Aktuelles
Schlieren ZH – InSphero bietet Laboren für die Entwicklung von Arzneimitteln neu menschliche neuronale Mikrogewebe zur In-vitro-Sicherheitsbewertung des zentralen Nervensystems an. Damit können in den Studien Neurotoxizität und funktionelle Beeinträchtigungen früh sichtbar werden.
(CONNECT) InSphero ermöglicht in der Medikamentenentwicklung mit seinem neuen Produkt 3D-InSight eine frühzeitige Sicherheitsbewertung für das zentrale Nervensystem. Der weltweit tätige Anbieter von 3D-zellbasierten Testverfahren und Organ-on-a-Chip-Systemen für die Labormedizin bietet es gebrauchsfertig an: Das kortikale, also die Grosshirnrinde imitierende neuronale 3D-Mikrogewebe ist in sogenannten Laborloch- oder Mikrotiterplatten mit gängigen 96 oder 384 Vertiefungen erhältlich.
Menschliche neuronale Mikrogewebe sind dreidimensionale Sphäroide, die die Architektur, die Zell-Zell-Interaktionen und die funktionelle neuronale Netzwerkaktivität von Hirngewebe besser nachbilden als herkömmliche zweidimensionale In-vitro-Kulturen. Sie spiegeln laut einer Mitteilung des im Bio-Technopark Schlieren-Zürich ansässigen Unternehmens die komplexe neurale Biologie wider, mit denen in skalierbaren neurotoxischen Screenings geprüft werden kann, wie unbedenklich ein Wirkstoff für das zentrale Nervensystem des Menschen ist.
Mithilfe der Mikrotiterplatten, die pro Vertiefung ein Mikrogewebe enthalten, kann den Angaben zufolge sofort mit dem Screening und mit Langzeitstudien von bis zu vier Wochen begonnen werden. Das erspart Biotech-Firmen den Zeitaufwand, die Kosten und die Komplexität einer eigenen 3D-Modellierung und lässt im Studienverlauf frühzeitige Rückschlüsse auf die Neurotoxizität und funktionelle Beeinträchtigungen des zentralen Nervensystems zu.
Dabei haben Labore die Möglichkeit, je nach ihren experimentellen Zielen zwischen zwei vordefinierten Neuron-zu-Astrozyten-Verhältnissen und Zellzahlenformaten auszuwählen. Funktionelle Daten können durch Calcium-Bildgebung oder Elektrophysiologie ausgelesen werden. Die Mikrogewebe bleiben bis zu acht Wochen lang lebens- und funktionsfähig. Dies unterstützt eine Langzeitbehandlung mit Medikamenten, die der klinischen Dosierung entspricht.
InSphero wurde 2009 aus der Universität Zürich und der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich ausgegliedert. ce/mm

InSphero ermöglicht eine frühzeitige Sicherheitsbewertung für das zentrale Nervensystem; im Bild (v.l.n.r) Dr. Jan Lichtenberg (CEO und Co-Founder), Dr. Wolfgang Moritz (Head of External Collaborations, Co-Founder) und Dr. Frauke Greve (Senior Product Manager). Bild: zVg/InSphero AG
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Zürich – Die Aionic AG ist für eine Förderinitiative der deutschen Bundesagentur SPRIN-D ausgewählt worden. Das Unternehmen für mit Künstlicher Intelligenz unterstützte Technologien für Industriedaten erhält im Rahmen der Initiative 3 Millionen Euro Förderung. Das Projekt ist auf zwei Jahre datiert.
(CONNECT) Das Zürcher Start-up Aionic AG (Aionic Labs) ist für eine Förderinitiative des deutschen Bundesamtes für Spruninnovationen (SPRIN-D) ausgewählt worden. Im Rahmen der Initiative Next Frontier AI erhält das Unternehmen für die Entwicklung seiner von Künstlicher Intelligenz (KI) unterstützten Technologie für komplexe Industriedaten eine Fördersumme in Höhe von 3 Millionen Euro, heisst es in einer Mitteilung. In einer weiteren Qualifizierungsstufe kann sich Aionic Labs, das aus der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) und der Universität Stanford im US-Bundesstaat Kalifornien hervorgegangen ist, eine Förderung von bis zu 26,5 Millionen Euro sichern.
