und gleichzeitig eine überragende analytische Leistung zu erzielen. Wir freuen uns darauf, diese Lösung unserer Kundschaft in ganz Europa und Nordamerika anbieten zu können.“ ce/mm

Arcoris bio und das schwedische Unternehmen Europa Biosite haben eine Partnerschaft vereinbart. Bild: zVg/arcoris bio AG
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Zürich – Forschende der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) haben mit Computeranalysen und -simulationen den Planeten Venus untersucht. Entgegen bisheriger Annahmen konnten sie dabei vulkanische und tektonische Aktivitäten nachweisen.
(CONNECT) Forschende der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) haben mit neuen Computermodellen nachgewiesen, dass die Venus ein tektonisch aktiver Planet ist. Mit hochauflösenden und dreidimensionalen Darstellungen konnte das Team um Taras Gerya, Professor für Geodynamik am Departement Erd- und Planetenwissenschaften, laut einer Mitteilung zeigen, dass Oberflächenveränderungen erst in jüngster Zeit entstanden waren. Die Forschungen widerlegen bisherige Annahmen, dass die Venus geologisch inaktiv ist.
Anhand gemessener Daten simulierten die Forschenden Grabenbrüche auf der Venus hochaufgelöst und zum ersten Mal dreidimensional. Daraus folgende Simulationen zeigten, dass Riftflanken sich auftürmen, wenn jüngere geologische Bewegungen zu verzeichnen sind. Etwa 8 Prozent der Venusoberfläche ist von Riftzonen bedeckt, von denen manche eine Länge von etwa 40 Kilometern haben. Die aktuellen Simulationen werden auch von Aufnahmen der Magellan-Sonde bestätigt, die ihre Mission in den 1990er-Jahren abschloss.
Aus den Modellen und Berechnungen schliessen die Forschenden, dass die Venus bis heute ein aktiver Planet ist. „Die Ergebnisse helfen, die tektonische Aktivität der Venus besser einzuschätzen“, wird Taras Gerya in der Mitteilung zitiert.
Für Anfang der 2030er plant die Europäische Weltraumorganisation (ESA) die Mission EnVision. Gerya und ETH-Geophysikprofessor Paul Tackley sowie ihre Kooperationspartner entwickeln derzeit Messinstrumente, mit denen der Venus-Orbiter die Oberfläche abtasten soll. Die aktuelle Studie ist in der Fachzeitschrift „Nature Geosciences" publiziert. ce/ww

Forschende der ETH haben mit neuen Computermodellen nachgewiesen, dass die Venus ein tektonisch aktiver Planet ist. Bild: JPL-Caltech/NASA
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Winterthur – Medyria hat von Investoren 3,5 Millionen Franken erhalten. Damit will das auf Sensortechnologien für kardiologische Kathetermessungen spezialisierte Medtech-Unternehmen den Zulassungsprozess und die Markteinführung seines Hauptprodukts PyCath in den USA vorantreiben.
(CONNECT) Die Medyria AG hat eine Investitionsrunde mit 3,5 Millionen Franken abgeschlossen. Mit dieser Finanzierung unternimmt das im Technopark Winterthur ansässige Medtech-Unternehmen einer Mitteilung zufolge „einen entscheidenden Schritt in Richtung der weltweiten Vermarktung des PyCath-Systems“.
PyCath liefert kardiologischem Fachpersonal Echtzeitinformationen zu den wichtigen physiologischen Parametern CRF (Koronare Flussreserve) und FFR (Fraktionelle Flussreserve), die Aufschlüsse über die Durchblutung des Herzmuskels und Verengungen in den Herzkranzgefässen ermöglichen. Zu diesen Indizes fügt PyCath die Messung der Blutflussgeschwindigkeit hinzu, die von einem eigenen Sensor ausgeführt wird.