Aionic gehört zu den zehn ausgewählten Unternehmen, die an dem zweijährigen Programm teilnehmen. Aionic Labs entwickelt Sprachmodelle, so genannte Large Language Models (LLMs), die im Vergleich zu bekannten LLMs wie ChatGPT Zeitreihendaten verstehen. Deren Anwendungsspektrum reichen von Maschinensensordaten aus Industrieanlagen über Vitalparameter von Patienten in Krankenhäusern, Lastprofile von Stromnetzen und Bestands- und Lieferkettendaten in der Logistik bis hin zu Transaktionsdaten von Banken, Versicherungen und Telekommunikationsunternehmen.
„Europa verfügt über exzellente Forschung, hoch qualifizierte Fachkräfte und jahrzehntelange spezialisierte Erfahrung in kritischen Industrien wie der Fertigungsindustrie, dem Gesundheitswesen, der Energiewirtschaft, der Telekommunikation, den Finanzdienstleistungen oder der Logistik. Unsere KI-Modelle verbinden Europas Stärken und heben diese starke Ausgangslage auf die nächste technologische Ebene“, wird Robert Jakob zitiert, Geschäftsführer und Mitgründer von Aionic Labs sowie Direktor des Agentic Systems Labs an der ETH. ce/ww

Die Co-Gründer von Aionic, Robert Jakob (links) und Thomas Kaar, sind mit ihrem Unternehmen für eine Förderinitiative des SPRIN-D ausgewählt worden. Bild: Felix Adler/SPRIND
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Zürich – The Singularity Group hat die halbjährliche Neugewichtung ihrer Investmentstrategie abgeschlossen. Die Zürcher Anlageboutique setzt auch im zweiten Halbjahr auf ausgewählte Halbleiterunternehmen. Zudem hat das Unternehmen die FINMA-Lizenz als Verwalterin von Kollektivvermögen erhalten.
(CONNECT) The Singularity Group (TSG), eine Zürcher Anlageboutique und neu von der Finanzmarktaufsicht (FINMA) lizenzierte Verwalterin von Kollektivvermögen, hat ihre halbjährliche Neugewichtung der Investmentstrategie abgeschlossen. Wie das Unternehmen in einer Mitteilung informiert, bleibt der Fokus auf ausgewählten Halbleitertechnologien, die als Schlüsselkomponenten für die Entwicklung leistungsfähiger Künstliche Intelligenz (KI)-Systeme gelten.
Im Zentrum der Strategie für das zweite Halbjahr stehen Unternehmen aus den Bereichen Aufbau- und Verbindungstechnik sowie High-Bandwidth Memory, einem vertikal gestapelten Hochleistungsarbeitsspeicher. Nach Einschätzung von TSG bestehen bei diesen Technologien strukturelle Engpässe entlang der KI-Wertschöpfungskette, während sie für die nächste Generation von KI-Chips unverzichtbar sind. „Die Eintrittshürden sind in diesen Nischengebieten enorm hoch, die Nachfrage auch. Das ist die perfekte Kombination für gesteigerte Preisgestaltung und damit unerwartet starkes Ertragswachstum, das einige Investoren auf dem falschen Fuss erwischt hat", wird CEO Evelyne Pflugi in der Mitteilung zitiert. Mit der Neugewichtung reduziert TSG zudem das Engagement in Unternehmen, deren Geschäftsmodell primär auf Cloud-Diensten basiert. „Hier sehen wir kaum mehr Preisgestaltungsmacht", so Pflugi.
Neben der Anpassung der Anlagestrategie gibt TSG auch den Erhalt der FINMA-Lizenz bekannt. Diese ermögliche den Zugang zu neuen institutionellen Kundensegmenten und stärke die Vernetzung innerhalb der Asset-Management-Branche, wird CIO Pierre Guillier zitiert. „Dies ist ein wichtiger Meilenstein für uns“, so Guillier. Ab August übernehmen Pierre Guillier und Alessia Favotto das Management des Flaggschiffprodukts Singularity Fund. Da der Fonds den Singularity Index abbildet, bleibt die regelbasierte Anlagestrategie unverändert. Nach Unternehmensangaben zählt der Singularity Fund in seiner Morningstar-Vergleichsgruppe über alle Zeithorizonte hinweg zu den zehn besten Fonds. ce/ja

The Singularity Group hat ihre halbjährliche Neugewichtung der Investmentstrategie abgeschlossen. Symbolbild: fauxels/Pexels
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Dübendorf ZH/Paris – Loft Dynamics lanciert seinen ersten von Virtueller Realität (VR) unterstützten Flugsimulator für mehrere Besatzungsmitglieder des Airbus H145. Babcock France gehört zu den ersten Unternehmen, die den Simulator für den Hubschrauber einsetzen werden.
(CONNECT) Das Dübendorfer Unternehmen Loft Dynamics hat seinen neuen H145 Multi-Pilot VR-Simulators lanciert. Laut einer Mitteilung handelt es sich dabei um den ersten Simulator, der es Piloten und -Besatzungen ermöglicht, gemeinsam in VR zu trainieren. Der Simulator ist ab sofort für Betreiber und Ausbildungsorganisationen erhältlich. Babcock France, Teil der englischen Babcock International Group, gehört zu den ersten Unternehmen, die sich für die neue Plattform entschieden haben.
Der Simulator wurde in enger Zusammenarbeit mit Airbus Helicopters entwickelt. Er basiert auf Flugdynamik, Systemdaten und Hubschraubersoftware, die direkt von Airbus Helicopters bereitgestellt werden und bildet so die Aerodynamik und die Leistungsmerkmale des Hubschraubers nach. Piloten und Besatzungsmitglieder können somit in einer gemeinsamen virtuellen Umgebung für normale, abnormale und Notfallverfahren trainieren.
„Der H145 wird bei einer grossen globalen Gemeinschaft im Einsatz sein, die einige der anspruchsvollsten Missionen der Luftfahrt fliegt. Bislang hatten Betreiber jedoch keine Möglichkeit, ganze Besatzungen gemeinsam in Virtueller Realität zu trainieren“, erklärt Sébastien Borel, CEO von Loft Dynamics, in der Mitteilung. „Unser H145 Multi-Pilot VR-Simulator ändert dies, indem er realistisches, flugzeugspezifisches Multi-Crew-Training so zugänglich macht, dass es zu einem festen Bestandteil der Ausbildung von Piloten und Besatzungen wird.“
Babcock France ist einer der grössten Betreiber von Hubschrauber-Notfallrettungsdiensten in Frankreich. Das Unternehmen plant, den Simulator von Loft Dynamics im Rahmen seines H145-Trainingsprogramms einzusetzen und darüber hinaus die Simulatorkapazität Betreibern und Piloten in ganz Frankreich und den Nachbarländern zur Verfügung zu stellen. Damit soll dem Mangel an H145-Simulatoren in der Region entgegengewirkt werden. ce/nta

Pierre Basquin (links), Geschäftsführer von Babcock France, und Sebastien Borel (rechts), Geschäftsführer von Loft Dynamics, bei der Unterzeichnung auf der Farnborough International Air Show. Bild: zVg/Loft Dynamics AG
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Winterthur – Die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) untersucht reale Cyberangriffe auf Schweizer Organisationen. Mit den Ergebnissen der vom Schweizer Nationalfonds geförderten Studie soll die Resilienz in dem Bereich gestärkt werden.
(CONNECT) Die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) untersucht reale Cyberangriffe, um die Widerstandskraft in der Schweiz auf diesem Gebiet zu stärken. Mit dem Projekt „Understanding the Decision-Making of Experienced Incident Responders during Critical Cyberattacks on Swiss Organizations” der ZHAW School of Management and Law soll die Entscheidungsfindung verbessert werden, heisst es in einer Mitteilung.
„Cyberangriffe stellen weltweit eine wachsende Bedrohung für Organisationen dar“, wird Nico Ebert, Projektleiter an der ZHAW, in der Mitteilung zitiert. „Dennoch verstehen wir bislang nur unzureichend, wie Organisationen in solchen Situationen tatsächlich Entscheidungen treffen und auf Angriffe reagieren.“
Das Projekt nutzt eine Entscheidungsfindung, wie sie bislang von Hochrisikobereichen wie Feuerwehr oder Notfallmedizin bekannt ist. Auftretende reale Cyberangriffe wurden analysiert und mit Fachpartnern erörtert. Zu ihnen gehören das International Forum of Incident Response and Security Teams (FIRST), das Healthcare Cyber Security Center (Verein mit 22 Spitälern als Mitglieder), das Financial Services Cyber Security Center (Verein mit 170 Finanzinstituten als Mitglieder), ein Netzwerk von Chief Information Security Officers sowie das Netzwerk Digitale Kriminalitätsbekämpfung (NEDIK) der kantonalen Polizeikorps.