Die aktuelle Finanzierung soll die Expansion von Medyria in den USA vorantreiben, so Medyria-Gründer und -CEO Mauro M. Sette: „Diese Finanzierung bestätigt nicht nur das disruptive Potenzial unserer PyCath-Technologie, sondern verschafft uns auch den nötigen Spielraum, um das 510(k)-Zulassungsverfahren der FDA zu durchlaufen und unsere kommerzielle Infrastruktur in den Vereinigten Staaten aufzubauen. Wir konzentrieren uns voll und ganz darauf, diese bahnbrechende Diagnoselösung amerikanischen Ärzten zur Verfügung zu stellen, mit dem Ziel, letztendlich die Behandlungsergebnisse für Patienten weltweit zu verbessern.“
Diese aktuelle Investition folgt auf eine Finanzierungsrunde aus dem vergangenen Jahr, in der sich Medyria 1,5 Millionen Franken für die Weiterentwicklung von PyCath sicherte. Bereits 2012 hatte Medyria das Förderungsprogramm von Venture Kick gewonnen, war 2016 eines der TOP 100 Swiss Startups und schloss 2018 eine Serie-B-Finanzierungsrunde mit 3,7 Millionen Franken ab. ce/mm

Medyria AG hat eine Investitionsrunde mit 3,5 Millionen Franken abgeschlossen. Symbolbild: fauxels/Pexels
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Villigen AG/Zürich – Forschende des Paul Scherrer Instituts (PSI) und der Universität Zürich (UZH) haben eine Proteinstruktur entdeckt und entschlüsselt, die unter anderem bei der Hälfte aller Melanome am Tumorwachstum beteiligt ist. Jetzt wird nach Wirkstoffen gesucht, die diese Struktur blockieren.
(CONNECT) Forschende des PSI und der UZH haben die Tür für neue Krebstherapien geöffnet, die gegen eine der gefährlichsten Krebsarten, den schwarzen Hautkrebs, eingesetzt werden könnten. Sie haben eine bislang unbekannte Proteinstruktur entdeckt, eine Mutation des Proteins namens B-Raf.
Die Hälfte dieser auch Melanom genannten Tumore und weitere 7 Prozent aller anderen Krebsarten weisen eine Mutation dieses Proteins auf. „Krebstumore, die von B-Raf-Mutationen betroffen sind, gelten als besonders aggressiv und schwer zu behandeln“, erklärt Yasushi Kondo vom PSI-Zentrum für Life Sciences in einer Mitteilung des PSI. Er ist auch der Erstautor der jetzt in der Fachzeitschrift „Molecular Cell“ veröffentlichten Studie des Teams.
Das B-Raf-Protein ist Teil eines zentralen Signalübertragungswegs in allen menschlichen Zellen. Erhält es das entsprechende Signal, verbinden sich zwei B-Raf-Proteine zu einem sogenannten aktiven Dimer und geben damit grünes Licht für den nächsten Schalter. Bleibt es aus, stoppt der Verkehr. Mutiertes B-Raf hebt diese Kontrolle auf und der Tumor wächst ungebremst.
Bei ihren Untersuchungen der molekularen Struktur von B-Raf-Dimeren an der Synchrotron Lichtquelle Schweiz des PSI und an der Diamond Light Source im englischen Didcot und ihren Analysen an menschlichen Zellen an der Universität Zürich entdeckten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler eine bislang unbekannte Form der B-Raf-Dimere. Diese ist mit einem weiteren Protein verbunden, dem MEK1. „Uns ist in dieser Studie erstmals eine hochaufgelöste Visualisierung der genauen Struktur dieses Gebildes in seiner aktiven funktionellen Form geglückt“, so Kondo.