Mit der Auswertung aller zusammengetragenen Informationen soll die Resilienz der Schweiz gegenüber Cyberangriffen gestärkt werden. Das Projekt wird vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) unterstützt. ce/ww

ZHAW untersucht reale Cyberangriffe, um die Widerstandskraft in der Schweiz auf diesem Gebiet zu stärken. Bild: Stefan Kubli/ZHAW
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Zürich – Forschungen an der Universität Zürich (UZH) zur Gehirnalterung werden von der Horten Health Foundation mit 4 Millionen Franken gefördert. Ein internationales Team will dabei herausfinden, ob sich Alterungsprozesse mit Stoffwechselmedikamenten aufhalten lassen.
(CONNECT) Ein internationales Forschungsteam unter Leitung der Universität Zürich (UZH) will herausfinden, ob sich mit Stoffwechselmedikamenten die Alterungsprozesse im menschlichen Hirn aufhalten lassen. Für diese Untersuchungen erhalten die Forschenden laut einer Mitteilung der Universität von der in Lugano ansässigen Horten Health Foundation eine Förderung in Höhe von 4 Millionen Franken. An dem Forschungsprojekt PROMOTE sind neben der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich (PUK) die Universität Basel und die Universität Stanford im US-Bundesstaat Kalifornien beteiligt.
Die Forschenden sehen das Gehirnalter als einen wichtigen Indikator für die Gesundheit des menschlichen Gehirns an. Alterungsprozesse lassen sich an Gedächtniseinschränkungen sowie psychischen Erkrankungen feststellen. Um den Alterungsprozessen entgegenzuwirken, setzen die Forschenden in klinischen Versuchen GLP-1-Antagonisten ein. Diese Medikamente werden bei Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes mellitus eingesetzt und gelten als gut verträglich. Erste Studien der Forschungsreihe PROMOTE haben gezeigt, dass die Medikamente auch eine schützende Wirkung für das Gehirn bieten. Mit den Fördergeldern der Horten Health Foundation wollen die Wissenschaftler untersuchen, ob sich Alterungsprozesse auch aufhalten lassen. Die Erkenntnisse aus den Forschungen sollen in neue Behandlungsansätze münden. ce/ww

Forschende an der UZH wollen herausfinden, ob sich altersbedingte Veränderungen im Gehirn mit Stoffwechselmedikamenten verlangsamen lassen. Symbolbild: Anna Shvets/Unsplash
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Zürich – Die mimic robotics AG hat die Roboterhand M1 für die industrielle Automatisierung sowie das Exoskelett U1 vorgestellt. Das Wearable soll es Menschen ermöglichen, Robotern neue Aufgaben durch natürliche Handbewegungen beizubringen und gleichzeitig Trainingsdaten für Künstliche Intelligenz-Modelle zu sammeln.
(CONNECT) Das Zürcher Robotikunternehmen mimic robotics hat mit der Roboterhand M1 und dem Exoskelett U1 eine integrierte Hard- und Softwareplattform für die industrielle Automatisierung präsentiert. Beide Systeme werden ebenso wie die dazugehörige Software vollständig im eigenen Haus entwickelt und gefertigt. Das Unternehmen verfolgt damit einen Full-Stack-Ansatz, bei dem Hardware, Datenerfassung und Künstliche Intelligenz (KI)-Modelle aus einer Hand stammen.
Laut einer Mitteilung von mimic lassen sich Roboter im Gegensatz zu grossen Sprachmodellen nicht mit internetbasierten Datensätzen trainieren. Stattdessen seien hochwertige Daten aus realen Handbewegungen erforderlich. Das Exoskelett U1 wurde deshalb entwickelt, um solche Trainingsdaten direkt von menschlichen Bewegungen zu erfassen. „Das Ziel ist es, Roboterdaten zu sammeln, ohne den Roboter zu benötigen. Teleoperation lässt sich grundsätzlich nicht skalieren“, wird CPO Stephan-Daniel Gravert in der Mitteilung zitiert.
Die Roboterhand M1 orientiert sich funktional an der menschlichen Hand. Sie verfügt über 21 Gelenke und 15 aktiv angetriebene Freiheitsgrade, darunter einen opponierbaren Daumen. Die Finger werden über Sehnen von Aktuatoren im Unterarm bewegt. Dadurch eignet sich das System sowohl für das Heben schwerer Lasten als auch für feinmotorische Greifaufgaben. Gleichzeitig dienen die Antriebe als Kraftsensoren und liefern zusätzliche Daten für die Steuerung der KI.
Das Wearable U1 bildet die Bewegungen der menschlichen Hand eins zu eins auf die Roboterhand ab. Sensoren, Encoder und eine Handgelenkkamera erfassen dabei die Bewegungen präzise und erzeugen Trainingsdaten, mit denen sich Manipulationsaufgaben effizient auf den Roboter übertragen lassen. ce/ja

Das Team von mimic robotics hat mit der Roboterhand M1 und dem Exoskelett U1 eine integrierte Hard- und Softwareplattform für die industrielle Automatisierung präsentiert. Bild: Mimic Robotics AG
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Ittigen BE/Schlieren ZH – Swisscom Ventures unterstützt das Start-up CDDS mit einer Finanzierung. Mit dem frischen Kapital will das Schlieremer Unternehmen seine Entwicklung und Produktion von Abwehrdrohnen skalieren.
(CONNECT) Der Start-up-Förderer Swisscom Ventures mit Sitz in Ittigen hat mit einer Finanzierung CDDS aus Schlieren unterstützt. Mit dem frischen Kapital soll die Entwicklung einer neuen Generation von Abwehrdrohnen vorangetrieben werden, heisst es in einer Mitteilung von Swisscom Ventures auf LinkedIn.
Das 2025 gegründete Schlieremer Start-up hat sich auf den Bau von mit Künstlicher Intelligenz (KI) unterstützter Abfangdrohnen spezialisiert. Ihre Spezialität ist das Abfangen kleinerer Drohnen, die schwer zu orten sind. Die Systeme von CDDS spüren diese Drohnen auf und zerstören sie mit möglichst kleinem Kollateralschaden. Die Abfangdrohnen sind dabei mit einer Software für Abfangberechnungen versehen, die KI-unterstützt den Flugrouten der angreifenden Drohnen folgen. CDDS sieht in seinen Systemen ein wirkungsvolles Mittel, kritische Einrichtungen wie Flughäfen oder Energieinfrastruktur zu schützen.
„Kleine, hochdynamische Drohnen stellen eine der am schnellsten wachsenden Sicherheitslücken dar, die wir heute beobachten“, wird Alexander Schläpfer, Investmentpartner bei Swisscom Ventures, in der Mitteilung zitiert. „Was uns überzeugt hat, ist nicht nur der technische Ansatz, sondern auch die dahinterstehende Wirtschaftlichkeit. CDDS ermöglicht eine Kosteneffizienz, die diese Art von Schutz skalierbar macht – und genau das ist letztlich der Motor für die praktische Umsetzung.“ ce/ww

Swisscom Ventures unterstützt CDDS aus Schlieren mit einer Finanzierung. Symbolbild: Rock Staar/Unsplash
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Schlieren ZH/Zürich – Das im Ingenieursbereich tätige Zürcher Start-up RAROG wird mit 150’000 Franken von Venture Kick gefördert. RAROG entwickelt ein tragbares Such- und Rettungssystem, um die Funksignale alltäglicher elektronischer Geräte zu erkennen. So sollen vermisste Personen schneller lokalisiert werden, etwa in den Schweizer Alpen.
(CONNECT) Der Schlieremer Start-up-Förderer Venture Kick unterstützt RAROG mit 150'000 Franken. Das Start-up entwickelt ein tragbares Detektionssystem, das Funksignale von Smartphones, Smartwatches, Fitness-Trackern und weiteren elektronischen Geräten erkennt. Die Technologie funktioniert unabhängig von Mobilfunknetzen und externer Infrastruktur sowie auch bei schwierigen Wetterbedingungen. Dadurch sollen Such- und Rettungseinsätze effizienter werden.