Dies ist bei der Entwicklung von Medikamenten hilfreich. Denn „je genauer wir die Form der Bausteine kennen, desto genauer können wir Wirkstoffe designen, die wirklich passen“. Daher wird am PSI mit Unterstützung der Stiftung Krebsforschung Schweiz bereits nach Molekülen gesucht, die an den nun entschlüsselten Proteinkomplex binden und so das unerwünschte Signal unterbinden können. ce/mm

PSI-Forscher Yasushi Kondo untersucht, wie das Signalprotein B-Raf das Wachstum von Krebszellen beeinflusst und wie man dieses Wachstum verhindern kann. Bild: Markus Fischer/Paul Scherrer Institut PSI
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Zürich – Das Zürcher Unternehmen Gieni hat das autonome KI-Agentensystem GieniABX lanciert. Mit der neuen Lösung will das Unternehmen den sogenannten Execution Gap bisheriger Künstliche Intelligenz (KI)-Systeme schliessen und Unternehmen die autonome Ausführung von Geschäftsprozessen ermöglichen.
(CONNECT) Das Zürcher Unternehmen Gieni hat das autonome KI-Agentensystem GieniABX lanciert. Laut einer Mitteilung orchestriert die Plattform mehrere interagierende KI-Agenten, die komplexe Arbeitsschritte selbstständig planen, koordinieren und abschliessen. Ziel sei es, den sogenannten Execution Gap heutiger KI-Anwendungen zu schliessen und Unternehmensarbeit weitgehend autonom auszuführen.
Nach Unternehmensangaben kann sich GieniABX mit mehr als 3000 Anwendungen verbinden, darunter Microsoft Outlook sowie branchenspezifische Systeme. Die Plattform wird vollständig in natürlicher Sprache gesteuert und lernt kontinuierlich aus den ausgeführten Aufgaben, um ihre Leistungsfähigkeit laufend zu verbessern.
Unternehmen profitieren zudem von der Integration in bestehende Microsoft-Umgebungen. GieniABX ist nativ in Microsoft 365, Microsoft Teams und Microsoft Copilot eingebunden. Die Lösung wurde auf Microsoft Azure entwickelt und nutzt Microsoft AI Foundry zur Orchestrierung der KI-Workflows sowie Microsoft Entra ID für Identitäts- und Sicherheitsmanagement.
Ein weiterer Schwerpunkt der Plattform ist die Datenhoheit. Laut Gieni erfolgen Cloud-Ausführungen ausschliesslich auf Microsoft-Servern in Europa. Zudem kann die Lösung bei Bedarf vollständig On-Premises (auf eigenen Geräten) betrieben werden.
„Schweizer Unternehmen wollen die Produktivitätsgewinne der KI, aber nicht um den Preis ihrer Datenhoheit. GieniABX läuft auf Wunsch auf Servern in der Schweiz oder lokal beim Kunden, speichert weder Passwörter noch Chatverläufe. Über den Microsoft Marketplace und unsere Channel-Partner ist der Einstieg jetzt für jedes Unternehmen unkompliziert möglich", wird Timur Göreci, operativer Geschäftsführer von Gieni, in der Mitteilung zitiert. ce/ja

(v.l.n.r) Timur Göreci und CEO Derek Tanner haben mit Gieni das autonome KI-Agentensystem GieniABX lanciert. Bild: Stöhlker AG
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Zürich/Freiburg im Breisgau/Ingolstadt – Mimic Robotics hat am 23. Juli das mit den deutschen Black Forest Labs entwickelte neue Video-Aktionsmodell FLUX-mimic vorgestellt. In der Produktion von Audi ermöglicht es Robotern bereits, komplexe Manipulationsaufgaben in sehr kurzer Zeit visuell zu erlernen.
(CONNECT) Mimic Robotics hat mit FLUX-mimic ein Video-Aktionsmodell der nächsten Generation eingeführt. Das Zürcher Unternehmen für physikalische Künstliche Intelligenz (KI) hat es gemeinsam mit Black Forest Labs aus Freiburg im Breisgau entwickelt. Beim deutschen Automobilhersteller Audi wird es bereits getestet und implementiert.
FLUX-mimic vereint einer Mitteilung zufolge die Expertise von mimic auf den Feldern Roboterlernen, präzise Manipulation und Produktionsimplementierung mit der visuellen Intelligenzarchitektur des neuen Videomodells FLUX 3 von Black Forest Labs. Mit mimic-video hatte mimic Pionierarbeit geleistet und neuartige Video-Action-Modelle eingeführt, also KI-Systeme, die visuelle Daten wie Videos mit konkreten Handlungen oder Bewegungen verknüpfen.