Wie aus einer Mitteilung hervorgeht, soll die Finanzierung den Abschluss der Produktentwicklung, die CE-Zertifizierung sowie die Produktion einer ersten Serie der Detektionssysteme ermöglichen. Zudem will RAROG damit den bevorstehenden Markteintritt vorbereiten. Die Technologie wird bereits im Rahmen von Pilotprojekten in der Bergrettung eingesetzt, unter anderem in den Schweizer Alpen. Künftig will RAROG das System auch Feuerwehren, Zivilschutzorganisationen und weiteren Rettungsdiensten zur Verfügung stellen.
„Die Venture Kick-Reise hat uns genau zum richtigen Zeitpunkt mit den richtigen Fragen herausgefordert und uns geholfen, ein solides Fundament für unser Unternehmen aufzubauen", wird COO Uroš Hudomalj zitiert.
Zum Gründerteam gehören CEO Alexander Marinšek, COO Uroš Hudomalj und CTO Marko Hudomalj. Gemeinsam bringen sie Erfahrung in Ingenieurwesen, operativer Führung und Technologieentwicklung ein. ce/ja

(v.l.n.r) Die Mitgründer Alexander Marinšek, Uroš Hudomalj und Marko Hudomalj erhalten 150'000 Franken Finanzierung von Venture Kick. Bild: zVg/Venturelab
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Kloten ZH – Nestermind hat sich eine weitere Finanzierung in siebenstelliger Höhe gesichert. Mit dem frischen Kapital will das PropTech-Start-up seine kundenorientierte und auf Künstlicher Intelligenz basierende Plattform weiter skalieren und auf dem Schweizer Markt expandieren.
(CONNECT) Die Nestermind AG aus Kloten hat sich in einer weiteren Seed-Finanzierungsrunde frisches Kapital in siebenstelliger Höhe gesichert. Wie es in einer Mitteilung von startupticker.ch heisst, soll das Kapital von „strategischen Investoren, die tief in der Schweizer Immobilienbranche verwurzelt sind“, stammen.
Nestermind entwickelt aktuell eine speziell auf die Immobilienbranche zugeschnittene kundenorientierte Plattform (CRM). Die von Künstlicher Intelligenz unterstützte Plattform richtet sich an Immobilienmakler, Liegenschaftsverwaltungen und Vermarktungsunternehmen. Mit ihr können Nutzende administrative Prozesse automatisieren und die Vermarktung ihrer Produkte effektiver gestalten.
„Wir bauen Software, die Vermarkter stärker macht – nicht ersetzt“, wird Lucas Pelloni, Mitgründer und CEO von Nestermind, in der Mitteilung zitiert. „Das Immobiliengeschäft ist und bleibt ein People Business, es lebt vom Vertrauen zwischen Menschen. Doch vieles auf dem Weg, ein Objekt an den Markt zu bringen, lässt sich heute anders und besser lösen. Nestermind ist die Brücke zwischen dieser Tradition und der neuen Welt der künstlichen Intelligenz.“ Mit dem frischen Kapital will das Unternehmen seine Plattform skalieren und die Marktabdeckung in der ganzen Schweiz erweitern. ce/ww

Nestermind AG hat sich in einer weiteren Seed-Finanzierungsrunde frisches Kapital in siebenstelliger Höhe gesichert. Symbolbild: Ketut Subiyanto/Pexels
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Zürich – Start-ups, die nach dem 30. Juni 2021 gegründet wurden, können sich derzeit für den ZKB Pionierpreis Technopark 2027 bewerben. Bewerbungsschluss ist der 21. September 2026. Die Auszeichnung für Schweizer Deeptech-Innovationen ist mit einem Preisgeld von 100’000 Franken dotiert.
(CONNECT) Start-ups, die nach dem 30. Juni 2021 gegründet wurden, können sich ab sofort für den ZKB Pionierpreis Technopark 2027 bewerben. Das Bewerbungsfenster schliesst am 21. September 2026.