Darauf baut FLUX-mimic auf: Es nutzt ein generatives Videomodell, das Dynamik und Verhalten bereits durch umfangreiches Video-Vortraining versteht. Anschliessend wird ein Aktionsdecoder trainiert, um Roboteraktionen direkt aus dieser visuellen Vorhersage zu prognostizieren. Auf diese Weise, so mimic, lässt sich das Modell mit nur 30 Minuten Roboterdaten für eine spezifische Manipulationsaufgabe feinabstimmen, während frühere Ansätze 30 Stunden oder mehr benötigten. Dies soll die Implementierungszyklen von Monaten auf Wochen verkürzen.
Bei Audi haben diese Roboter bereits komplexe Manipulationsaufgaben gelöst, „die mit herkömmlicher Robotik schlichtweg unmöglich gewesen wären“, wird Christoph Schneider vom Audi Production Lab zitiert. Mimic-Mitgründer und -Produktchef Stephan-Daniel Gravert bezeichnet Audi als „genau den Fertigungspartner, für den wir FLUX-mimic entwickelt haben. Deren Produktionsumgebungen erfordern eine Automatisierung, die flexibel genug ist, um unstrukturierte Aufgaben zu bewältigen, zuverlässig genug für den Dauerbetrieb und die ohne monatelangen Entwicklungsaufwand integriert werden kann. Durch diese Partnerschaft mit Audi wollen wir beweisen, dass FLUX-mimic diese Anforderungen in realen Produktionslinien erfüllt.“ ce/mm

Das Team von mimic robotics hat mit FLUX-mimic ein Video-Aktionsmodell der nächsten Generation eingeführt. Bild: Mimic Robotics AG
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Zürich – Die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETH) hat mit der UBS ein neues Förderprogramm für Start-ups aufgelegt. Mit UPortunity soll jungen Gründerinnen und Gründern geholfen werden, aus ihren Ideen marktfähige Unternehmen zu entwickeln.
(CONNECT) Die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETH) hat mit der UBS das neue Förderprogramm UPortunity für Start-ups aufgelegt. Wie es in einer Mitteilung heisst, will die Universität damit eine Lücke in ihrem Förderangebot rund um das Unternehmertum schliessen. Zusätzlich zu Forschenden, die aus ETH-Fonds Mittel beantragen können, sollen hier auch Studienabgängerinnen und -abgänger gefördert werden.
Zweimal pro Jahr startet eine neue Kohorte. Teilnehmen können Teams mit bis zu fünf Mitgliedern. Es gibt ein Projektbudget von je 5000 Franken, zudem erhalten drei Mitglieder eines ausgewählten Teams während drei Monaten finanzielle Unterstützung. Mit verschiedenen Aktivitäten werden die Teams während der Arbeit an den Projekten bewusst gemischt, um einen regen Gedankenaustausch und Kontakte zu initiieren.
„Es gibt unglaublich viele Talente und Ideen an der ETH. Mit dem neuen Programm können wir nun auch Personen unterstützen, die während ihres Studiums eine gute Idee entwickelt haben und diese nach Abschluss verwirklichen möchten“, wird Cornelia Walther, Leiterin des UPortunity-Programms, in der Mitteilung zitiert.
Finanziert wird UPortunity im Rahmen der Partnerschaft zwischen der ETH Zürich und der UBS. Die Bank bringt dazu auch ihre Expertise in Beratungen und Workshops ein. Lukas Döbelin, Leiter Akademische Partnerschaften bei UBS, sieht in dem Programm „ein Umfeld, das Talent, Unternehmergeist und konkrete Unterstützung verbindet“. Cara Ammann hat laut der Mitteilung bereits von dem Programm profitiert. Sie treibt die Entwicklung eines Prothesenschafts nun mit ihrem Start-up Softletics weiter voran. ce/ww

Jungunternehmerin Cara Ammann (Mitte) erklärt Interessierten am Demo Day, wie ihr flexibler Prothesenschaft funktioniert. Bild: Jasmin Frei/ETH Zürich
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Dübendorf ZH/Greater Noida – Loft Dynamics spannt mit dem indischen Helikopterunternehmen Indocopters Private Limited zusammen. Im Rahmen der Partnerschaft installiert Indocopters den ersten Airbus H125 TXi VR Full-Motion-Simulator von Loft Dynamics in Indien und baut das erste VR-Trainingszentrum für den Airbus H125 in Südasien auf.
(CONNECT) Indocopters, ein indischer Anbieter für Wartung, Reparatur und Überholung (MRO) von Helikoptern, installiert den ersten Airbus H125 TXi VR Full-Motion-Simulator von Loft Dynamics in Indien und baut das erste Virtuelle Realität (VR)-Trainingszentrum für den Airbus H125 in Südasien auf, wie es in einer Mitteilung heisst. Ziel ist es, die wachsende H125-Flotte in der Region mit einer modernen und gut zugänglichen Trainingsinfrastruktur zu unterstützen.
Der H125 TXi VR Full-Motion-Simulator verfügt über ein Bewegungssystem mit sechs Freiheitsgraden, ein integriertes Glascockpit sowie eine 360-Grad-VR-Umgebung mit Force-Feedback-Steuerung. So lassen sich sowohl Standardverfahren als auch Notfälle, schwierige Wetterbedingungen, Hochgebirgseinsätze und Landungen auf engem Raum realitätsnah und sicher trainieren.
Nach Angaben von Loft Dynamics wird Indocopters den Simulator für Schulungen auf dem Airbus H125, Notfall- und Sicherheitstrainings sowie ausgewählte Grundausbildungen einsetzen. Neben Indocopters sollen auch Partnerunternehmen wie Global Vectra Helicorp Limited sowie weitere Betreiber in der Region von der Anlage profitieren. Installiert wird der Simulator am Unternehmenssitz in Greater Noida bei Neu-Delhi.
Hintergrund der Investition ist die steigende Nachfrage nach dem Airbus H125 in Südasien. Seit der Inbetriebnahme der ersten privaten H125-Montagelinie Indiens durch Airbus Helicopters und Tata Advanced Systems Anfang 2026 wächst die lokale Produktionskapazität. Bereits heute sind mehr als 80 Exemplare des H125 in Indien sowie in Nepal, Bhutan, Bangladesch, Sri Lanka und den Malediven im Einsatz, wie Loft Dynamics informiert.
„Der H125 bildet das Rückgrat zahlreicher Helikoptermissionen auf dem indischen Subkontinent – von Transportaufgaben über Rettungseinsätze bis hin zu Hochgebirgsoperationen“, wird Ajay Shah, CEO von Indocopters Private Limited, in der Mitteilung zitiert. „Mit dem Flugsimulator von Loft Dynamics können wir kritische Szenarien wie Notfälle, schwierige Wetterlagen oder Landungen auf engem Raum realistisch, sicher und wiederholbar trainieren.“ ce/ja

Indocopters installiert den ersten Airbus H125 TXi VR Full-Motion-Simulator von Loft Dynamics in Indien. Bild: zVg/Loft Dynamics AG
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Schlieren ZH/New York – Das Schlieremer Biotech-Unternehmen Neurimmune erhält für einen Teil seiner Lizenzanteile an dem Mittel Cliramitug bis zu 425 Millionen Dollar von Royalty Pharma. Der Wirkstoff dient der Behandlung der seltenen Herzkrankheit Amyloid-Transthyretin-Kardiomyopatie.
(CONNECT) Neurimmune hat einen Teil seiner Lizenzanteile am Wirkstoff Cliramitug an Royalty Pharma aus New York verkauft, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Das Schlieremer Unternehmen erhält dafür 425 Millionen Dollar, von denen 125 Millionen Dollar vorab gezahlt werden.