Ausgezeichnet wird ein Projekt, das eine neue Technologie – sei es ein Produkt, ein Verfahren oder ein Konzept – mit innovativem Charakter an der Schnittstelle von Wissenschaft und Industrie entwickelt. Besonders berücksichtigt werden Bewerbungen, die mehrere Ideen zu einem innovativen und wettbewerbsfähigen Gesamtprojekt verbinden. Weitere Bewertungskriterien sind Nutzerfreundlichkeit und Marktfähigkeit.
Der Gewinner erhält ein Preisgeld von 100'000 Franken. Zwei weitere Projekte aus dem Kreis der fünf Finalisten werden mit je 10'000 Franken ausgezeichnet. Gerade für Projekte an der Schwelle von der innovativen Idee zur Marktreife kann die Auszeichnung von grossem Wert sein, da sich viele Start-ups in dieser Phase noch in einer finanziell anspruchsvollen Entwicklungsphase befinden, heisst es von den Veranstaltenden.
Neben dem Preisgeld profitieren die teilnehmenden Unternehmen vom Renommee des Pionierpreises, der laut den Organisatoren zu den bedeutendsten Innovationspreisen der Schweiz zählt, sowie von einer erhöhten öffentlichen Sichtbarkeit. Die fünf Finalisten werden in ausführlichen Unternehmensporträts vorgestellt. Zudem wird eine engere Auswahl von rund zehn nominierten Projekten bereits im Vorfeld der Preisverleihung den Medien präsentiert.
Alle Finalisten werden gemeinsam mit ihren Delegationen zur Preisverleihung am 11. Mai 2027 im Technopark Zürich eingeladen. Der ZKB Pionierpreis wird seit 2001 jährlich von der Zürcher Kantonalbank (ZKB) und der Stiftung Technopark Zürich vergeben. ce/ja

RDTD hat den ZKB Pionierpreis Technopark 2026 gewonnen. Bild: zVg/Stiftung TECHNOPARK Zürich
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Zürich – Der Zürcher Regierungsrat beantragt dem Kantonsrat einen Objektkredit von 112 Millionen Franken für den Rochadebau Portal UZH auf dem Campus Irchel der Universität Zürich (UZH). Das 655-Millionen-Projekt soll die schrittweise Sanierung des Standorts ab 2035 ermöglichen.
(CONNECT) Der Regierungsrat des Kantons Zürich hat für den geplanten Rochadebau Portal UZH auf dem Campus Irchel der Universität Zürich (UZH) einen Objektkredit von 112 Millionen Franken als neue Ausgaben zuhanden des Kantonsrats bewilligt. Die Gesamtkosten des Projekts werden gemäss einer Mitteilung auf 655 Millionen Franken veranschlagt. Davon gelten 543 Millionen Franken als gebundene Ausgaben.
Der Neubau soll 2035 bezogen werden können und die Voraussetzungen schaffen, um zahlreiche Gebäude des Campus Irchel sowie die technische Infrastruktur etappenweise instand setzen zu können, ohne den Betrieb der Universität wesentlich einzuschränken. Auf dem Campus werden derzeit rund 8600 Studierende aus naturwissenschaftlichen und medizinischen Fachrichtungen unterrichtet. Zudem arbeiten dort mehr als 3000 Mitarbeitende.
Das Portal UZH umfasst einen sechsgeschossigen Kopfbau mit Hörsälen, Seminarräumen sowie Lehr- und Arbeitsplätzen und einen fünfstöckigen Labortrakt mit Laboren, Büros und Begegnungszonen. In den Untergeschossen werden Technik- und Logistikanlagen für den gesamten Campus untergebracht.
Der Holz-Beton-Hybridbau soll den Standard Minergie-P-ECO erfüllen und eine Gold-Zertifizierung der Schweizer Gesellschaft für nachhaltige Immobilienwirtschaft (SGNI) anstreben. Für die Kühlung sind unter anderem Nachtauskühlung und Erdsonden vorgesehen. Zudem werden Photovoltaikanlagen auf Dächern und Fassaden installiert.
Langfristig soll das Portal UZH dazu beitragen, ausgelagerte Nutzungen wieder auf dem Campus Irchel zu konzentrieren. ce/as

Das Gebäude trägt das Wort „Portal“ im Namen, weil es für die Besucherinnen und Besucher den Zugangsbereich zum Campus Irchel Mitte bildet. Bild: Filippo Bolognese Images
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