Cliramitug dient der Behandlung von Transthyretin-Amyloidose mit Kardiomyopathie (ATTR-CM), einer seltenen und lebensbedrohlichen Herzerkrankung. Neurimmune hatte 2022 für Cliramitug eine exklusive globale Kooperations- und Lizenzvereinbarung mit Alexion abgeschlossen. Alexion ist die auf seltene Krankheiten spezialisierte Tochterfirma des britischen Pharmakonzerns AstraZeneca. Alexion ist auch für die laufende Phase-3-Studie zuständig. Die nun mit Royalty Pharma getroffene Vereinbarung betrifft 3 bis 4 Prozent der Lizenzeinnahmen für die weltweiten Verkäufe von Cliramitug. Royalty Pharma bezahlt vorab 125 Millionen Dollar und im ersten Quartal 2027 weitere 125 Millionen Dollar. Die restlichen 175 Millionen Dollar werden auf Basis von bestimmten Meilensteinen gezahlt.
„Wir bekennen uns voll und ganz zu unseren äusserst erfolgreichen Kooperationen mit Alexion und AstraZeneca, freuen uns aber auch, die Transaktion mit Royalty Pharma abzuschliessen“, wird Roger M. Nitsch in der Mitteilung zitiert, CEO und Präsident von Neurimmune. „Der Erlös wird zur Finanzierung der internen Forschungs- und Entwicklungsprogramme von Neurimmune verwendet, wobei wir einen erheblichen Teil unserer Lizenzgebühren und der Meilensteinzahlungen für Cliramitug behalten.“
Neurimmune wurde 2006 aus der Universität Zürich ausgegliedert und hat seinen Sitz im Bio-Technopark Schlieren-Zürich. ce/jh

Das Neurimmune-Team erhält 425 Millionen Dollar. Bild: zVg/Neurimmune AG
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AVI-SPL, Anbieter von Technologielösungen, der die Art und Weise verändert, wie Menschen und Technologie miteinander verbunden sind, gab heute die Ernennung von Natalia Landolt zur Geschäftsführerin für die Schweiz bekannt.
ZÜRICH, Schweiz: AVI-SPL, Anbieter von Technologielösungen, der die Art und Weise verändert, wie Menschen und Technologie miteinander verbunden sind, gab heute die Ernennung von Natalia Landolt zur Geschäftsführerin für die Schweiz bekannt.
Landolt wird von Zürich aus die Schweizer Geschäftsaktivitäten von AVI‑SPL leiten und dabei das Geschäftswachstum, den Kundenerfolg, die operative Exzellenz sowie die Teamentwicklung in einem wichtigen europäischen Markt und als bedeutender Partner der EU vorantreiben.
Mit mehr als 20 Jahren internationaler Führungserfahrung in den Bereichen Geschäftsentwicklung, Unternehmensvertrieb und strategisches Kundenmanagement verfügt Landolt über umfassende Fachkenntnisse in der Zusammenarbeit mit Kund:innen und Partner:innen in der Schweiz, der EMEA-Region sowie auf den globalen Märkten. Im Laufe ihrer Karriere hat sie erfolgreich Wachstumsinitiativen geleitet, leistungsstarke Teams aufgebaut und enge Kundenbeziehungen gepflegt.
Die Schweiz bleibt für AVI-SPL ein strategisch wichtiger Markt, da Unternehmen weiterhin in die Umgestaltung von Arbeitsplätzen, Technologien für die Zusammenarbeit und digitale Erlebnisse investieren.
„Unsere jüngste Expansion in die Schweiz stellt einen bedeutenden Schritt in unserer europäischen Wachstumsstrategie dar, und die Ernennung von Natalia ist von zentraler Bedeutung für den Aufbau der Präsenz von AVI‑SPL in diesem Schlüsselmarkt“, erklärte Michael Kellaway, Geschäftsführer für Europa bei AVI‑SPL. „Dank ihrer bewährten Führungsqualitäten, ihrer betriebswirtschaftlichen Kompetenz und ihres fundierten Verständnisses des Schweizer Marktes ist sie bestens geeignet, unsere Geschäftstätigkeit von Grund auf aufzubauen, das Vertrauen der Kund:innen vor Ort zu gewinnen und die herausragenden Ergebnisse zu erzielen, die unseren langfristigen Erfolg in der Schweiz bestimmen werden.“
In ihrer neuen Funktion wird Frau Landolt eng mit den AVI-SPL-Teams in ganz Europa und weltweit zusammenarbeiten, um die Marktpräsenz des Unternehmens zu stärken und Kund:innen dabei zu unterstützen, durch innovative Technologielösungen einen höheren geschäftlichen Mehrwert zu erzielen.
„Ich freue mich sehr, in einer für das Unternehmen und die Branche gleichermaßen wichtigen Zeit zu AVI-SPL zu stossen“, sagte Natalia Landolt, General Managerin für die Schweiz bei AVI-SPL. „Unternehmen suchen zunehmend nach vertrauenswürdigen Partner:innen, die ihnen dabei helfen, vernetzte, kollaborative und technologiegestützte Erlebnisse zu schaffen. Ich freue mich darauf, gemeinsam mit unseren talentierten Teams und Kund:innen auf dem soliden Fundament von AVI-SPL in der Schweiz aufzubauen und das künftige Wachstum voranzutreiben.“
Neben ihren beruflichen Aufgaben betreut Frau Landolt studentische Projekte an einer Schweizer Universität und ist Vorstandsmitglied von Swiss Marketing Zürich.
Über AVI-SPL
AVI-SPL ist ein Anbieter von Lösungen zur digitalen Transformation, der die Art und Weise verändert, wie Menschen und Technologie miteinander verbunden werden, um Erlebnisse zu verbessern, neuen Mehrwert zu schaffen und Unternehmen zu Erfolg und Wachstum zu verhelfen. Als Anbieter von Lösungen für die Zusammenarbeit, einschliesslich Managed Services, arbeitet das hochqualifizierte Team von AVI-SPL Hand in Hand mit Unternehmen weltweit – darunter über 86 % der Fortune-100-Unternehmen –, um AV- und UC-Lösungen zu konzipieren, zu entwerfen, zu implementieren, zu verwalten und zu betreuen, die benutzerfreundlich, skalierbar, wartungsfreundlich und messbar sind, um sicherzustellen, dass die Geschäftsziele erreicht werden.

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Zürich – Das im Bereich Künstliche Intelligenz (KI) tätige Unternehmen Squirro hat seinen sogenannten Agent Catalog vorgestellt. Er umfasst 13 vorgefertigte KI-Agenten für die Bereiche Finanzen, Personalwesen, Recht, Vertrieb, Operations und IT. Die Agenten lernen voneinander und benötigen keine separate Sicherheitsprüfung.
(CONNECT) Squirro, Entwickler von KI-Plattformen für Unternehmen, hat seinen KI-Agenten-Katalog veröffentlicht, der laut einer Mitteilung mehr als ein Dutzend vorgefertigter KI-Agenten für die Bereiche Finanzen, Personalwesen, Recht, Vertrieb, Operations und IT enthält. Fast alle Agenten wurden bereits in der Produktion getestet, wobei einige gemeinsam mit Kunden in Live-Umgebungen entwickelt wurden.
Der Katalog unterscheidet sich nach Angaben von Squirro von herkömmlichen KI-Lösungen dadurch, dass neue Agenten auf einer bereits bestehenden Grundlage aufbauen. Während viele KI-Anwendungen für jeden neuen Anwendungsfall neu entwickelt werden müssen, nutzt Squirros Ansatz bestehende Verbindungen zu Unternehmenssystemen und -daten sowie vorhandene Sicherheits- und Compliance-Freigaben.
Setzt ein Unternehmen zunächst einen Agenten zur Lösung eines konkreten Problems ein, können nachfolgende Agenten dieses Wissensfundament übernehmen. Statt bei null zu beginnen, übernehmen sie unter anderem Systemanbindungen, Datenzugänge und bereits erfolgte Compliance- und Sicherheitsprüfungen.
Nach Angaben des Unternehmens ist dieser Ansatz insbesondere für regulierte Branchen relevant. Dort verursachen Sicherheits- und Compliance-Prüfungen häufig einen erheblichen Teil des Implementierungsaufwands. Die Agenten greifen zudem auf verifizierte Unternehmensdaten zurück, belegen ihre Antworten mit Quellenangaben und leiten unklare Fälle an Mitarbeitende weiter. „Der Wert liegt nicht in einem einzelnen Agenten, sondern in dem, was der zweite vom ersten übernimmt. Entscheidend ist die Frage, ob jede Implementierung eine Grundlage schafft, die die nächste schneller macht – oder ob Unternehmen jedes Mal wieder bei null anfangen müssen“, wird Dave Clarke zitiert, CEO und Mitgründer von Squirro.
Zu den Kunden von Squirro zählen unter anderem die Deutsche Bundesbank, die Europäische Zentralbank und Henkel. ce/ja

Squirro hat seinen KI-Agenten-Katalog veröffentlicht. Symbolbild: Christopher Gower/Unsplash
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New York – Die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETH) liegt im Künstliche Intelligenz (KI)-Hochschulindex der New Yorker KI-Kommunikationsagentur 5W auf Platz 9. Diese erste globale Rangliste ihrer Art bewertet, welche Universitäten als akademische Ankerpunkte für die Produktion von KI hervorstechen.
(CONNECT) Nach den besten acht Hochschulen des KI-Hochschulindex 2026 führt die ETH die zweitbeste Gruppe von weiteren acht Universitäten an, die 77,9 bis 70 Punkte erreicht haben. Erstellt wurde diese erste Ausgabe der Rangliste von der KI-Kommunikationsagentur 5W, die beim American Business Award mehrfach als PR-Agentur des Jahres ausgezeichnet wurde. Auf den ersten vier Plätzen liegen nordamerikanische Universitäten mit einer Punktzahl zwischen 96,0 und 88,2. Den Spitzenplatz hat die Universität Stanford inne. Dahinter folgen das Massachusetts Institute of Technology (2), die Carnegie Mellon Universität (3) und die Universität von Kalifornien in Berkeley (4).
Die ETH weist auch den höchsten Index einer europäischen Hochschule auf. Dahinter folgen auf den Plätzen 10 und 11 die britischen Universitäten Oxford und Cambridge. Auf Platz 30 liegt die Eidgenössische Technische Hochschule Lausanne und auf Platz 40 die Technische Universität München. Auf den drei Plätzen dahinter konnten sich das Imperial College London (41), die Pariser Sorbonne (42) und die Universität Edinburgh (43) platzieren.
25 der insgesamt 50 bewerteten Universitäten befinden sich in den USA, sieben in Europa. Je drei sind in Kanada, China und Indien beheimatet. Sechs weitere sind in anderen südostasiatischen Ländern ansässig und zwei in Israel. Sie alle wurden anhand von sechs Bewertungskriterien bewertet.
„KI wird an einer kleinen Anzahl von Universitäten entwickelt, und diese Konzentration ist strukturell bedingt“, wird Ronn Torossian, Gründer und Vorstandsvorsitzender von 5W AI Communications, in einer Mitteilung zitiert. „Dieser Benchmark dient dazu, dass Hochschulleitung, angehende Doktorierende, Personalverantwortliche aus der Wirtschaft und Spenderinnen und Spender erkennen können, wo KI tatsächlich entwickelt wird – und zwar anhand einer reproduzierbaren Methodik, die jeder überprüfen und neu gewichten kann.“ ce/mm

Die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich liegt im KI-Hochschulindex von 5W auf Platz 9. Bild: ETH Zürich/Gian Marco Castelberg
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